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Fortpflanzungsmedizingesetz (FMedG)

Die Absicht, medizinisch unterstützte Fortpflanzungen durch das Einbringen von Samen in die Geschlechtsorgane einer Frau (vgl. § 1 Abs. 2 Z 1 FMedG) in einer Krankenanstalt oder Facharztordination durchzuführen, ist dem Landeshauptmann vom Facharzt bzw. vom ärztlichen Leiter der Krankenanstalt zu melden.

Die anderen Methoden medizinisch unterstützter Fortpflanzung, nämlich gemäß § 1 Abs. 2 Z

2. die Vereinigung von Eizellen mit Samenzellen außerhalb des Körpers einer Frau,
3. das Einbringen von entwicklungsfähigen Zellen in die Gebärmutter oder den Eileiter einer Frau und
4. das Einbringen von Eizellen oder von Eizellen mit Samen in die Gebärmutter oder den Eileiter einer Frau.


FMedG sind nur in Krankenanstalten zulässig und bewilligungspflichtig.

Die Bewilligung wird nur auf Antrag des ärztlichen Leiters der Krankenanstalt erteilt. Zuständige Behörde für die Bewilligung bzw. deren Widerruf ist der Landeshauptmann.
Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 8, Friedrichgasse 9, 8010 Graz

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