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Steirische Frauen- und Gleichstellungsstrategie 2020

Die Steiermark am Weg zu mehr Fairness und Geschlechter-Gerechtigkeit

Symbolbild © Shutterstock
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Die Steiermärkische Landesregierung erachtet Gleichstellung als gemeinschaftliche Aufgabe und als einen zentralen Stellenwert für die Sicherung und Erreichung sozialer Gerechtigkeit. Die Frauen- und Gleichstellungsstrategie 2020 definiert die Ziele für die kommenden Jahre und beschreibt Visionen über diesen Zeitraum hinaus. Damit gibt sie den Handlungsrahmen für die künftige Frauen- und Gleichstellungspolitik des Landes Steiermark vor. Die Landesregierung will sich in ihrem Wirkungsbereich und in Zusammenarbeit mit den steirischen Regionen und der österreichischen Bundesregierung Schritt für Schritt der Erreichung dieser Visionen nähern.

Die sieben Regionalvorstände bekennen sich in Abstimmung mit der steirischen
Landesregierung zu den Zielen der Gleichstellung zwischen den Geschlechtern und wirken
im Rahmen ihrer Möglichkeiten und Handlungsfelder an der Umsetzung der Frauen- und Gleichstellungsstrategie 2020 mit.

Vision und Leitbild

  • Die Steiermark ist ein Land, in dem alle Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht selbstbestimmt und sicher leben können.
  • In der Steiermark haben alle Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht gleichermaßen Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen der Daseinsvorsorge und sind ökonomisch eigenständig.
  • In der Steiermark beteiligen sich alle Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht gleichermaßen an gesellschaftlich wichtigen Aufgaben - also an Erwerbsarbeit, Haushalts-, Erziehungs- und Betreuungsarbeiten, an politischer Meinungsbildung und zivilgesellschaftlichen und ehrenamtlichen Tätigkeiten. Alle haben unabhängig von ihrem Geschlecht gleiche Möglichkeiten zur Teilhabe an Bildung, kulturellem Leben und Freizeitaktivitäten.
  • In der Steiermark sind diversifizierte Rollenbilder, erweiterte Männlichkeits- und Weiblichkeitsvorstellungen sowie unterschiedliche individuelle und familiäre Lebensweisen anerkannt. Mädchen und Burschen, Frauen und Männer bringen selbstbewusst ihre individuellen Stärken ein. Mädchen und Frauen haben vermehrt naturwissenschaftliche und technische Fähigkeiten sowie kompetitives Verhalten und Burschen und Männer soziale und kommunikative Fähigkeiten sowie beziehungsorientiertes Verhalten in ihr Selbstverständnis integriert.
  • In der Steiermark entwickeln die politisch Verantwortlichen gemeinsam mit den SozialpartnerInnen,Interessensvertretungen, den steirischen UnternehmerInnen sowie der organisierten Zivilgesellschaft Modelle zur Förderung der Gleichstellung in allen Lebenswelten der SteirerInnen weiter.
  • In der Steiermark sind die Handlungsoptionen der Geschlechter erweitert und es bestehen ausgeglichene Geschlechterverhältnisse. Dies ist die Basis für zwischenmenschliche Fairness und soziale Gerechtigkeit und ein zentraler Beitrag zur demokratiepolitischen Stabilität, zur Einhaltung der Menschenrechte und zu sozialem Frieden.

Um dieser Vision in den nächsten Jahren durch steuernde, politische Maßnahmen näher zu kommen, werden folgende sechs strategische Handlungsfelder formuliert:

  • Ökonomische Eigenständigkeit und Verringerung der Einkommensunterschiede
  • Vereinbarkeit von Familien- und Berufsleben für Frauen und Männer
  • Beteiligung, Mitbestimmung und Repräsentanz von Frauen
  • Gewaltprävention und Gewaltschutz
  • Abbau von Geschlechterstereotypen und Erweiterung der Handlungsoptionen
  • Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen und Wohnraum

Entstehung

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