Wohnungserhebung 2010
Die Zahl der Hauptwohnsitzwohnungen lag in der Steiermark im Jahresdurchschnitt 2010 bei 504.300, davon waren 92,7% der Ausstattungskategorie A (bestausgestattete Wohnungen mit Badegelegenheit, WC und Zentralheizung), 5,8% der Kategorie B (Badegelegenheit, WC und Einzelofenheizung), 0,4% der Kategorie C (WC und Wasserentnahme, keine Badegelegenheit) und 1,2% der Kategorie D (Substandardwohnungen ohne WC innen) zuzuordnen.
9,0% der steirischen Hauptwohnsitzwohnungen wurden im Jahre 2001 und später gebaut. Die meisten Hauptwohnsitzwohnungen wurden in der Zeit von 1961 bis 1980 erbaut (34,8%). 11,8% stammen aus der Zeit vor 1919.
Im Jahresdurchschnitt 2010 wurden in der Steiermark knapp die Hälfte der Wohnungen von Hauseigentümern benützt (47,3%). An zweiter Stelle folgen als Benützer Hauptmieter mit 30,3%, gefolgt von Wohnungseigentümern mit 12,5%. Der Anteil der Hauseigentümer liegt wesentlich über dem Österreichschnitt von 39,3%.
Insgesamt liegt im Jahr 2010 die Nutzfläche der Hauptwohnsitzwohnungen in der Steiermark bei 104,6 m² (Österreich: 99,1 m²). Die größte Nutzfläche weisen im Durchschnitt Wohnungen auf, die vom Hauseigentümer genützt werden (138,2 m²), gefolgt von der Kategorie „Verwandte des Hauseigentümers" mit 99,3 m². Die geringste Nutzfläche steht im Durchschnitt der Kategorie "Hauptmieter" mit 67,4 m² zur Verfügung.
Für entgeltlich benutzte Hauptwohnsitze beträgt der Aufwand in der Steiermark (ohne Garagenplatz) im Jahr 2010 durchschnittlich 374,1 € pro Wohnung, was pro Quadratmeter einen Aufwand von 5,3 € bedeutet. Der Wohnungsaufwand ist damit in der Steiermark niedriger als im Bundesschnitt, der bei 394,2 € pro Wohnung liegt.







