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Aufenthaltsbewilligung - Erstantrag

Allgemeine Informationen

Hinweis:
Die folgenden Informationen beziehen sich auf das Stellen eines Erstantrags auf Erteilung des Aufenthaltstitels "Aufenthaltsbewilligung - Rotationsarbeitskraft". Ausführliche Informationen zum Verlängerungsantrag für Aufenthaltsbewilligungen finden Sie unter: Link

Aufenthaltsbewilligungen sind Aufenthaltstitel, die Drittstaatsangehörigen (Personen, die weder EU-Bürgerinnen/EU-Bürger noch sonstige EWR-Bürgerinnen/sonstige EWR-Bürger noch Schweizerinnen/Schweizer sind) für einen vorübergehenden Aufenthalt ohne Niederlassungsabsicht ausgestellt werden können. Sie werden für Rotationsarbeitskräfte und für andere Personengruppen erteilt.

Voraussetzungen

Grundsätzlich müssen die allgemeinen Voraussetzungen für die Erteilung von Aufenthaltstiteln vorliegen. Zusätzlich müssen noch folgende spezielle Voraussetzungen erfüllt sein:

Aufenthaltsbewilligung - Rotationsarbeitskraft

  • Unselbstständige Beschäftigung bei einer internationalen Arbeitgeberin/einem internationalen Arbeitgeber und
  • Verpflichtung zum Wechsel des Arbeitsplatzes und
  • Ausübung einer der folgenden Tätigkeiten:
    • Leitende Angestellte, denen maßgebliche Führungsaufgaben selbstverantwortlich übertragen sind oder
    • Der Unternehmensleitung zugeteilte qualifizierte Mitarbeiterinnen/qualifizierte Mitarbeiter, die zur innerbetrieblichen Aus- oder Weiterbildung verpflichtet sind oder
    • Vertreterinnen/Vertreter repräsentativer ausländischer Interessensvertretungen

und Vorliegen einer der folgenden Fälle:

  • Vorliegen einer Sicherungsbescheinigung oder
  • Vorliegen einer Beschäftigungsbewilligung für Rotationsarbeitskräfte nach dem Ausländerbeschäftigungsgesetz oder
  • Bestimmte Betriebsentsandte, für die eine Beschäftigungsbewilligung nicht erforderlich ist (Drittstaatsangehörige, die im Rahmen eines international tätigen Konzerns auf Basis eines qualifizierten konzerninternen Aus- und Weiterbildungsprogramms von einem ausländischen Konzernunternehmen nicht länger als 50 Wochen in das Headquarter in Österreich entsandt werden).
     

Aufenthaltsbewilligung - Betriebsentsandter

  • Vorliegen einer Betriebsentsendung (Entsendung ausländischer Arbeitskräfte)
    • Durch ausländische Arbeitgeberin/ausländischen Arbeitgeber aus einem Drittstaat ohne Betriebssitz in Österreich
    • Zu einer österreichischen Auftraggeberin/einem österreichischen Auftraggeber zur Erfüllung von vertraglichen Verpflichtungen

und

  • Aufenthalt der ausländischen Arbeitskraft während der Tätigkeit in Österreich und
  • Vorliegen einer Sicherungsbescheinigung oder einer Beschäftigungsbewilligung als Betriebsentsandte/Betriebsentsandter

Drittstaatsangehörige, die  länger als sechs Monate als Betriebsentsandte in Österreich tätig sind, benötigen eine "Aufenthaltsbewilligung - Betriebsentsandter". Bei einer kürzeren Dauer ist ein Visum ausreichend. Inwiefern die Tätigkeit bei einem kürzeren Aufenthalt ausgeübt werden darf, richtet sich nach den Bestimmungen des Fremdenpolizeigesetzes (FPG).

Aufenthaltsbewilligung - Selbstständiger

Selbständige erhalten eine "Aufenthaltsbewilligung - Selbständiger", wenn sie eine vertragliche Verpflichtung zur Durchführung einer bestimmten selbständigen Tätigkeit über einen länger als sechs Monate dauernden Zeitraum (ohne Niederlassungsabsicht) gegenüber einer Auftraggeberin/einem Auftraggeber in Österreich vorweisen können.
 

Aufenthaltsbewilligung - Künstler

  • Die Tätigkeit besteht überwiegend aus künstlerischer Gestaltung und
  • Die Künstlerin/der Künstler kann ihren/seinen Unterhalt durch Einahmen aus dieser Tätigkeit bestreiten und
  • Nachweis der künstlerischen Ausbildung oder Beschreibung der bisherigen künstlerischen Tätigkeit
     

Aufenthaltsbewilligung - Sonderfälle unselbstständiger Erwerbstätigkeit

  • Vorliegen einer unselbständigen Erwerbstätigkeit durch Drittstaatsangehörige in Österreich und
  • Die Tätigkeit darf nicht in den Anwendungsbereich des Ausländerbeschäftigungsgesetzes fallen (z.B. Tätigkeit als Au-pair, Medienmitarbeiterinnen/Medienmitarbeiter, Ausübung einer seelsorgerischen Tätigkeit im Rahmen gesetzlich anerkannter Kirchen oder Religionsgemeinschaften, wissenschaftliches Personal)
     

Aufenthaltsbewilligung - Schüler

  • Ordentliche Schülerinnen/ordentliche Schüler einer öffentlichen Schule oder
  • Ordentliche Schülerinnen/ordentliche Schüler einer Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht oder
  • Schülerinnen/Schüler einer Statutschule mit Öffentlichkeitsrecht oder
  • Schülerinnen/Schüler einer zertifizierten nichtschulischen Bildungseinrichtung oder
  • Außerordentliche Schülerinnen/außerordentliche Schüler einer öffentlichen Schule oder einer Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht, soweit es sich um die erstmalige Ausstellung einer Aufenthaltsbewilligung handelt oder
  • Ordentliche "Studierende" einer öffentlichen oder mit Öffentlichkeitsrecht ausgestatteten Schule für Berufstätige
     

Aufenthaltsbewilligung - Studierender

  • Ordentliche oder außerordentliche Studierende an einer der folgenden Einrichtungen:
    • Universität oder
    • Fachhochschule oder
    • Akkreditierte Privatuniversität oder
    • Pädagogische Hochschule oder anerkannte private Pädagogische Hochschule oder
    • Anerkannter privater Studiengang oder anerkannter privater Hochschullehrgang

Wird ein Universitätslehrgang besucht, darf die Ausbildung nicht ausschließlich die Vermittlung einer Sprache beinhalten.

Inhaberinnen/Inhabern einer "Aufenthaltsbewilligung - Studierender", die nach erfolgreichem Abschluss ihres Studiums die Erteilung einer Rot-Weiß-Rot - Karte anstreben, kann auf begründeten Antrag und bei Vorliegen der allgemeinen Erteilungsvoraussetzungen einmalig bestätigt werden, dass ein weiterer Aufenthalt in Österreich für einen Zeitraum von sechs Monaten zum Zweck der Arbeitssuche erlaubt ist. Eine solche Bestätigung muss rechtzeitig vor Ablauf der "Aufenthaltsbewilligung - Studierender" bei der Aufenthaltsbehörde beantragt werden. Findet die Inhaberin/der Inhaber der Bestätigung innerhalb von sechs Monaten eine Arbeit, die ihrem/seinem Ausbildungsniveau entspricht, ist die Beantragung der "Rot-Weiß-Rot - Karte" in Österreich zulässig.
 

Aufenthaltsbewilligung - Sozialdienstleistender

  • Die Sozialdienstleistende/der Sozialdienstleistende ist bei einer überparteilichen und gemeinnützigen Organisation tätig, die selbst keine Erwerbszwecke verfolgt und
  • Mit der Erbringung des Dienstes wird kein Erwerbszweck verfolgt und
  • Die Tätigkeit unterliegt nicht dem Ausländerbeschäftigungsgesetz und
  • Die überparteiliche, gemeinnützige Organisation hat eine entsprechende Haftungserklärung  abgegeben

Der Ausbildungs- oder Fortbildungscharakter der Tätigkeit muss nachgewiesen werden.

ACHTUNG
Die "Aufenthaltsbewilligung - Sozialdienstleistender" wird für maximal zwölf Monate bewilligt. Eine Verlängerung ist nicht möglich. Die Änderung des Aufenthaltszwecks oder des Aufenthaltstitels im Rahmen eines Zweckänderungsverfahrens oder eines Verlängerungsverfahrens ist, ausgenommen im Falle der Beantragung eines Aufenthaltstitels "Familienangehöriger", nicht zulässig. Ebenso wenig darf Inhaberinnen/Inhabern einer Aufenthaltsbewilligung mit anderem Zweckumfang oder Inhaberinnen/Inhabern eines anderen Aufenthaltstitels eine Aufenthaltsbewilligung für Sozialdienstleistende im Rahmen dieser Verfahren erteilt werden.
 

Aufenthaltsbewilligung - Forscher

  • Personen müssen für eine Forschungseinrichtung tätig werden, die zertifiziert ist oder nach dem Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz (NAG) keiner Zertifizierung bedarf und
  • ihre Tätigkeit darf nicht dem Ausländerbeschäftigungsgesetz unterliegen.

Die "Aufenthaltsbewilligung - Forscher" kann mit bis zu zweijähriger Gültigkeitsdauer ausgestellt werden. Nach zwei Jahren Innehabung einer "Aufenthaltsbewilligung - Forscher" besteht die Möglichkeit eines Umstiegs auf eine "Rot-Weiß-Rot - Karte plus".
 

Aufenthaltsbewilligung - Familiengemeinschaft

Eine Aufenthaltsbewilligung mit dem Zweck "Familiengemeinschaft" kann nur Ehegattinnen/Ehegatten, eingetragenen Partnerinnen/eingetragenen Partnern oder unverheirateten minderjährigen Kindern (auch Adoptivkindern und Stiefkindern) von Personen mit folgenden Aufenthaltsbewilligungen ausgestellt werden:

  • Rotationsarbeitskraft
  • Künstler
  • Sonderfälle unselbständiger Erwerbstätigkeit
  • Studierender
  • Forscher

Ehegattinnen/Ehegatten und eingetragene Partnerinnen/eingetragene Partner müssen zum Zeitpunkt der Antragstellung mindestens 21 Jahre alt sein.

Eine Familienzusammenführung ist bei folgenden Aufenthaltsbewilligungen nicht möglich:

  • Aufenthaltsbewilligung - Schüler
  • Aufenthaltsbewilligung - Selbständiger
  • Aufenthaltsbewilligung - Sozialdienstleistender
  • Aufenthaltsbewilligung - Betriebsentsandter

Fristen

Die Antragstellung ist an keine Fristen gebunden.

Zuständige Stelle

Für die Antragstellung:

die jeweilige österreichische Vertretungsbehörde im Ausland (Botschaft oder bestimmte Konsulate)

Die Zuständigkeit der Vertretungsbehörde richtet sich nach dem Wohnsitz der Antragstellerin oder des Antragstellers.

Bestimmte Personengruppen sind berechtigt, den Antrag im Inland  zu stellen.

Für die Erteilung des Aufenthaltstitels:

die Niederlassungsbehörde, die für den beabsichtigten Wohnsitz der Fremden oder des Fremden örtlich zuständig ist:

  • der Landeshauptmann oder
  • die von ihm ermächtigte Bezirksverwaltungsbehörde:
    • Bezirkshauptmannschaft
    • in den Statutarstädten: der Magistrat
  • (ausgenommen Stadt Graz: hier ist das Amt der Steiermärkischen Landesregierung - Abteilung 3 zuständig)

Verfahrensablauf

Die Fremde oder der Fremde muss grundsätzlich ihren oder seinen Antrag auf Ersterteilung einer Aufenthaltsbewilligung persönlich und vor der Einreise nach Österreich im Ausland bei der österreichischen Vertretungsbehörde (Botschaft, Konsulat) stellen.

Die Vertretungsbehörde prüft die Vollständigkeit und Richtigkeit des Antrages und leitet diesen an die zuständige Niederlassungsbehörde in Österreich weiter. Diese prüft, ob die Voraussetzungen für die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung vorliegen.

Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind und die Niederlassungsbehörde das Verfahren positiv abschließt, teilt sie dies der österreichischen Vertretungsbehörde im Ausland mit und beauftragt diese gegebenenfalls mit der Erteilung eines Visums. Die österreichische Vertretungsbehörde im Ausland informiert die Antragstellerin/den Antragsteller darüber.

Die Fremde/der Fremde kann mit dem gültigen Visum oder, falls keine Visumpflicht besteht, ohne Visum (visumfrei) nach Österreich einreisen und die Aufenthaltsbewilligung bei der zuständigen Niederlassungsbehörde persönlich abholen.

Auskünfte über die Dauer des individuellen Verfahrens erhalten Sie bei der zuständigen österreichischen Niederlassungsbehörde. Die Dauer des Verfahrens hängt insbesondere von der Art des Aufenthaltstitels sowie davon ab, ob die Unterlagen vollständig sind.

Erforderliche Unterlagen

  • gültiges Reisedokument (z.B. Reisepass)
  • Geburtsurkunde oder eine dieser entsprechende Urkunde
  • Lichtbild, das nicht älter als ein halbes Jahr sein darf (Größe: 45 x 35 mm)
  • eventuell: Heiratsurkunde, Partnerschaftsurkunde, Urkunde über die Adoption, Nachweis oder Urkunde über das Verwandtschaftsverhältnis
  • Nachweis des Rechtsanspruchs auf eine ortsübliche Unterkunft wie beispielsweise Mietverträge, bestandsrechtliche Vorverträge oder Eigentumsnachweise
  • Nachweis über einen Krankenversicherungsschutz (Pflichtversicherung oder eine entsprechende Versicherungspolizze), der alle Risiken abdeckt
  • Nachweis des gesicherten Lebensunterhalts (insbesondere Lohnzettel, Lohnbestätigungen, Dienstverträge, Bestätigungen über Pensions-, Renten- oder sonstige Versicherungsleistungen, Nachweis über Investitionskapital oder eigenes Vermögen in ausreichender Höhe)
  • gegebenenfalls weitere Nachweise

Nicht geeignet sind Nachweise bezüglich soziale Leistungen, auf die ein Anspruch erst durch Erteilung des Aufenthaltstitels entstehen würde, insbesondere Sozialhilfeleistungen oder die Ausgleichszulage.

  • Beruft sich die Antragstellerin bzw. der Antragsteller auf Leistungen oder die Leistungsfähigkeit einer/eines verpflichteten Dritten, muss darüber jeweils ein Nachweis vorgelegt werden

Zusätzlich müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:

"Aufenthaltsbewilligung - Rotationsarbeitskräfte"

  • Sicherungsbescheinigung der regionalen Geschäftsstelle des Arbeitsmarktservice (AMS) oder
  • Beschäftigungsbewilligung als Rotationsarbeitskraft (Nachweis über die Berechtigung der Arbeitgeberin oder des Arbeitgebers zur Beschäftigung der ausländischen Arbeitskraft) oder
  • Nachweis, dass ein Fall einer Betriebsentsendung vorliegt, für die keine Entsende- oder Beschäftigungsbewilligung erforderlich ist (Drittstaatsangehörige, die im Rahmen eines international tätigen Konzerns auf Basis eines qualifizierten konzerninternen Aus- und Weiterbildungsprogramms von einem ausländischen Konzernunternehmen nicht länger als 50 Wochen in das Headquarter in Österreich entsandt werden)
     

"Aufenthaltsbewilligung - Betriebsentsandte"

  • Sicherungsbescheinigung der regionalen Geschäftsstelle des Arbeitsmarktservice (AMS) über die positive Arbeitsmarktprüfung und das Ersatzkraftverfahren oder
  • Beschäftigungsbewilligung als Betriebsentsandte oder Betriebsentsandter (Nachweis über die Berechtigung der Arbeitgeberin oder des Arbeitgebers zur Beschäftigung der Betriebsentsandten oder des Betriebsentsandten)
     

"Aufenthaltsbewilligung - Selbstständiger"

  • schriftlicher Werkvertrag über die Leistung einer bestimmten selbstständigen Tätigkeit, die länger als sechs Monate dauern wird
     

"Aufenthaltsbewilligung - Künstler"

  • Nachweis über die künstlerische Ausbildung oder Beschreibung der bisherigen künstlerischen Tätigkeit und
  • bei selbständiger künstlerischer Betätigung: schriftlicher Vertrag über die Leistung einer bestimmten selbständigen Tätigkeit, die länger als sechs Monate dauern wird
  • bei unselbständiger künstlerischer Betätigung: Arbeitgebererklärung nach dem Ausländerbeschäftigungsgesetz
  • es kann eine Haftungserklärung abgegeben werden

"Aufenthaltsbewilligung - Sonderfälle unselbstständiger Erwerbstätigkeit"

"Aufenthaltsbewilligung - Schüler"

  • schriftliche Bestätigung der Schule bzw. der nicht schulischen Bildungseinrichtung über die Aufnahme der Schülerin oder des Schülers (ausgenommen Pflichtschule)
  • bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern: Nachweis über die Pflege und Erziehung durch eine volljährige natürliche Person mit Wohnsitz in Österreich
  • es kann eine Haftungserklärung abgegeben werden

"Aufenthaltsbewilligung - Studierender"

  • Aufnahmebestätigung der Universität, Fachhochschule, akkreditierten Privatuniversität, Pädagogischen Hochschule, anerkannten privaten Pädagogischen Hochschule, des anerkannten privaten Studienganges oder des anerkannten privaten Hochschullehrganges.
  • es kann eine Haftungserklärung abgegeben werden

"Aufenthaltsbewilligung - Sozialdienstleistender"

  • schriftliche Erklärung der Organisation über ihre Überparteilichkeit und Gemeinnützigkeit
  • schriftliche Erklärung der Antragstellerin oder des Antragstellers, dass die Tätigkeit nicht dem Ausländerbeschäftigungsgesetz unterliegt und bei einer überparteilichen, gemeinnützigen Organisation erbracht wird, die selbst keine Erwerbszwecke verfolgt
  • Beschreibung der Tätigkeit
  • Haftungserklärung der Organisation
  • Nachweis des Ausbildungs- oder Fortbildungscharakters der Tätigkeit

"Aufenthaltsbewilligung - Forscher"

  • Aufnahmevereinbarung der Forschungseinrichtung

 

Hinweis: Ob beglaubigte Übersetzungen aus anderen Staaten anerkannt werden, richtet sich nach den jeweiligen Verfahrensvorschriften. Zur Anerkennung der Dokumente kann beispielsweise eine Apostille erforderlich sein.

Hinweis: Muss eine fremdsprachige Urkunde im Original gemeinsam mit einer beglaubigten Übersetzung vorgelegt werden, darf die Übersetzung in der Regel nur von beeideten und gerichtlich zertifizierten Dolmetscherinnen und Dolmetschern vorgenommen werden. In die Liste der in Österreich beeideten und gerichtlich zertifizierten Dolmetscherinnen/Dolmetscher können sich auch Dolmetscherinnen und Dolmetscher aus anderen EWR-Mitgliedstaaten eintragen lassen.

Kosten

  • Gebühr: 100 Euro (80 Euro bei Antrag, weitere 20 Euro bei Erteilung, Minderjährige: 50 Euro bei Antrag und 50 Euro bei Erteilung)
  • Personalisierungskosten (Abnahme Foto und Unterschrift): 20 Euro

Zuständigkeit

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