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Lehrpersonen an allgemeinbildenden Pflichtschulen - Anerkennung

Allgemeine Informationen

Im Verfahren zur Anerkennung der Berufsqualifikationen wird festgestellt, ob die in der EU/im EWR-Raum/in der Schweiz erworbenen Ausbildungsnachweise der antragstellenden Person den in Österreich festgelegten Voraussetzungen zum Unterricht an allgemeinbildenden Pflichtschulen (Volksschulen, Hauptschulen, Neue Mittelschulen, Polytechnische Schulen, Sonderschulen) im Wesentlichen entsprechen.

Voraussetzungen

Abgeschlossene Lehramtsausbildung und allfällig erforderliche zusätzliche Berufspraxis

Fristen

Es sind keine besonderen Fristen zu beachten.

Zuständige Stelle

  • Landesschulrat für Burgenland

    Kernaussteig 3

    7001 Eisenstadt

    Telefon: +43 2682/710

    E-Mail: office@lsr-bgld.gv.at

    Website
  • Amt der Kärntner Landesregierung

    Abteilung 6 - Bildungswesen

    Mießtalerstraße 1

    9021 Klagenfurt

    Telefon: +43 50 536-16002

    E-Mail: abt6.post@ktn.gv.at

    Website
  • Landesschulrat für Niederösterreich

    Rennbahnstraße 29

    3109 St. Pölten

    Telefon: +43 2742/280-2256

    Fax: +43 2742/280-1111

    E-Mail: sandra.thuer@lsr-noe.gv.at

    Website
  • Landesschulrat für Oberösterreich

    Sonnensteinstraße 20

    4040 Linz

    Telefon: +43 732/7071-0

    Fax: +43 732/7071-9210

    E-Mail: LSR@lsr-ooe.gv.at

    Website
  • Amt der Salzburger Landesregierung

    Abteilung 2

    Mozartplatz 8

    5010 Salzburg

    Telefon: +43 662/8042-2231

    E-Mail: pflichtschulen@salzburg.gv.at

    Website 
  • Landesschulrat für Steiermark

    Körblergasse 23

    8015 Graz

    Telefon: +43 (0)5 0248/345

    E-Mail: lsr@lsr-stmk.gv.at

    Website 
  • Amt der Tiroler Landesregierung

    Abteilung Bildung

    Heiliggeiststraße 7-9

    6020 Innsbruck

    Telefon: +43 512 508 2552

    E-Mail: bildung@tirol.gv.at    

    Website
  • Amt der Vorarlberger Landesregierung

    Landhaus

    Römerstraße 15

    6900 Bregenz

    Telefon: +43 5574 511 22105

    E-Mail: land@vorarlberg.at

    Website
  • Stadtschulrat für Wien

    Wipplingerstraße 28

    1010 Wien

    Telefon: +43 1/52525

    E-Mail: office@ssr-wien.gv.at

    Website

Verfahrensablauf

Burgenland: Der Antrag wird beim EAP oder beim Landesschulrat für Burgenland (siehe unter Rubrik "Zuständige Stelle") eingebracht. Der Landesschulrat für Burgenland prüft den Antrag und entscheidet mit Bescheid innerhalb von vier Monaten ab Vorliegen der vollständigen Unterlagen.

Kärnten: Der Antrag wird beim EAP oder beim Amt der Kärntner Landesregierung (siehe unter Rubrik "Zuständige Stelle") eingebracht. Das Amt der Kärntner Landesregierung prüft den Antrag und entscheidet mit Bescheid innerhalb von vier Monaten ab Vorliegen der vollständigen Unterlagen.

Niederösterreich: Der Antrag wird beim EAP oder beim Landesschulrat für Niederösterreich (siehe unter Rubrik "Zuständige Stelle") eingebracht. Der Landesschulrat für Niederösterreich prüft den Antrag und entscheidet mit Bescheid innerhalb von vier Monaten ab Vorliegen der vollständigen Unterlagen.

Oberösterreich: Der Antrag wird beim EAP oder beim Landesschulrat für Oberösterreich (siehe unter Rubrik "Zuständige Stelle") eingebracht. Der Landesschulrat für Oberösterreich prüft den Antrag und entscheidet mit Bescheid innerhalb von vier Monaten ab Vorliegen der vollständigen Unterlagen.

Ein Anerkennungsverfahren ist gemäß § 14 Tarifpost 5 und 6 des Gebührengesetzes 1957 idgF gebührenpflichtig.

Somit fallen für die Antragstellerin/den Antragsteller folgende Gebühren an:

  • Für das Ansuchen um Erteilung einer Befugnis oder die Anerkennung einer Befähigung oder sonstigen gesetzlichen Voraussetzung zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit: 47,30 Euro (siehe Tarifpost 6 (2))
  • Für Beilagen, von jedem Bogen: 3,90 Euro, jedoch nicht mehr als 21,80 Euro je Bogen (siehe Tarifpost 5 (1))
  • Nach erfolgreicher Anerkennung und bescheidmäßiger Feststellung der Gleichwertigkeit der Ausbildung wird gemäß der Bundesverwaltungsabgabenverordnung 1983 idgF für Bescheide, durch die auf Parteienansuchen eine Berechtigung verliehen oder eine Bewilligung erteilt wird, ein Tarif in der Höhe von 6,50 Euro eingehoben (siehe Bundesverwaltungsabgabenverordnung 1983 idgF Tarif, Allgemeiner Teil).

Salzburg: Der Antrag wird beim EAP oder beim Amt der Salzburger Landesregierung (siehe unter Rubrik "Zuständige Stelle") eingebracht. Das Amt der Salzburger Landesregierung prüft den Antrag und entscheidet mit Bescheid innerhalb von vier Monaten ab Vorliegen der vollständigen Unterlagen.

Beim Anerkennungsverfahren fallen Gebühren der Sachverständigen/des Sachverständigen nach den Bestimmungen des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes 1991 iVm dem Gebührenanspruchsgesetz 1975 an, welche im Wege eines Kostenvorschusses von den Anerkennungswerberinnen/Anerkennungswerbern zu tragen sind. Ferner werden nach den Bestimmungen des Salzburger Landes- und Gemeindeverwaltungsabgabengesetzes 1969 iVm der Anlage Tarifpost 1 zur Salzburger Landes- und Gemeinde-Verwaltungsabgabenverordnung 2012 mit bescheidmäßiger Erledigung des Diplomanerkennungsverfahrens Verwaltungsabgaben in der Höhe von 27,90 Euro vorgeschrieben.

Steiermark: Der Antrag wird beim EAP oder beim Landesschulrat für Steiermark (siehe unter Rubrik "Zuständige Stelle") eingebracht. Der Landesschulrat für Steiermark prüft den Antrag und entscheidet mit Bescheid innerhalb von vier Monaten ab Vorliegen der vollständigen Unterlagen.

Tirol: Der Antrag wird beim EAP oder beim Amt der Tiroler Landesregierung (siehe unter Rubrik "Zuständige Stelle") eingebracht. Das Amt der Tiroler Landesregierung prüft den Antrag und entscheidet mit Bescheid innerhalb von vier Monaten ab Vorliegen der vollständigen Unterlagen.

Vorarlberg: Der Antrag wird beim EAP oder beim Amt der Vorarlberger Landesregierung (siehe unter Rubrik "Zuständige Stelle") eingebracht. Das Amt der Vorarlberger Landesregierung prüft den Antrag und entscheidet mit Bescheid innerhalb von vier Monaten ab Vorliegen der vollständigen Unterlagen.

Wien: Der Antrag wird beim EAP oder beim Stadtschulrat für Wien (siehe unter Rubrik "Zuständige Stelle") eingebracht. Der Stadtschulrat für Wien prüft den Antrag und entscheidet mit Bescheid innerhalb von vier Monaten ab Vorliegen der vollständigen Unterlagen.

Verfahrensablauf in allen Bundesländern:

Gegen den Bescheid kann innerhalb von vier Wochen ab Zustellung des Bescheids eine Beschwerde beim Landesverwaltungsgericht erhoben werden.

Im Verfahren wird festgestellt, ob die fachlichen Erfordernisse für die Ausübung des jeweiligen Lehrerberufs erfüllt werden. Ferner wird geprüft, ob im Herkunftsland der unmittelbare Berufszugang gegeben ist. Bei wesentlichen Unterschieden zwischen der Ausbildung der antragstellenden Person und der in Österreich geforderten Ausbildung können Ausgleichsmaßnahmen in Form einer Eignungsprüfung oder eines Anpassungslehrganges auferlegt werden. Dabei werden die erworbene Berufspraxis oder die durch lebenslanges Lernen erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen berücksichtigt.

Bei Ausbildungsnachweisen, die in einem Drittland (Nicht EU-Land bzw. Nicht EWR-Vertragsstaat) ausgestellt wurden, ist in der Regel ein Antrag auf Nostrifizierung bei einer Pädagogischen Hochschule einzubringen.

Erforderliche Unterlagen

  • Geburtsurkunde und Staatsbürgerschaftsnachweis oder Reisepass
  • Bei Namensänderung: Heiratsurkunde oder sonstige Dokumente, die die Namensänderung nachweisen
  • Zusätzlich bei Drittstaatsangehörigen: Aufenthaltsberechtigung und Nachweis über den unbeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt (letzteres gilt auch für kroatische Staatsangehörige)
  • Bescheinigung darüber, dass die Ausübung des Berufs nicht vorübergehend oder endgültig untersagt wurde und dass keine Vorstrafen vorliegen
  • Die in der EU/im EWR-Raum/in der Schweiz erworbenen Abschlusszeugnisse und die allfällig erforderliche zusätzliche Berufspraxis
  • Unterlagen mit zusätzlichen Angaben zu Dauer und Inhalt der Ausbildung sowie zum Verhältnis zwischen theoretischem und praktischem Teil
  • In der EU/im EWR-Raum/in der Schweiz anerkannte Drittstaatsdiplome zusammen mit einer Bescheinigung der zuständigen Behörde über eine mindestens dreijährige Berufserfahrung in diesem Mitgliedstaat
  • Nachweise über Berufserfahrung, aus denen die berufliche Tätigkeit der antragstellenden Person eindeutig hervorgeht

Kosten

Siehe Verfahrensablauf.

Datenschutzrechtliche Bestimmungen

  1. Im Zuge dieses Verfahrens bekanntgegebene Daten und jene Daten, die die Behörde im Zuge des Ermittlungsverfahrens erhält, werden auf Grund des Art. 6 Abs. 1 lit. c und e Datenschutz-Grundverordnung in Verbindung mit den diesem Verfahren zugrundliegenden Materiengesetzen automationsunterstützt verarbeitet. Die Verarbeitung erfolgt zum Zweck der Abwicklung des eingeleiteten Verfahrens, der Beurteilung des Sachverhalts, der Erteilung der Bewilligung sowie auch zum Zweck der Überprüfung.
  2. Die allgemeinen Informationen
    • zu den zustehenden Rechten auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerruf und Widerspruch sowie auf Datenübertragbarkeit;
    • zum zustehenden Beschwerderecht bei der Österreichische Datenschutzbehörde;
    • zum Verantwortlichen der Verarbeitung und zum Datenschutzbeauftragten finden Sie auf der Datenschutz-Informationsseite ( https://datenschutz.stmk.gv.at).


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