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Isomas

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Isomas ist ein System zur Verwaltung der steirischen Sozialleistungen, von der Antragsstellung über die Bescheiderstellung bis zur Leistungsverrechnung. Es vereinfacht Verwaltungsabläufe, steigert Effizienz, spart Ressourcen, sichert Qualität, ermöglicht Controlling, Statistik und Planung.

Wozu brauchen wir Isomas?

Der steirische Sozialbereich weist - noch ohne Pflegefinanzierung in Form der geschlossenen Sozialhilfe - ein Budget von einer halben Milliarde Euro auf, von dem direkt (z.B. durch den Erhalt von Leistungen) oder indirekt (z.B. durch die Schaffung von Arbeitsplätzen oder die Förderung des regionalen Konsums) so gut wie alle SteirerInnen profitieren.

Ein Großteil der Leistungen wird durch die Bezirksverwaltungsbehörden (Bezirkshauptmannschaften und Magistrat Graz) zuerkannt und durch öffentliche sowie (gemeinnützige oder gewinnorientierte) private Einrichtungen geleistet.

Die Rechnungen für die erbrachten Leistungen werden in den Bezirken außer Graz von den Sozialhilfeverbänden bezahlt, die wiederum sechzig Prozent ihrer Ausgaben vom Land (nach einer Überprüfung) refundiert bekommen (der Magistrat erfüllt für den Bezirk Graz sowohl die Aufgaben einer Bezirkshauptmannschaft, als auch die eines Sozialhilfeverbandes).

ISOMAS wird helfen, die Verwaltung der sozialen Steiermark in den Bezirksverwaltungsbehörden einfacher und effizienter zu gestalten und wird das Verfassen von immer häufiger und umfangreicher erforderlichen statistischen Berichten und Auswertungen erleichtern.

Was sind die Ziele von Isomas?

  • Effizienzsteigerung
  • Vereinfachung
  • Vereinheitlichung der Arbeitsabläufe
  • Bescheiderstellung
  • Qualitätssicherung
  • Anbindung ans Zentrale Melderegister
  • automatisierte Verrechnung
  • Datenauswertung für Budget- und Sozialplanung

Wie wird Isomas erstellt?

Die Prozesse in den Bezirkshauptmannschaften werden von Organisationsfachleuten gemeinsam mit den PraktikerInnen dokumentiert, analysiert und modellhaft abgebildet. Diese Modelle überprüfen RechtsexpertInnen der Abteilung 11 Soziales, danach werden sie vom IT-Team des Landes nachgebaut.

Wie ist Isomas logisch aufgebaut?

Alle Fachmodule haben Verbindung zu Zentralmodul und Verrechnungsmodul sowie untereinander. 
Alle Fachmodule haben Verbindung zu Zentralmodul und Verrechnungsmodul sowie untereinander.

Was geschieht im Isomas?

Die Fachmodule rufen Daten aus dem Zentralmodul ab, führen das Bescheid- und Leistungsmanagement aus und liefern das Ergebnis an das Verrechnungsmodul. 
Die Fachmodule rufen Daten aus dem Zentralmodul ab, führen das Bescheid- und Leistungsmanagement aus und liefern das Ergebnis an das Verrechnungsmodul.

Wie geht es mit Isomas weiter?

Zentralmodul und  BHG-Fachmodul sind in den Bezirkshauptmannschaften der Steiermark ausgerollt und in Betrieb genommen, das Verrechnungsmodul steht den Bezirken demnächst zur Verfügung.

Die AnwenderInnen wurden geschult, im Bedarfsfall steht eine telefonische Bereitschafts-Hotline der EDV-Abteilung zur Verfügung.

Als nutzerInnenorientiertes System wird ISOMAS ständig weiter verbessert und an sich verändernde Erfordernisse angepasst werden.

 

Wer steht hinter Isomas?

Projekt-Auftraggeber LAD Helmut Hirt
Projekt-Eigner ALin Barbara Pitner (Abteilung 11 - Soziales) und  ALin Elisabeth Freiberger (Abteilung 1 - Organisation & IT)
Projekt-Leiter Heinrich Fischer (Abteilung 11 - Soziales)

Wer leitet die Erstellung der ISOMAS-Module?
Verrechnungsmodul: Philipp Langmann (Abteilung 1 - Organisation & IT)
BHG-Fachmodul: Oswald Mörth (Abteilung 1 - Organisation & IT)
KJH-Fachmodul: Franz Kroath (Abteilung 1 - Organisation & IT)
BMS/SHG-Fachmodul: Philipp Langmann (Abteilung 1 - Organisation & IT)

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