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Allgemeine Projekte

Projekte des Gesundheitsfonds Steiermark

Neben der Planung, der Steuerung und der Finanzierung des steirischen Gesundheitswesens hat der Gesundheitsfonds Steiermark die Aufgabe, Projekte zur Förderung und Weiterentwicklung des Gesundheitswesens für die Steirerinnen und Steirer umzusetzen.

Gesundheitszentren Steiermark
Gesundheitsziele Steiermark
Strategiekonzept zu Qualitätsthemen im steirischen Gesundheitswesen
Medizinische Datenqualität und Medizinische Qualitätskontrolle
Strukturplanung - Regionaler Strukturplan Gesundheit Steiermark (RSG)
Gesundheitsinformationssystem Steiermark (GeISt - Weiterentwicklung)

Außerdem unterstützt der Gesundheitsfonds Steiermark aus Projekt- und Strukturmittel folgende Projekte bzw. Einrichtungen:

• Psychosoziale Versorgung in der Steiermark
• „Caritas Marienambulanz"
• Projekt "Diabetes in Europe - Prevention using Lifestyle, Physical Activity and Nutritional intervention"
• Ferien- und Schulungscamps für diabetische Kinder
• Mütter in Aktion - MIA
• Pilotprojekt „Pflegemediation Hartberg" 

 

Projektinformationen:

 

Gesundheitsziele Steiermark
Die  Externe Verknüpfung steirischen Gesundheitsziele sollen optimale Rahmenbedingungen für die Gesundheit der Steirerinnen und Steirer schaffen. Damit soll zukünftig das Gesundheitswesen im Hinblick auf Steuerung und Finanzierung positiv beeinflusst werden können.

Um die Gesundheit der SteirerInnen auch in Zukunft zu erhalten, wurden folgende Ziele erarbeitet:

 

 Grundsätze:

  • Gesundes Leben mitgestalten
  • Gleiche Chancen für Gesundheit ermöglichen
  • Gesundheit in alle Bereiche der Gesellschaft bringen

Gesunde Lebensverhältnisse schaffen:

  • Gesundheitsbedingungen im Arbeitsleben verbessern
  • Gesundes Leben in der Gemeinde und zu Hause gestalten
  • Gesundes Lernen ermöglichen

 

Rahmenbedingungen für ein gesundes Leben schaffen:

  • Mit Ernährung und Bewegung die Gesundheit der SteirerInnen verbessern
  • Gesundheitsfolgen aufgrund von Tabakkonsum verringern
  • Bewusstsein im Umgang mit Alkohol in der Steiermark fördern
  • Gute seelische Gesundheit und hohe Lebensqualität der SteirerInnen ermöglichen
  • Den Schutz vor Infektionen sichern
  • Gesundes und selbstbestimmtes Leben mit Familie, Partnerschaft und Sexualität fördern
  • Reduktion von Unfallrisken und -Folgeschäden
  • Voraussetzungen zur Stärkung der Zahngesundheit schaffen

 

Gesundheitssystem gesundheitsfördernd gestalten:

  • Gesundheitsförderung in die Kernprozesse der Krankenversorgung einbringen: patientInnenorientiert und mitarbeiterInnenorientiert

 

Leitfaden gesundheitsfördernde Bewegung und Ernährung
Im Rahmen der Koordination der Public Health Agenden wurde der Externe Verknüpfung „Leitfaden gesundheitsfördernde Bewegung und Ernährung" erarbeitet.
Der Leitfaden legt den aktuellen Stand des Wissens in den Bereichen Bewegung und Ernährung dar und soll MultiplikatorInnen und ProjektmacherInnen als wissensbasierte Entscheidungshilfe dienen, richtet sich mit den Verhaltensempfehlungen andererseits aber auch an die in der Steiermark lebenden Menschen. Darüber hinaus sollen WissenschafterInnen der angewandten Forschung durch die Festlegung von Indikatoren profitieren, die in der Evaluation von Maßnahmen sowie in der Gesundheitsberichterstattung angewendet werden können.

 

Mindeststandards in der Gemeinschaftsverpflegung
Für Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung wurde vom Gesundheitsfonds Steiermark ein
Leitfaden herausgegeben, der aktuelle Ernährungsempfehlungen für Kinder, Schulkinder, Jugendliche, Erwachsene und SeniorInnen enthält. Außerdem werden allgemeine Leitlinien beschrieben, die zur Ernährung in der Gemeinschaftsverpflegung sowie Leitlinien zu den Rahmenbedingungen für die Gemeinschaftsverpflegung anbieten. Bei der Erstellung dieser Standards wurde auf das breite Spektrum an Gemeinschaftsverpflegungseinrichtungen und deren unterschiedliche Rahmenbedingungen eingegangen. Betriebskantinen mit über 1.000 Essen pro Tag wurden ebenso berücksichtigt wie beispielsweise kleine Schulbuffets. Schwerpunkt von Gemeinschaftsverpflegungseinrichtungen ist die Weiterentwicklung hin zu ausgewogeneren Speiseplänen, die sich nach den Bedürfnissen ihrer Gäste und KlientInnen orientieren.
Externe Verknüpfung „Mindeststandards in der Gemeinschaftsverpflegung"

Leitlinie Schulbuffet
Das Externe Verknüpfung Bundesministerium für Gesundheit hat mit Hilfe von ExpertInnen ernährungswissenschaftliche Leitlinien für BetreiberInnen von Schulbuffets ausgearbeitet, die nach Lebensmittelgruppen geordnete Tipps zusammenfassen, um eine gesündere Verpflegung durch Schulbuffets zu erreichen.
Externe Verknüpfung Leitlinie für Schulbuffets"

 

 
Strategiekonzept zu Qualitätsthemen im steirischen Gesundheitswesen
Um eine qualitätsvolle und sichere Gesundheitsversorgung der Bevölkerung zu unterstützen, wurde die Qualitätsstrategie für das steirische Gesundheitswesen erarbeitet.
Dabei wurde die gesetzliche Möglichkeit der Vereinbarung gem. Art. 15a B-VG genutzt, um auf Landesebene eine Externe Verknüpfung Qualitätssicherungskommission (QSK) zu etablieren. Diese soll eine institutions-, sektoren- und berufsgruppenübergreifende Zusammenarbeit ermöglichen, sich der qualitätsrelevanten Fragestellungen annehmen und als Informationsdrehscheibe für alle PartnerInnen des steirischen Gesundheitswesen dienen. Die Vorbereitungsarbeiten zielten darauf ab, die strukturellen und organisatorischen Rahmenbedingungen zu schaffen, auf deren Basis die erarbeitete Qualitätsstrategie umgesetzt und weiterentwickelt werden kann.

Die strategische Schwerpunkte der Qualitätsstrategie sind:
• Steigerung der PatientInnensicherheit
• Verbesserung der Kommunikations- und Informationsstrukturen / E-health
• Qualitätsgesicherte PatientInneninformation
• Weiterentwicklung von Qualitätsindikatoren
• Ausbau der Leitlinienarbeit

Zur Umsetzung dieser Schwerpunkte wird jährlich von der QSK ein Externe Verknüpfung Arbeitsprogramm erstellt und durch die Gesundheitsplattform Steiermark beschlossen.
Der derzeitige Arbeitsschwerpunkt liegt auf der Steigerung der PatientInnensicherheit. Dazu wurden zwei Initiativen zu den Themen Händehygiene und Learning & Reporting entwickelt.

  • Initiative PatientInnensicherheit Steiermark (IPS)
    Oberstes Ziel der PatientInnensicherheit ist die Vermeidung von unerwünschten Ereignissen. Meldungen über unerwünschte Ereignisse oder Beinahe-Fehler liefern wertvolle Informationen über mögliche Risikoquellen. Ausschlaggebend für eine nachhaltige Risikoreduktion ist die systematische Bearbeitung solcher Meldungen innerhalb einer Organisation. Viele Gesundheitseinrichtungen haben diesen Vorteil bereits für sich erkannt und haben unterschiedliche Learning & Reporting-Systeme im Einsatz, um diese wertvollen Meldungen durch die eigenen MitarbeiterInnen zu nutzen. Die Initiative PatientInnensicherheit Steiermark (IPS) ist eine Initiative der Gesundheitsplattform Steiermark und wurde von der Qualitätssicherungskommission entwickelt. Ziel der Initiative ist es, das Lernen aus Meldungen von unerwünschten und kritischen Ereignissen zu unterstützen und zu vernetzen. Die Learning & Reporting-Systeme der Gesundheitsdiensteanbieter können durch IPS steiermarkweit auf freiwilliger Basis so zusammenarbeiten, dass daraus gemeinsames Lernen und Entwickeln möglich werden.

Download:
Externe Verknüpfung IPS-Folder
Weitere Informationen: Externe Verknüpfung www.patientinnensicherheit-steiermark.at

  • AKTION Saubere Hände
    Händehygiene im steirischen Gesundheitswesen
    PatientInnen werden im Krankheitsfall nicht ausschließlich im Krankenhaus behandelt, weshalb die Verschleppung von Keimen ein relevantes Problem für alle Gesundheitssektoren darstellt. Krankenhausinfektionen führen neben höheren Mortalitätsraten und längeren Krankenhausaufenthalten vor allem zu einem zusätzlichen Leid für die PatientInnen. In zahlreichen internationalen Studien konnte belegt werden, dass insbesondere solch grundlegende Maßnahmen wie die Händehygiene einen großen Effekt zur Vermeidung von nosokomialen Infektionen zeigen. Gleichzeitig wurde in vielen Untersuchungen nachgewiesen, dass genau diese einfache Maßnahme aufgrund verschiedener Faktoren wie Zeitdruck oder unzureichende Spenderausstattung oftmals nicht ausreichend befolgt wird.
    Aufbauend auf die WHO Kampagne „Clean Care is Safer Care" wurde in Deutschland die Kampagne „AKTION Saubere Hände" ins Leben gerufen. Die "AKTION Saubere Hände" startete 2008 mit dem Ziel die Compliance der Händedesinfektion in Gesundheitseinrichtungen zu erhöhen. In Österreich gibt es keine derartige Kampagne. Weshalb sich die Gesundheitsplattform Steiermark entschlossen hat, die „AKTION Saubere Hände" im steirischen Gesundheitswesen umzusetzen.
    Die Kampagne berücksichtigt sämtliche Sektoren des Gesundheitswesen - Krankenanstalten, stationäre Pflegeeinrichtungen, niedergelassene Arztpraxen, Hauskrankenpflege, Rettungsdienste und Reha-Einrichtungen. Wobei die „AKTION Saubere Hände" in einem ersten Schritt in steirischen Krankenanstalten und stationären Pflegeeinrichtungen gestartet wird.        

Download :
Externe Verknüpfung LOGO
Externe Verknüpfung Folder KA
Externe Verknüpfung Folder Pflege

Weitere Informationen: Externe Verknüpfung Gesundheitsportal Steiermark

 
Medizinische Datenqualität und medizinische Qualitätskontrolle
Die im Zuge der Leistungsorientierten Krankenanstaltenfinanzierung (LKF) erfassten Daten stellen die Basis für Weiterentwicklungen im stationären Bereich dar. Es handelt sich dabei um Daten die zum Zwecke der Finanzierung der Leistungserbringung im stationären Bereich erfasst werden und damit die Basis für die Mittelverteilung darstellen. Darüber hinaus sind die LKF-Daten die einzige Datenquelle für Diagnose- und Leistungsberichte im stationären Bereich und werden daher auch für Planungen herangezogen. Aufgrund dieses Umstandes ist es umso deutlicher, dass hier eine möglichst vollständige und richtige Dokumentation vorliegen muss. Die Überprüfung der medizinischen Datenqualität stellt daher eine wesentliche Aufgabe der Gesundheitsfonds dar.

Zur Erfüllung dieser Aufgabe arbeitet die Geschäftsstelle des Gesundheitsfonds mit der ExpertInnengruppe Medizinische Qualitätskontrolle (medQK) und mit der Datenqualitätsgruppe der Bundesländer zusammen.

 

 

Strukturplanung - Regionaler Strukturplan Gesundheit Steiermark (RSG)
Ziel ist die qualitativ und quantitativ optimale medizinische Versorgung für alle Steirerinnen und Steirer zu sichern. Diese Sicherstellung umfasst sowohl den stationären als auch den ambulanten Bereich außerdem sollen die Bevölkerungsentwicklung, die Epidemiologie und der medizinisch-technische Fortschritt berücksichtigt werden. „Gemeinsam eine gesunde Zukunft bauen" lautet das Motto des RSG, der auch die in den „Gesundheitszielen Steiermark" definierten Vorgaben eines umfassenden Gesundheitsbegriffs, des Entgegenwirkens sozialer Ungleichheiten und einer gleichmäßigen Versorgungsstruktur entspricht.
Die Revision des Regionalen Strukturplans Gesundheit Steiermark 2011 stellt im Wesentlichen eine Anpassung in struktureller und quantitativer Hinsicht des RSG 2009 dar. Dabei sollen aufbauend auf dem RSG 2009 vor allem die Bereiche der akutstationären, der teilstationären und der ambulanten Versorgung neu dargestellt werden.

Download:
- Externe Verknüpfung RSG 2011
- Externe Verknüpfung RSG 2009

 
Gesundheitsinformationssystem Steiermark (GeISt - Weiterentwicklung)
Das Hauptziel des Gesundheitsinformationssystems Steiermark (GeISt) ist die Bereitstellung von Routinedaten des Gesundheitswesens in einer nutzerInnenfreundlichen Form, um somit den ExpertInnen ein geeignetes Analyse- und Planungsinstrument zur Verfügung zu stellen.

Im Detail sollen - basierend auf Routinedaten - Informationen für folgende Aufgabenbereiche in einer nutzerInnenfreundlichen Form bereitgestellt werden:

• die laufende Gesundheitsberichterstattung;
• ein zeitnahes Monitoring des Gesundheitswesens
   (z.B. Belagsdauerentwicklung, Fallzahlentwicklung, Anzahl der
   Leistungserbringung, Wiederaufnahmeraten,...);
• die Planung und Steuerung des Gesundheitswesens im Hinblick
   auf eine integrierte Versorgung (z.B. Follow-Up des RSG inkl.
   Bedarfsanpassungen unter Berücksichtigung der demografischen
• Entwicklung, Überprüfung des Bedarfs neuer Leistungsangebote,...);
• die Qualitätssicherung (Qualitätsindikatoren, Datenqualitätsprüfungen);
• Hilfsmittel für die Lösung von gesundheitsrelevanten Fragestellungen;
• Evaluierung der Maßnahmen des Gesundheitsfonds Steiermark
   (z.B. Evaluierung der Reformpoolprojekte).

 

Gesundheitszentren Steiermark
Der Gesundheitsfonds Steiermark wurde von der Gesundheitsplattform beauftragt im Rahmen eines Pilotprojektes Gesundheitszentren in der Steiermark zu errichten. Bis Ende 2011 soll für die Regionen Mürzzuschlag und Bad Aussee jeweils ein Gesundheitszentrum zur Verfügung stehen.

Ziel der Gesundheitszentren ist es, als eine Art „Navigationssystem" mehr Orientierung für die PatientInnen zu den Angeboten des steirischen Gesundheitssystem - speziell zu den Themenbereichen Gesundheit, Soziales/Pflege und Gesundheitsförderung - zu schaffen. Gleichzeitig soll der bürokratische Aufwand für ÄrztInnen reduziert werden.

Download:
- Externe Verknüpfung Folder „Gesundheitszentrum Bad Aussee"
- Externe Verknüpfung Folder „Gesundheitszentrum Mürzzuschlag"

 
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