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Kläranlage Merkendorf

Springkrautbestand © Umweltanwaltschaft
Springkrautbestand
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Gemulchter Straßenrand © Umweltanwaltschaft
Gemulchter Straßenrand
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Bestand 1: Bachufer mit standortgerechter Begleitvegetation © Umweltanwaltschaft
Bestand 1: Bachufer mit standortgerechter Begleitvegetation
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Bestand 2: Schilfbewuchs neben Drüsigem Springkraut © Umweltanwaltschaft
Bestand 2: Schilfbewuchs neben Drüsigem Springkraut
© Umweltanwaltschaft
Bestand nach Bekämpfung © Umweltanwaltschaft
Bestand nach Bekämpfung
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Projektgebiet nach Bekämpfung © Umweltanwaltschaft
Projektgebiet nach Bekämpfung
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Nahe der Kläranlage Merkendorf im Bezirk Feldbach findet man ein hohes Aufkommen von Neophyten. Es handelt sich hierbei um ein stark durch Bauarbeiten beeinflusstes Gebiet, das einen Bach, eine Uferböschung, Ackerränder und Straßenränder umfasst. Hier zeigt sich ein starker Bewuchs von Drüsigem Springkraut.

 

Kontrollfläche 1: Zufahrtsweg zur Kläranlage

Entlang der Zufahrtsstraße finden sich beidseitig Entwässerungsgräben (Drainagegräben) der angrenzenden Äcker. Die Gräben wurden kürzlich geräumt (geputzt), jedoch nicht neu eingesät und es fehlt großteils eine beschattende standortgerechte Strauchvegetation. So hat sich das Drüsige Springkraut massenhaft angesiedelt und reicht auch bis in den extensiv genutzten Bohnenacker hinein.
Straßenseitig wurde das Springkraut vor der Blüte gemulcht. Für dieses Jahr ist festzustellen, dass am Straßenrand nur sehr vereinzelt Springkrautpflanzen wachsen. Allerdings muss sich erst zeigen, ob das Mulchen nur auf Grund der heurigen Trockenheit so erfolgreich war, oder auch in feuchten Jahren das selbe Ergebnis bringen würde. Dadurch, dass sich das Springkraut ackerseitig ungestört vermehren kann, ist die Maßnahme auf Sicht ungenügend, da genug Samenmaterial auf die Fläche treffen wird und der Streifen spätestens im nächsten Jahr wieder dicht mit Springkraut bestanden sein wird.

 Kontrollfläche 2: Am Sulzbach nahe der Kläranlage findet man dichte Springkraut-Bestände

Am rechtsseitigen Ufer (in Fließrichtung) des Sulzbaches, konnten sich dichte, dominierende Springkrautbestände ausbilden. Hier wächst außer den Ufergehölzen fast nichts anderes mehr.

Am gegenüberliegenden Ufer entsteht der Eindruck, dass das Springkraut von Schilf-Bewuchs eingedämmt wird. Der Springkrautbestand ist hier weniger dicht und stark von Schilf durchsetzt. Hier gilt es, die weitere Entwicklung zu beobachten. Sollte dies tatsächlich der Fall sein, wäre ein Anpflanzen von Schilf an Bachufern eine geeignete Möglichkeit um der Besiedelung durch Neophyten vorzubeugen.

 

Dieses Jahr wurde schließlich vom Europaschutzgebietsbeauftragten Mag. Bernard Wieser eine Neophytenbekämpfung durchgeführt. Dabei beseitigte er kleinere Bestände von Hand und mähte die größeren Bestände vor der Blüte. Der Arbeitsaufwand dafür betrug 8 Stunden. Es wurden mehrere Nachbehandlungen, der von Neophyten betroffenen Flächen, durchgeführt.
Die Beseitigung des Springkrautes nahe der Kläranlage zeigt, wie bei der Besichtigung festgestellt wurde, ein durchaus zufriedenstellendes Ergebnis. So dominiert nun vor allem auf der Ausgleichsfläche, Schilf anstelle von Springkraut und auch am Rande des Ackers scheint der Neophytenbewuchs vorerst eingedämmt zu sein.

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