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Rot-Weiß-Rot-Karte - Erstantrag

Allgemeine Informationen

Die folgenden Informationen beziehen sich auf das Stellen eines Erstantrags auf Erteilung einer "Rot-Weiß-Rot - Karte". Allgemeine Informationen zum Verlängerungsantrag für Aufenthaltstitel finden sich hier: Link .

Mit dem Aufenthaltstitel "Rot-Weiß-Rot - Karte" wurde ein System kriteriengeleiteter und qualifizierter Zuwanderung für Drittstaatsangehörige (Personen, die weder EU-Bürgerinnen/EU-Bürger noch sonstige EWR-Bürgerinnen/sonstige EWR-Bürger noch Schweizerinnen/Schweizer sind) geschaffen, die aufgrund festgelegter klarer und transparenter Kriterien sowie ohne Quotenregelungen erfolgt. Die "Rot-Weiß-Rot - Karte" berechtigt zu einer befristeten Niederlassung mit beschränktem Arbeitsmarktzugang.

Die "Rot-Weiß-Rot - Karte" wird erteilt an:

  • Besonders Hochqualifizierte
  • Fachkräfte in Mangelberufen
  • Sonstige (unselbstständige) Schlüsselkräfte
  • Studienabsolventinnen/Studienabsolventen 
  • Selbständige Schlüsselkräfte
  • Personen, die über einen Aufenthaltstitel "Daueraufenthalt EU" eines anderen Mitgliedstaates verfügen 

Über den Antrag hat die zuständige Niederlassungsbehörde zu entscheiden. Die Beurteilung des Vorliegens der arbeitsrechtlichen Voraussetzungen für die Erteilung der "Rot-Weiß-Rot - Karte" erfolgt anhand des Ausländerbeschäftigungsgesetzes (AuslBG) und wird durch die zuständige regionale Geschäftsstelle des Arbeitsmarktservice (AMS) durchgeführt.

Die in den Anlagen A, B und C des AuslBG angeführten Kriterien sind in Kategorien unterteilt (Qualifikation, Sprachkenntnisse, Berufserfahrung usw.), wobei pro Kategorie nur eine bestimmte Höchstpunkteanzahl erreicht werden kann.

Eine Zulassung als (unselbständige) Schlüsselkraft gilt für die Beschäftigung bei der im Antrag angegebenen Arbeitgeberin/dem im Antrag angegebenen Arbeitgeber in ganz Österreich.

Selbständigen Schlüsselkräften ist eine "Rot-Weiß-Rot - Karte" zu erteilen, wenn die beabsichtigte Erwerbstätigkeit einen über den betrieblichen Nutzen hinausgehenden gesamtwirtschaftlichen Nutzen erwarten lässt und die allgemeinen Erteilungsvoraussetzungen für Aufenthaltstitel erfüllt sind.

Hinweis: Besonders hochqualifizierte Drittstaatsangehörige haben die Möglichkeit, mit einem speziellen Aufenthaltsvisum (§ 24a Fremdenpolizeigesetz) rechtmäßig in das Bundesgebiet einzureisen und sich für einen Zeitraum von sechs Monaten zum Zwecke der Arbeitssuche aufzuhalten. Voraussetzung für die Ausstellung dieses Visums (sogenanntes "Jobseeker - Visum") durch die Vertretungsbehörde ist neben dem Vorliegen der allgemeinen Visa-Erteilungsvoraussetzungen eine entsprechende Mitteilung der Landesgeschäftsstelle des AMS Wien über das Vorliegen der Voraussetzungen als besonders Hochqualifizierte/besonders Hochqualifizierter.

Die "Rot-Weiß-Rot - Karte" wird für ein Jahr ausgestellt. In weiterer Folge kann je nach Vorliegen der besonderen Voraussetzungen auf eine "Rot-Weiß-Rot - Karte plus" oder eine "Niederlassungsbewilligung" umgestiegen werden.

Voraussetzungen

Grundsätzlich müssen die allgemeinen Voraussetzungen für die Erteilung von Aufenthaltstiteln vorliegen. Für die Erteilung der "Rot-Weiß-Rot - Karte" müssen  zusätzlich folgende spezielle Voraussetzungen erfüllt sein:

Besonders Hochqualifizierte:

  • Erreichen der erforderlichen Mindestpunkte für besonders Hochqualifizierte (mindestens 70 Punkte) und
  • fixer Arbeitsplatz, welcher der Qualifikation der/des Drittstaatsangehörigen entspricht und angemessen entlohnt wird

Die hochqualifizierte Drittstaatsangehörige/der hochqualifizierte Drittstaatsangehörige hat ihrem/seinem Antrag einen Arbeitgebererklärung anzuschließen. Die Arbeitgeberin/der Arbeitgeber muss dabei schriftlich erklären, die im Antrag angegebenen Beschäftigungsbedingungen einzuhalten.

Fachkräfte in Mangelberufen:

  • abgeschlossene Berufsausbildung in einem Mangelberuf, der durch Verordnung des Bundesministers für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz festgelegt wird und
  • Erreichen der erforderlichen Mindestpunkte für Fachkräfte in Mangelberufen (mindestens 50 Punkte) und
  • fixer Arbeitsplatz, für den das nach Gesetz, Verordnung oder Kollektivvertrag zustehende Mindestentgelt bezahlt wird. Sofern die bereits im Betrieb beschäftigten Fachkräfte ein höheres als ihnen nach Gesetz, Verordnung oder Kollektivvertrag zustehendes Entgelt erhalten, muss ein solches in gleichem Ausmaß gewährt werden.

Die abgeschlossene Berufsausbildung in einem solchen Mangelberuf muss mit einem Lehrabschluss vergleichbar sein. Als abgeschlossene Berufsausbildung gilt auch der erfolgreiche Abschluss einer schulischen Ausbildung, die dem Abschluss einer Berufsbildenden Höheren Schule (BHS) in Österreich entspricht.

Das der Ausbildung und jeweiligen Einstufung entsprechende Entgelt muss die Arbeitgeberin/der Arbeitgeber vor der Einstellung schriftlich gewährleisten und dem Antrag anschließen.

Eine "Rot-Weiß-Rot - Karte" für diplomierte Krankenpflegerinnen/diplomierte Krankenpfleger und Krankenschwestern kann erst beantragt werden, wenn die Nostrifizierung in Österreich abgeschlossen ist.

Sonstige (unselbstständige) Schlüsselkräfte:

  • Erreichen der erforderlichen Mindestpunkte (mindestens 50 Punkte) und
  • fixer Arbeitsplatz, für den ein Mindestbruttogehalt von 50 Prozent (für unter 30-Jährige) bzw. von 60 Prozent (für über 30-Jährige) der monatlichen ASVG-Höchstbeitragsgrundlage zuzüglich Sonderzahlungen bezahlt wird und
  • für die zu besetzende offene Stelle steht weder ein Inländerin/ein Inländer noch eine am Arbeitsmarkt verfügbar Ausländerin/ein am Arbeitsmarkt verfügbarer Ausländer zur Verfügung, die/der bereit und fähig ist, die beantragte Beschäftigung zu den gesetzlich zulässigen Bedingungen auszuüben (Arbeitsmarktprüfung)

Dem Antrag muss eine schriftliche Erklärung der Arbeitgeberin/des Arbeitgebers, die im Antrag angegebenen Beschäftigungsbedingungen einzuhalten, angeschlossen werden.

Aufgrund des zusätzliche Kriteriums "spezielle Kenntnisse oder Fertigkeiten" in der Rubrik "Qualifikation" der Anlage C des AuslBG , welches alternativ zu einer abgeschlossenen Berufsausbildung gilt, können auch Profisportlerinnen/Profisportler und sonstige Spezialistinnen/Spezialisten, die über keine formelle (Berufs-)Ausbildung verfügen, als "Sonstige Schlüsselkräfte" zuwandern. Für Profisportlerinnen/Profisportler und Profisporttrainerinnen/Profisporttrainer sind ferner Zusatzpunkte vorgesehen.

Studienabsolventen:

  • erfolgreicher Abschluss eines Diplomstudiums bzw. Masterstudiums, welches (bei einem Diplomstudium zumindest ab dem zweiten Studienabschnitt) an einer inländischen Universität, Fachhochschule oder akkreditierten Privatuniversität absolviert wurde und
  • fixer Arbeitsplatz, für den ein monatliches Bruttoentgelt bezahlt wird, das ortsüblich ist und mindestens 45 Prozent der ASVG-Höchstbeitragsgrundlage zuzüglich Sonderzahlungen beträgt
  • Studienabsolventen können nunmehr auch auf jede andere Form der "Rot-Weiß-Rot - Karte" umsteigen, wenn sie die Voraussetzungen dafür erfüllen

Selbständige Schlüsselkräfte:

  • Gutachten der Landesgeschäftsstelle des Arbeitsmarktservice (AMS) über den gesamtwirtschaftlichen Nutzen der Erwerbstätigkeit, insbesondere hinsichtlich des damit verbundenen Transfers von Investitionskapital und/oder der Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen

Ein gesamtwirtschaftlicher Nutzen ist vor allem dann anzunehmen, wenn die beabsichtigte Erwerbstätigkeit des Antragstellers einen über den betrieblichen Nutzen hinausgehenden wirtschaftlichen Nutzen erwarten lässt. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn

  • mit der Erwerbstätigkeit ein nachhaltiger Transfer von Investitionskapital nach Österreich verbunden ist oder
  • die beabsichtigte Erwerbstätigkeit neue Arbeitsplätze schaffen oder bestehende Arbeitsplätze sichern wird oder
  • mit der Niederlassung der Schlüsselkraft ein Transfer von Know-how oder die Einführung neuer Technologien verbunden ist oder
  • das Unternehmen der Schlüsselkraft wesentliche Bedeutung für eine ganze Region hat. 

Personen, die über einen Aufenthaltstitel "Daueraufenthalt EU" eines anderen Mitgliedstaates verfügen:

  • freier Quotenplatz und
  • Mitteilung des Arbeitsmarktservice, dass die Voraussetzungen für die Zulassung als besonders Hochqualifizierte/besonders Hochqualifizierter, Fachkraft in Mangelberuf, Studienabsolventin/Studienabsolvent, selbständige Schlüsselkraft oder sonstige (unselbständige) Schlüsselkraft) erfüllt sind.

Fristen

Die "Rot-Weiß-Rot - Karte" sollte mindestens acht Wochen vor Beginn des Arbeitsverhältnisses beantragt werden, da die Niederlassungsbehörde innerhalb von acht Wochen über den Antrag zu entscheiden hat.

Zuständige Stelle

Für die Antragstellung:

Die jeweilige  österreichische Vertretungsbehörde im Ausland (Botschaft oder bestimmte Konsulate). Die Zuständigkeit der Vertretungsbehörde richtet sich nach dem Wohnsitz der Antragstellerin/des Antragstellers.

Hinweis: Bestimmte Personengruppen sind berechtigt, den Antrag in Österreich zu stellen.

Besonders Hochqualifizierte haben die Möglichkeit, mit einem speziellen Aufenthaltsvisum rechtmäßig in das Bundesgebiet einzureisen und sich hier für einen Zeitraum von sechs Monaten zum Zwecke der Arbeitssuche aufzuhalten. Finden sie innerhalb dieses Zeitraumes einen Arbeitgeber, der ihnen eine ihrer Qualifikation und den sonstigen für die Erteilung des Visums maßgeblichen Kriterien entsprechende Beschäftigung anbietet, besteht die Möglichkeit, einen Antrag auf den Aufenthaltstitel "Rot-Weiß-Rot - Karte" in Österreich zu stellen. Weiters kann auch der Arbeitgeber den Antrag für den besonders Hochqualifizierten in Österreich stellen.

Studienabsolventinnen/Studienabsolventen in Österreich, die die Erteilung einer "Rot-Weiß-Rot - Karte" anstreben, kann auf begründeten Antrag im Anschluss an eine "Aufenthaltsbewilligung - Studierender" einmalig bestätigt werden, dass ein weiterer Aufenthalt im Bundesgebiet in Österreich für einen Zeitraum von sechs Monaten zum Zweck der Arbeitssuche erlaubt ist, sofern die allgemeinen Erteilungsvoraussetzungen für diesen Zeitraum weiterhin vorliegen. Anträge auf eine solche Bestätigung sind müssen rechtzeitig vor Ablauf der Gültigkeitsdauer der "Aufenthaltsbewilligung - Studierender" zu stellen gestellt werden. Findet die Inhaberin/der Inhaber der Bestätigung innerhalb von sechs Monaten eine Arbeit, die ihrem/seinem Ausbildungsniveau entspricht, ist die Beantragung der "Rot-Weiß-Rot - Karte" in Österreich zulässig.

Für die Erteilung des Aufenthaltstitels:

Die Niederlassungsbehörde, die für den beabsichtigten Wohnsitz der Fremden/des Fremden örtlich zuständig ist

  • Der Landeshauptmann oder
  • die von ihm ermächtigte Bezirksverwaltungsbehörde:
    • Bezirkshauptmannschaft
    • in den Statutarstädten: der Magistrat
    (ausgenommen Stadt Graz: hier ist das Amt der Steiermärkischen Landesregierung - Abteilung 3 zuständig)

Verfahrensablauf

Anträge von Fachkräften, sonstigen (unselbständigen) Schlüsselkräften und Studienabsolventen werden von der zuständigen Niederlassungsbehörde in Österreich an die nach dem Betriebssitz der Arbeitgeberin/des Arbeitgebers bzw. bei Besonders Hochqualifizierten an die nach dem Wohnsitz der Antragstellerin/des Antragstellers zuständige regionale Geschäftsstelle des AMS übermittelt. Das AMS prüft die besonderen Zulassungsvoraussetzungen und teilt das Ergebnis seiner Prüfung der zuständigen Niederlassungsbehörde mit. Erfüllt die Antragstellerin/der Antragsteller die vorgesehenen Kriterien und entspricht die beabsichtigte Arbeit der Qualifikation des Antragstellers, prüft die Niederlassungsbehörde die sonstigen niederlassungsrechtlichen Voraussetzungen (allgemeinen Voraussetzungen für die Erteilung von Aufenthaltstiteln) und erteilt bei deren Vorliegen die "Rot-Weiß-Rot - Karte".

Anträge von selbständigen Schlüsselkräften werden von der zuständigen Niederlassungsbehörde in Österreich an die nach der beabsichtigten Niederlassung der selbständigen Schlüsselkraft zuständige Landesgeschäftsstelle des AMS übermittelt. Diese kann binnen drei Wochen ein Gutachten über den gesamtwirtschaftlichen Nutzen der Erwerbstätigkeit der Schlüsselkraft erstellen. Bei Vorliegen der besonderen Kriterien als selbständige Schlüsselkraft prüft die Niederlassungsbehörde nach Übermittlung des positiven Gutachtens die sonstigen niederlassungsrechtlichen Voraussetzungen (allgemeine Erteilungsvoraussetzungen) und erteilt bei deren Vorliegen die "Rot-Weiß-Rot - Karte".

Die zuständige Niederlassungsbehörde muss innerhalb von acht Wochen über die Erteilung der "Rot-Weiß-Rot - Karte" entscheiden.

Die Antragstellerin/der Antragsteller muss den Aufenthaltstitel persönlich beantragen und persönlich bei der Niederlassungsbehörde abholen.

Auskünfte über die Dauer des individuellen Verfahrens erhalten Sie bei der zuständigen österreichischen Niederlassungsbehörde. Die Dauer des Verfahrens hängt ab von der Art des Aufenthaltstitels sowie davon, ob die Unterlagen vollständig sind.

Erforderliche Unterlagen

  • Gültiges Reisedokument (z.B. Reisepass)
  • Geburtsurkunde oder eine entsprechende Urkunde
  • Lichtbild, das nicht älter als ein halbes Jahr sein darf (Größe: 45 x 35 mm)
  • Nachweis des Rechtsanspruchs auf eine ortsübliche Unterkunft wie beispielsweise Mietverträge, bestandsrechtliche Vorverträge oder Eigentumsnachweise
  • Nachweis über einen Krankenversicherungsschutz (Pflichtversicherung oder eine entsprechende Versicherungspolizze), der alle Risiken abdeckt
  • Nachweis des gesicherten Lebensunterhalts (insbesondere Lohnzettel, Lohnbestätigungen, Dienstverträge, Bestätigungen über Pensions-, Renten- oder sonstige Versicherungsleistungen, Nachweis über Investitionskapital oder eigenes Vermögen in ausreichender Höhe)

Nicht geeignet sind Nachweise bezüglich soziale Leistungen, auf die ein Anspruch erst durch Erteilung des Aufenthaltstitels entstehen würde, insbesondere Sozialhilfeleistungen oder die Ausgleichszulage.

"Besonders Hochqualifizierte": zusätzlich

  • zum Nachweis eines Studienabschlusses an einer tertiären Bildungseinrichtung mit vierjähriger Mindestdauer:
    • Urkunde über den erfolgreichen Abschluss des Studiums und
    • Nachweis über den Status der Universität oder sonstigen tertiären Bildungseinrichtung;
  • zum Nachweis einer Habilitation das Dokument, mit dem diese zuerkannt wird
  • zum Nachweis des letztjährigen Bruttojahresgehaltes in einer Führungsposition eines börsennotierten Unternehmens oder eines Unternehmens, für dessen Aktivitäten bzw. Geschäftsfeld eine positive Stellungnahme der zuständigen Außenhandelsstelle vorliegt:
    • Steuerbescheid oder Lohnbestätigung und
    • Bestätigung der Dienstgeberin/des Dienstgebers, dass die Antragstellerin/der Antragsteller in einer Führungsposition tätig war und
    • Nachweis, dass das Unternehmen an der Börse notiert ist oder eine positive Stellungnahme der zuständigen Außenhandelsstelle betreffend die Aktivitäten bzw. das Geschäftsfeld des Unternehmens
  • zum Nachweis einer Forschungs- oder Innovationstätigkeit:
    • Nachweis wissenschaftlicher Publikationen unter Angabe des Titels und der Fundstelle oder
    • Bestätigung einer Universität oder einer öffentlichen oder privaten Forschungseinrichtung, dass die Antragstellerin/der Antragsteller in der Forschung und Entwicklung oder in der wissenschaftlichen, einschließlich der forschungsgeleiteten akademischen Lehre tätig war oder
    • Nachweis einer Patentanmeldung mittels Auszug aus dem nationalen oder regionalen Patentregister
  • zum Nachweis anerkannter Auszeichnungen und Preise eine die Verleihung bestätigende Urkunde
  • zum Nachweis von Berufserfahrung:
    • Dienstzeugnis und
    • Arbeitsbestätigung
  • zum Nachweis von Kenntnissen der deutschen oder englischen Sprache ein diese Kenntnisse bestätigendes international anerkanntes Sprachdiplom oder Kurszeugnis
  • zum Nachweis eines Studiums in Österreich (zweiter Studienabschnitt oder Hälfte der ECTS-Anrechnungspunkte) das entsprechende Studienbuch und die entsprechenden Prüfungszeugnisse
  • zum Nachweis eines Diplomstudiums oder Bachelor- und Masterstudiums in Österreich eine Urkunde über den erfolgreichen Abschluss dieses Studiums
  • Arbeitgebererklärung nach dem Ausländerbeschäftigungsgesetz

"Fachkräfte in Mangelberufen" und "Sonstige (unselbstständige) Schlüsselkräfte": zusätzlich

  • zum Nachweis einer abgeschlossenen Berufsausbildung ein entsprechendes Zeugnis oder Diplom
  • zum Nachweis spezieller Kenntnisse und Fertigkeiten:
    • Dienst- oder Ausbildungszeugnis und
    • Arbeitsbestätigung
  • zum Nachweis der allgemeinen Universitätsreife ein Zeugnis über einen Schulabschluss, der der allgemeinen Universitätsreife entspricht
  • zum Nachweis eines Studienabschlusses an einer tertiären Bildungseinrichtung mit dreijähriger Mindestdauer:
    • Urkunde über den erfolgreichen Abschluss des Studiums und
    • Nachweis über den Status der Universität oder sonstigen tertiären Bildungseinrichtung
  • zum Nachweis ausbildungsadäquater Berufserfahrung:
    • Dienstzeugnis und
    • Arbeitsbestätigung
  • zum Nachweis von Kenntnissen der deutschen oder englischen Sprache ein diese Kenntnisse bestätigendes international anerkanntes Sprachdiplom oder Kurszeugnis
  • für Zusatzpunkte als Profisportlerin/Profisportler oder Profisporttrainerin/Profisporttrainer:
    • Dienstzeugnis und
    • Arbeitsbestätigung
  • Arbeitgebererklärung nach dem Ausländerbeschäftigungsgesetz

"Studienabsolventen": zusätzlich

  • zum Nachweis eines Studiums in Österreich (zweiter Studienabschnitt oder Hälfte der ECTS-Anrechnungspunkte) das entsprechende Studienbuch und die entsprechenden Prüfungszeugnisse;
  • zum Nachweis eines Diplomstudiums oder Bachelor- und Masterstudiums in Österreich eine Urkunde über den erfolgreichen Abschluss dieses Studiums;
  • Arbeitgebererklärung nach dem Ausländerbeschäftigungsgesetz

Selbständige Schlüsselkraft: zusätzlich

  • Nachweis des Transfers von Investitionskapital oder der Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen und
  • Beschreibung und Ziele der beabsichtigten unternehmerischen Tätigkeit ("Businessplan")

Hinweis: Ob beglaubigte Übersetzungen aus anderen Staaten anerkannt werden, richtet sich nach den jeweiligen Verfahrensvorschriften. Zur Anerkennung der Dokumente kann beispielsweise eine Apostille erforderlich sein.

Hinweis: Muss eine fremdsprachige Urkunde im Original gemeinsam mit einer beglaubigten Übersetzung vorgelegt werden, darf die Übersetzung in der Regel nur von beeideten und gerichtlich zertifizierten Dolmetscherinnen/Dolmetschern vorgenommen werden. In die  Liste der in Österreich beeideten und gerichtlich zertifizierten Dolmetscherinnen/Dolmetscher können sich auch Dolmetscherinnen/Dolmetscher aus anderen EWR-Mitgliedstaaten eintragen lassen.

Kosten

  • Gebühr: 100 Euro (bei Erwachsenen: 80 Euro bei Antrag, weitere 20 Euro bei Erteilung; bei Minderjährigen: 50 Euro bei Antrag, weitere 50 Euro bei Erteilung)
  • Personalisierungskosten (Abnahme Foto und Unterschrift): 20 Euro

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