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„Spezialforschungsbereiche“ und „Doktoratskollegs“

Förderungsprogramme des FWF unter regionaler Förderungsbeteiligung

ACHTUNG: Das SFB-Programm wurde modifiziert und mit neuen Richtlinien versehen. Anträge an der FWF können bis einschließlich 30. September 2011 eingereicht werden. Externe Verknüpfung Nähere Informationen....

 
Wissenschaft und Forschung 
Wissenschaft und Forschung
 
Spezialforschungsbereiche

Die ‚Spezialforschungsbereiche' (kurz: SFB) wurden 1993 ins Leben gerufen und sollen instituts- und universitätsübergreifend Forschungskapazitäten zu einem Generalthema an einem Standort bündeln und über zehn Jahre finanziert werden. Die Anträge werden international evaluiert - im Falle der erfolgreich durchlaufenen, exzellenten Evaluierung wird die Genehmigung durch den Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) ausgesprochen.

Zwischenbegutachtungen erfolgen nach 4 und 7 Jahren (gegebenenfalls auch häufiger) und entscheiden über die Fortführung. Je nach SFB beträgt das durchschnittliche Förderungsvolumen rund € 900.000,-- pro Jahr.

Das Land Steiermark unterstützt gemeinsam mit der Stadt Graz die Spezialforschungsbereiche mit einem zusätzlichen regionalen Beitrag von 10% der vom FWF genehmigten Förderungssumme, und zwar im Verhältnis 2:1.

Spezialforschungsbereiche in der Steiermark:

  1. "Mathematical Optimization and Applications in Biomedical Sciences" (Speaker: Univ.-Prof. DI Dr. Karl Kunisch, Institut für Mathematik und Wissenschaftliches Rechnen, KFU Graz)
  2. "LIPOTOX. Lipotoxicity: Lipid-induced Cell Dysfunction and Cell Death (Speaker: Univ.-Prof. Dr. Rudof Zechner, Institut für Molekulare Biowissenschaften, KFU Graz) 
 
Doktoratskollegs

Das relativ junge Forschungsinstrument "Doktoratskolleg" (kurz: DK) wurde als akademische Ergänzung zu den bestehenden Großforschungsnetzwerken konzipiert und stellt nichts Geringeres dar als ein interdisziplinäres Trainingsprogramm für hochqualifizierte Dissertantinnen und Dissertanten.

Die instituts- und universitätsübergreifende Bündelung von Forschungskapazitäten ist auch hier, ähnlich den Spezialforschungsbereichen, das entscheidende Kennungsmerkmal. Der Gründungsauftrag beruft sich auf die intensive Förderung des (hoch)begabten wissenschaftlichen Nachwuchses. In einer größen- und zahlenmäßig überschaubaren Einheit schließen sich mehrere Wissenschafterinnen und Wissenschafter (mindestens 5, maximal 12) mit nach internationalen Maßstäben hochkarätiger Forschungsleistung zusammen, um in organisierter Form DoktorandInnen auszubilden. Ein mittelfristig angelegter und interdisziplinärer Forschungskontext bildet die Basis für Forschen, Lehren und Lernen.

Die Zulassung eines Doktoratskollegs erfolgt (nach erfolgreich absolviertem Hearing und hochselektiver, exzellenter Evaluierung durch internationale Gutachter) durch den FWF.

Externe Verknüpfung → Rollenmodelle des Doktoratsstudiums in Österreich...

Doktoratskollegs können daher als "Ausbildungszentren" für den hoch qualifizierten akademischen Nachwuchs aus der nationalen und internationalen Scientific Community verstanden werden; sie zielen darauf ab, die begabtesten Studierenden auf eine internationale Karriere vorzubereiten und nach interdisziplinären Aspekten zu qualifizieren. Das DK-Ausbildungsnetz beinhaltet nicht nur Workshops, Seminare und Intensiv-Lehrveranstaltungen, sondern auch eigens entwickelte Trainingselemente zur Verbesserung der persönlichen Karrierechancen.

DK's unterstützen wissenschaftliche Schwerpunktbildungen an österreichischen Forschungsstätten und sorgen für die Kontinuität und den Impact der Forschungsbrennpunkte.

Doktoratskollegs in der Steiermark:

  1. "Hadronen im Vakuum, in Kernen und in Sternen" (Speaker: Univ.-Prof. Dr. Reinhard Alkofer, KFU Graz)
  2. "Numerical Simulations in Technical Sciences" (Univ.-Prof. Dr. Olaf Steinbach, TU Graz)
  3. „Molekulare Enzymologie: Struktur, Funktion und Biotechnologischer Einsatz von Enzymen" (Univ.-Prof. Dr. Ellen Zechner, KFU Graz)
 
 
Förderungsverwendung: Nachweis und Abrechnung
Die Subventionsnehmerin bzw. der Subventionsnehmer ist verpflichtet, die widmungsgemäße Förderungsverwendung nachzuweisen, die Projektrealisierung in inhaltlicher Hinsicht zu begründen und die ordnungsgemäße Förderungsabrechnung zu belegen. Beachten Sie unbedingt das diesbezügliche Externe Verknüpfung MERKBLATT!


Die aus Förderungsmitteln der Abteilung 3 gedeckten Ausgabepositionen sind im Belegsverzeichnis sorgfältig zu dokumentieren:

→ "Externe Verknüpfung Belegsverzeichnis SACHKOSTEN"
→ "Externe Verknüpfung Belegsverzeichnis "PERSONALKOSTEN"

 
Kontakt
 

Externe Verknüpfung Abteilung 3 - Wissenschaft und Forschung
Trauttmansdorffgasse 2, 8010 Graz

Gabriele WURZER
Tel: 0316/877-5433
Fax: 0316/877-3998
gabriele.wurzer@stmk.gv.at

 

 
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