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Internationaler Katastrophenschutz-Experte aus der Steiermark

Mag. Helmut Kreuzwirth absolvierte EU-Ausbildungskurs

links: Mag. Helmut Kreuzwirth in Schweden beim OPM-Kurs 
links: Mag. Helmut Kreuzwirth in Schweden beim OPM-Kurslinks: Mag. Helmut Kreuzwirth in Schweden beim OPM-Kurs
 

In der Zeit vom 30. Jänner bis 5. Februar 2010 absolvierte Mag. Helmut Kreuzwirth (Amt der Steiermärkischen Landesregierung – Abteilung 20) in Schweden den sogenannten „Operational Management Course“ (OPM-Course) im Rahmen des "Europäischen Gemeinschaftsverfahrens" für den Katastrophenschutz.

Das Ziel dieses Kurses lag darin, die Teilnehmer für einen komplexen Katastropheneinsatz (auch in Kooperation mit den UN-Katastrophenschutzexperten) im Rahmen eines  EU – Teams vorzubereiten.

Den Höhepunkt des Kurses stellte eine eineinhalbtägige Stabsübung mit der Übungsannahme eines Hochwasserszenarios in der UKRAINE dar, in der man als Teammitglied im Rahmen eines UN – „On Site Operations Coordination Centers“, kurz OSOCC, alle Schritte eines internationalen Einsatzes zeitgerafft, durchlief.

Mit der Absolvierung dieses Kurses ist Mag. Helmut Kreuzwirth, als nebenbei noch jüngstes österreichisches UNDAC – Mitglied, nunmehr auch ausgebildeter EU-Koordinationsexperte und somit einer der wenigen  international anerkannten Katastrophenschutzexperten.

Ziel des "Europäischen Gemeinschaftsverfahrens"  ist es, den Einsatz der Katastrophenschutzdienste bei Katastrophen großen Ausmaßes bzw. schweren Notfällen besser zu koordinieren. Solche Notfälle sind Natur- und Technologiekatastrophen, Terrorakte sowie Meeresverschmutzung, die sich innerhalb oder außerhalb der Europäischen Union ereignen.

Am Gemeinschaftsverfahren nehmen insgesamt 31 Staaten teil - die Mitgliedstaaten der EU, Island, Liechtenstein und Norwegen sowie seit 2009 Kroatien.

Das Informations- und Beobachtungszentrums (MIC - Monitoring and Information Centre) in Brüssel,  ist Kernstück des Gemeinschaftsverfahrens. Dort kommen die Hilfeersuchen (wie zuletzt aus Haiti oder Chile) an, von dort werden die Gesuche an die teilnehmenden Staaten weitergegeben, dort werden die Informationen aus den Mitgliedstaaten koordiniert.

Die Abteilung II/4 des BM.I ist die österreichische Drehscheibe für das EU-Gemeinschaftsverfahren und die nationale Koordinationsstelle im Falle von Einsätzen. Die Bundeswarnzentrale fungiert als permanente Kontaktstelle für Hilfsersuchen.

Graz, am 02. März 2010


Für Rückfragen steht Ihnen als Verfasser bzw. Bearbeiter dieser Information
Günter Hohenberger unter Tel.: +43 (316) 877- 4549, bzw. Mobil: +43 (676) 86664549 oder E-Mail:
guenter.hohenberger@stmk.gv.at zur Verfügung

 
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