
Kompetenzzentren
Abteilung 3 - Wissenschaft und Forschung
Einreichung von Projektanträgen
ACHTUNG! K-Projekt-Anträge sind bis zum 14. August 2009 bei der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG (Nikolaiplatz 2, 8020 Graz) einzureichen. Als Ansprechpartner steht Ihnen Herr Andreas Marx (Tel.: 0316/7093-312; andreas.marx@sfg.at) zur Verfügung.
K-plus, K-ind, K-net Programm
Um die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Österreich im Bereich von Forschung und Technologie zu erhöhen, wurde im Herbst 1997 seitens des damaligen Bundesministeriums für Wissenschaft und Verkehr die Entwicklung eines Forschungs- und Technologieprogrammes zur Einrichtung von so genannten "Kompetenzzentren" gestartet:
Seit 1999 wurden in Zusammenarbeit mit dem Land Steiermark "zeitlich befristete Forschungseinrichtungen" geschaffen, "die typischerweise an Universitäten und Vertragsforschungseinrichtungen angesiedelt und darauf ausgerichtet sind, auf hohem Niveau langfristige, international konkurrenzfähige, zielgerichtete und vorwettbewerbliche F&E auf Gebieten zu betreiben, die sowohl akademisch als auch für die Wirtschaft von hoher Relevanz sind." Die Umsetzung erfolgt dabei primär durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) - K-plus, sowie durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) - K-ind, K-net.
K-plus Zentren in der Steiermark
→ Polymer Competence Center Leoben
http://www.pccl.at/
→ Kompetenzzentrum Applied Biocatalysis
http://www.a-b.tugraz.at/
K-ind Zentrum in der Steiermark
→ Kompetenzzentrum für umweltfreundliche Stationärmotoren (Large Engines Competence Center LEC)
http://www.lec.at/
K-net Zentren in der Steiermark
→ Kompetenznetzwerk für Luftfahrttechnologie / Verbund- und Leichtbauwerkstoffe - Austrian Aeronautic Research AAR
http://aar.arcs.ac.at/
→ Kompetenznetzwerk Wasserressourcen GmbH (Knet)
http://www.waterpool.org/
→ ARGE „Kompetenznetzwerk für Luftfahrttechnologie/Verbund- und Leichtbauwerkstoffe (AAR)"
http://aar.arcs.ac.at
→ JOIN Institut für Werkstoffkunde, Schweißtechnik und Spanlose Formgebungsverfahren
http://www.knet-join.at
→ Kompetenzzentrum Licht
http://www.k-licht.at
→ Kompetenznetzwerk für Automatic Speech - COAST
http://www.coast.at/
→ Softnet
http://www.soft-net.at/index.html
Das neue Kompetenzzentren-Programm des Bundes – COMET (Competence Centres for Excellent Technologies)
Im Wettbewerb der Regionen und Nationen wird einhellig dem Bereich der Wissenschaft, Forschung und Entwicklung äußerst hohe Bedeutung zugemessen. Ein erfolgreicher Wirtschafts- und Forschungsstandort muss dabei das gesamte Spektrum der Innovationskette - von der universitären Grundlagenforschung bis hin zur erfolgreichen Einführung von Produkten und Dienstleistungen - abdecken.
Die Steiermark befindet sich in einer guten Position, da sie mit den Universitäten, den außeruniversitären Forschungseinrichtungen (Instituten der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, die landeseigene Forschungsgesellschaft JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH und Fachhochschulstudiengänge) über eine sehr breite wissenschaftliche Basis verfügt. Die Kooperation der wissenschaftlichen Basis mit den am Standort ansässigen innovativen Unternehmen leistet einen wesentlichen Beitrag zur Positionierung der Steiermark als Wirtschafts- und Forschungsstandort im internationalen Wettbewerb. Zusätzlich wird diese Kooperation durch eine seit Jahrzehnten bewährte Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsförderungspraxis unterstützt.
Im April 2005 hat der Rat für Forschung und Technologieentwicklung in Graz ein Diskussionspapier zur Exzellenzstrategie vorgelegt, das als Basis für ein neues Kompetenzzentrenprogramm gedient hat. Zentrale Punkte dieser Exzellenzstrategie des Rates sind unter anderem auch die Kompetenzzentren.
In einem partizipativen Prozess wurde im Jahr 2005 das neue Kompetenzzentren-Programm des Bundes - COMET (Competence Centres for Excellent Technologies) erarbeitet, das mit 2006 in Kraft getreten ist.
Die Programmlinien des COMET
→ K2-Zentren:
mind. 5 Firmen, exzellente Forschung mit dem Potenzial Weltspitze zu erreichen, besonders hohes Risiko in der Entwicklung bzw. Umsetzung, besondere Attraktivität für High Potentials
Laufzeit: 10 Jahre
Öffentliche Finanzierung: 45-60 % (inkl. 5 % wissenschaftliche Partner)
Gesamtvolumen: max. 9 Mio. €/Jahr
Anzahl (österreichweit): 5
→ K1-Zentren:
entsprechen den derzeitigen Kplus/Kind-Zentren, gemeinsames Forschungsprogramm, mind. 5 Unternehmen, Zwischenevaluierung im 4. Jahr
Laufzeit: 7 Jahre
Öffentliche Finanzierung: 40-55 % (inkl. 5 % wissenschaftliche Partner)
Gesamtvolumen: max. 3 Mio. €/Jahr
Anzahl (österreichweit): 15
→ K-Projekte:
längerfristige Kooperationsprojekte zwischen Wissenschaft und Wirtschaft mit Multifirm-Charakter (mind. 3 Unternehmen), Vorbereitung auf K1- und K2-Zentren, Unterstützung existierender Zentren untereinander (Zusammenschlüsse, Vernetzungen), Phasing out oder Transformation in ein Industrieforschungszentrum
Laufzeit: 3-5 Jahre
Öffentliche Finanzierung: 40-50 % (inkl. 10 % wissenschaftliche Partner)
Gesamtvolumen: max. 1 Mio.€/Jahr
Anzahl (österreichweit): 15
1. Ausschreibung
Die erste Ausschreibung im Rahmen des Kompetenzzentrenprogramms des Bundes (COMET) wurde am 1. Oktober 2006 gestartet. Aufgrund eines vorgesehenen 2-stufigen Auswahlverfahrens bei K1- und K2-Zentren tagte die internationale Jury im Jahr 2007 zwei Mal. Das Panel 1 fand am 29. März 2007 statt, das Panel 2 am 27. und 28. September 2007. Als Ergebnis der Begutachtung empfahl das Panel 1, welche Konsortien zur Vollantragsstellung für K1- und K2- Kompetenzzentren eingeladen werden. Die zur Vollantragsstellung eingeladenen Konsortien mussten bis 28. Juni 2007 ihre Vollanträge bei der FFG einreichen.
- K 2 -Zentren
→ KS Mobility
Leader/Consortium: TU Graz, Institut für Verbrennungskraftmaschinen und Thermodynamik
Stärkefeld: Automobil/Mobilität
Standort: Steiermark
http://www.v2c2.at
→ K2 MPPE
Leader/Consortium: Materials Center Leoben Forschung GmbH
Stärkefeld: Werkstoffe
Standort: Steiermark
http://www.mcl.at
- K 1 -Zentren
→ K1 Bioenergy 2020+ (ABC&RENET)
Leader/Consortium: Austrian Bioenergy Centre GmbH Graz
Stärkefeld: Energie- und Umwelttechnik
Standort(e): Steiermark, Niederösterreich, Burgenland
→ K1 CCPE
Leader/Consortium: TU Graz, Institut für Ressourcenschonende und nachhaltige Systeme
Stärkefeld: Humantechnologien
Standort: Steiermark
http://www.ipe.tugraz.at
→ K1 Evolaris next level
Leader/Consortium: evolaris Privatstiftung Graz
Stärkefeld: TIME
Standort: Steiermark
http://www.evolaris.net
→ K1 KNOW
Leader/Consortium: KNOW-Center Graz
Stärkefeld: TIME
Standort: Steiermark
http://www.know-center.at
→ K1 - Met
Leader/Consortium: VOEST Alpine Industrieanlagenbau
Stärkefeld: Werkstoffe
Standort(e): Oberösterreich, Steiermark
http://www.siemens-vai.com/knetmet
→ CTR
Leader/Consortium: CTR - Carinthian Tech Research AG
Stärkefeld: TIME
Standort(e): Kärnten, Steiermark
http://www.ctr.at
- K-Projekte
→ K1 Holz.bau
Leader/Consortium: Holz.Bau Forschungs GmbH Graz
Stärkefeld: Holz
Standort: Steiermark
http://www.holzbauforschung.at
→ AAP
Leader/Consortium: JOANNEUM Research Forschungsgmbh
Stärkefeld: TIME
Standort: Steiermark
http://www.joanneum.at/ias
→ MacroFun
Leader/Consortium: TU-Graz, Institut für Umweltbiotechnologie
Stärkefeld: Humantechnologie/ Umwelt
Standort: Steiermark
→ MPPF
Leader/Consortium: Hans Höllwart-Forschungszentrum für integrales Bauwesen AG
Stärkefeld: Energie- und Umwelttechnik
Standort: Steiermark
http://www.fibag.at
→ e-motion
Leader/Consortium: Salzburg Research GmbH
Stärkefeld: TIME
Standort(e): Salzburg, Steiermark
http://e-motion.salzburgresearch.at/
→HYBRIDCAR
Leader/Consortium: Kompetenznetzwerk Fahrzeugkonzepte der Zukunft
Stärkefeld: Automobil/Mobilität
Standort(e): Steiermark Niederösterreich
http://www.zukunftsfahrzeug.at
Kontakt

Für Detailinformationen und Einreichungsmodalitäten wenden Sie sich bitte an den zuständigen Referenten bzw. zuständige Referentin in der Abteilung 3 - Wissenschaft und Forschung:
Päzises bzw. grundsätzliches Detailwissen liefern natürlich auch die SFG, das
Bundesministrium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) sowie das
Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (bmwa).


