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Ilzbachbrücke

Ilzbachbrücke

Aufgrund der Erfordernisse der Sanierung der Ilzbachbrücke wurde das Bestandstragwerk
inkl. der Randbalken und Widerlager vollständig abgetragen, was sich in wirtschaftlicher und
auch technischer Sicht als Zweckmäßig erwies und als optimale Ausführungsvariante zu
sehen war. Das bestehende Rippentragwerk wurde durch ein Plattentragwerk ersetzt, als
statisches System wurde ein steifer Rahmen gewählt, Dilatationen als Fahrbahnübergänge
waren nicht erforderlich. Durch die gewählte Tragwerksform war eine Vergrößerung des
Durchflussquerschnittes in der Breite sowie auch in der Höhe möglich.
Im Zuge der Bauarbeiten wurden auch die Widerlager der Rad- und Fußgängerbrücke der
Gemeinde Sinabelkirchen abgetragen und neu hergestellt. Das Tragwerk dieser bestand aus
Stahlträgern HEB 200 mit einem entsprechendem Asphalt Belag. Die Brücke wurde in einem
Stück angehoben und auf den neuen Widerlagern versetzt . Die Höhe sowie die Lage
der Brücke blieben unverändert gegenüber dem Bestand.
Weiters wurden sämtliche Böschungssicherungen im Bereich der Brücke neu hergestellt
bzw. entsprechend saniert.
Forschungsprojekt Randbalken:
Weiters wurde bei der Herstellung des Randbalkens mittels veränderter Betonzusammensetzung (materialtechnische Optimierung) eine Reduktion des Risspotenials zu erreichen. Hierfür wurde im Baustellenbereich ein Versuchsfeld errichtet, in dem ein 3 m langes Randbalkenstück geschalt und betoniert wurde. Sowohl die Herstellung als auch die materialtechnische Optimierung (Betonzusammensetzung) wurde von Vertretern der TU Wien gemeinsam mit Smart Minerals GmbH definiert und überwacht


Firma: Teerag Asdag Greinbach
ÖBA: Schiman Jürgen
Bauzeit:12 Wochen

 

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