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Hinweise zur Antragstellung für Projektförderungen in den Bereichen Literatur und Musik

Bei der Vorbereitung von Anträgen in den Förderungsprogrammen der Sparten Literatur und Musik in der Abteilung 9 Kultur, Europa, Außenbeziehungen möchten wir Sie darum bitten, folgende Punkte bei der Zusammenstellung Ihrer Anträge zu beachten:

AutorInnen und KomponistInnen

Für AutorInnen und KomponistInnen, die im Rahmen der Projektförderungen des Landes um Förderung für ihr literarisches oder kompositorisches Schaffen ansuchen, können eine Förderung für klar umrissene, fortgeschrittene Arbeitsvorhaben von begrenzter Dauer erhalten. Insbesondere Projekte, die der Fertigstellung eines umfangreichen Werkes dienen, kommen hierfür einmalig in Frage. Wichtige Angaben sind:

  • Projektzeitraum (unter 2.6 Projekt- /Durchführungs-Zeitraum)
  • Arbeitsziele (z. B. Manuskriptabgabe, (Teil-) Veröffentlichung, Aufführung, etc. unter 2.8
  • Realisierungsindikatoren)
  • Exposé (maximal 3 Seiten)
  • Arbeitsprobe (maximal 20 Seiten bzw. eine Hörprobe oder ein Notenauszug). Hörproben sollten möglichst online zur Verfügung gestellt werden.
  • Biografie (inkl. Veröffentlichungen, Stipendien, Preise, Rezensionen, etc.)
  • Bestätigung des Literatur- oder Musikverlages (auch Labels), bei dem das Werk erscheinen soll. Alternativ können auch Bestätigungen über Werkaufträge, Aufführungszusagen u. ä. beigelegt werden.
  • eine vollständige, richtige und ausgeglichene Finanzierung inkl. der beantragten Förderung, die durch die Kalkulation dargelegt wird.

Es können nur vollständig ausgefüllte Antragsformulare inklusive der genannten Unterlagen bearbeitet werden.

Für die Kalkulation ist insbesondere zu beachten, dass Lebenserhaltungskosten wie Mieten, Strom- oder Gasrechnungen nicht als Kostenpunkte geltend gemacht werden können. Als Kosten können nur Aufwendungen anerkannt werden, die im Sinne des Steuerrechts als Betriebsausgaben gelten. Dies betrifft insbesondere:

  • AutorInnen-, bzw. KomponistInnenhonorare
  • Aufwendungen für inhaltlich begründete und notwendige Reisen und Recherchen
  • anteilige laufende Ausgaben für Arbeitsmaterialien und Infrastruktur, wie z. B. ein Arbeitszimmer

Bei anderen Förderungsgebern beabsichtigte, beantragte, oder bewilligte Förderungen sind in jedem Fall anzugeben und entsprechend auszuweisen.

Druckkostenzuschüsse und Aufnahmen

UrheberInnen und VerlegerInnen (auch Labels) von literarischen und musikalischen Werken können Zuschüsse für die Veröffentlichung von bereits vorliegenden künstlerischen Arbeiten beantragen. Es sollten folgende Unterlagen beigelegt werden:

  • Exposé (maximal 3 Seiten)
  • Arbeitsprobe (maximal 20 Seiten bzw. eine Hörprobe oder ein Notenauszug). Hörproben sollten möglichst online zur Verfügung gestellt werden.
  • Biografie (inkl. Veröffentlichungen, Stipendien, Preise, Rezensionen, etc.)
  • Verlagsprofil (inkl. Veröffentlichungen, Preise, Rezensionen, etc.)
    bei Antragstellung durch den Urheber: die Verlagszusage bzw. die Bestätigung eines Labels;
  • eine detaillierte Kostenaufstellung unter Angabe der Auflagenhöhe. Angebote und Kostenvoranschläge für Druck bzw. Tonträgerherstellung sollten beigelegt werden.

Es können nur vollständig ausgefüllte Antragsformulare inklusive der genannten Unterlagen bearbeitet werden. Insbesondere die Angaben zur wirtschaftlichen Lage des Antragstellers unter Punkt 1.8 müssen vollständig ausgefüllt werden.

Die Förderung sollte zur Deckung der Kosten für Autoren-, Lektoren-, Übersetzungs- oder Herausgeberhonorare aufgewendet werden; für Aufnahmen und Tonträgerproduktionen die Kosten für Studio, Mix und Mastering, Artwork und Tonträgerherstellung.

Promotion- oder Werbeveranstaltungen, CD- oder Buchpräsentationen werden in keinem Fall gefördert.

Bei anderen Förderungsgebern beabsichtigte, beantragte, oder bewilligte Förderungen sind in jedem Fall anzugeben und entsprechend auszuweisen.

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