Fotos vom agrarPÄDAGOGISCHEN Studientag am 5.9.2011
Der 3. Agrarpädagogische Studientag zum Thema: Wie lehren wir? wurde am 5.9.2011 im Schloss St. Martin von Landesrätin Elisabeth Grossmann eröffnet.
160 LandwirtschaftslehrerInnen trafen sich bei Trommelklängen der Gruppe GRAZAMBA im Schlosshof!
Univ.Doz. DDr. Karl Klement sprach am Vormittag im überbesetzten Großen Saal über „Lernen statt Lehren"- Neue Wege der Unterrichtsgestaltung. Er hat in seinem Vortrag von einer grundlegenden Haltungsänderung der Lehrenden gesprochen. Es geht in Zukunft darum, die Jugendlichen als Kooperationspartner zu gewinnen, denn nur dann ist Lernen möglich. Die LehrerInnen müssen weg vom Lehren hin zum Begleiten der Lernenden. Dies gelingt dann, wenn das Prinzip der Reflexion in die Lernbewegung einfließen kann. Das ist die eigentliche Herausforderung für die PädagogInnen, wenn sie in Zukunft kompetenzorientiertes Lernen fördern wollen.
Gerald Koller bewegte am Nachmittag: „Vom lonesome hero zum Miteinander : Wie Kommunikation gelingt." Und hier war er eine Marke für sich. Kabarettreif präsentierte er die Zusammenhänge der aus seiner Sicht notwendigen „pädagogischen Klimaerwärmung". Er machte den Unterschied zwischen Diskussion und Dialog deutlich und zeigte anschaulich, dass Beziehungsleben immer auch "Spannung" bedeutet. Wo keine Spannung ist, ist auch keine Beziehung.
Alles in allem war der 3. Agrarpädagogische Studientag ermutigend und kraftspendend für den Schulbeginn. Das gemeinsame Einstimmen und Beginnen nach den Sommerferien nahmen die ArgarpädagogInnen als besondere Qualität wahr, und an diesem Tag blieb außerdem genügend Zeit, um im wunderbaren Ambiente des Schlosshofes von St. Martin bei spätsommerlichen Temperaturen zu "palavern" (Zitat Koller).
Zusammenfassend:
In der Steiermark arbeiten insgesamt 460 LandwirtschaftslehrerInnen.
Die Agrarpädagogika ist die freiwillige fachliche und pädagogische LehrerInnenweiterbildung in den letzten beiden Ferienwochen. Heuer wurden 32 Seminare angeboten, insgesamt haben 535 TeilnehmerInnen diese Weiterbildungmöglichkeit genutzt, 5 Schulen haben zusätzlich eine SCHILF (Schulinterne LehrerInnefortbildung) mit 70 teilnehmenden PädagogInnen veranstaltet - ein eindrucksvolles Zeugnis der Weiterentwicklungsbereitschaft der Steirischen AgrarpädagogInnen!
Ing. Anna Thaller




