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Gala-Uniform Österreich

Hinweis!!

Fotos und Texte wurden dankenswerter Weise
von folgenden Institutionen zur Verfügung gestellt:

"Kunsthistorisches Museum Wien"
http://www.khm.at

"Bert´s Sammlerecke" (Familie Brandauer)
http://www.sammlerecke.at/

 
Gala-Uniform eines k. u. k. Geheimen Rates, Anton Uzel & Sohn (Wien), 1898
Die hier gezeigte Uniform wurde von Baron Michael Kast (1859-1932) getragen. 
Die hier gezeigte Uniform wurde von Baron Michael Kast (1859-1932) getragen.Die hier gezeigte Uniform wurde von Baron Michael Kast (1859-1932) getragen.
 
Den Titel eines Geheimen Rats verlieh der Kaiser an besonders verdiente, hochrangige Persönlichkeiten wie Minister, Universitätsprofessoren oder Großindustrielle. Sie wurden durch die Ernennung Mitglieder des Hofstaates und konnten bei Hoffesten in der 1814 eingeführten, prunkvollen Hofuniform erscheinen.
Die hier gezeigte Uniform wurde von Baron Michael Kast (1859-1932) getragen: Er wurde zum Geheimen Rat ernannt, als er 1898 das Amt des Ackerbauministers übernahm.
Der aus schwarzem Tuch gearbeitete Frack mit schwarzen Samtauflagen an Stehkragen und Manschetten ist mit reicher Goldstickerei (Eichen- und Lorbeerranken, große Palmetten) verziert. Er ist über der Brust durch 9 vergoldete Knöpfe mit aufgelegtem Doppeladler zu schließen. An der linken Seite ist eine goldbestickte Steckkuppel für den Degen fixiert. Dieser hat einen feuervergoldeten Griff mit Perlmuttauflage, der oben einen Löwenkopf bildet und auf dem Stichblatt den kaiserlichen Doppeladler trägt.
 
Gala-Uniform eines k. u. k. Ministerpräsidenten bzw. eines Ministers
 
1849, kurz nach seinem Regierungsantritt, ließ Kaiser Franz Joseph für alle Staatsbeamten eine einheitliche, militärisch anmutende Uniformierung vorschreiben.
Die Vorschrift wurde 1889 stark modifiziert und blieb in dieser veränderten Form bis 1918 in Kraft.
Entsprechend der 1889 erlassenen Vorschrift besteht die Gala-Uniform für Minister aus Waffenrock und Hose ("Pantalon") aus dunkelgrünem Tuch. Der Waffenrock ist mit rotem Passepoil verziert. Kragen und Manschetten sind aus rotem Samt gearbeitet, der als Rangabzeichen des Ministers reich mit Gold bestickt ist. Zum Verschluß dienen vergoldete Knöpfe mit aufgelegtem kaiserlichem Doppeladler. Dazu ein Säbel mit Korbgefäß, der unterhalb des Rockes an einem ledernen Tragriemen fixiert wird.
 
Schwarzes Hofkleid der Kaiserin Elisabeth von Österreich, Fanni Scheiner (Wien); nach 1877
Hofkleid der Kaiserin Elisabeth  
Hofkleid der Kaiserin Elisabeth Hofkleid der Kaiserin Elisabeth
 
Bei festlichen Veranstaltungen trugen die Damen des Hofes, und an ihrer Spitze die Kaiserin, Kleider mit Schleppen, deren Länge sich nach der Bedeutung des Anlasses richtete. Während diese Hofkleider in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts meist in hellen Farben gehalten waren, galt in der Gründerzeit Schwarz als besonders elegant.
Das hier gezeigte Hofkleid der Kaiserin Elisabeth ist zweiteilig gearbeitet und besteht aus einem Rock mit angeschnittener Schleppe und einem darüber zu tragenden Oberteil mit seitlich herabfallenden Wasserfällen.
Der aus schwarzem Seidenmoire gearbeitete Rock hat an der rückwärtigen Taillenmitte eine Drapierung aus dem gleichen Stoff fixiert, die zweimal gebauscht und mit zwei großen Moiréemaschen besetzt ist. Die Drapierung läuft in einer Rüsche aus. Die Schleppe ist unter der Drapierung in Falten gelegt und am Rand mit Posamentriespitze und Jetperlen sowie mit vier Blenden verziert.
Das aus dem gleichen Material gearbeitete Oberteil ist mit Fischbein verstärkt. Es wird an der Vorderseite durch runde, mit Posamentrie und Perlen überzogene Holzknöpfe verschlossen. Seitlich neben dem Verschluß je ein Wasserfall aus Spitze mit Posamentrie- und Jetverzierung. An das Oberteil sind zwei nach unten spitz zulaufende Stoffteile angesetzt, die von der rückwärtigen zur vorderen Taillenmitte führen und die Drapierung des Rockes rahmen. Sie sind mit jetverzierter Posamentriespitze eingefaßt. Die Ärmel sind mit Musselinrüschen und manschettenförmig aufgenähter Posamentriespitze mit Jetperlen verziert.
In das Gürtelband des Oberteiles ist die Firmenbezeichnung der Hofschneiderin Fanny Scheiner eingewebt, die diesen Titel seit 1877 führen durfte.
 
Ordenskleid des kaiserlich-österreichischen Leopolds-Ordens
 
Die Abbildung zeigt das Ornat des Großkreuzes (Wien, um 1808).
Vergilbter Seidenrips charakterisiert den Mantel, der mit Hermelinimitationen umrandet ist.
Der gestickte Großkreuzsstern des Ordens findet sich am Kragen.
Ebenso findet sich am Kragen der Großkreuzstern des Militär Maria Theresien Ordens.

 

 
Ordenskleid des Ordens vom Goldenen Vlies
 
Ornat eines Ritters (Wien, um 1830).
Mantel: aus Samt (karmesinrot) mit Goldstickerei, gesäumt mit Seidenstickerei in verschiedenen Farben und dem wahlspruch Karls des Kühnen: je l`ay emprins (ich habe es gewagt).
Trageart: gerafft auf der rechten Schulter
Besonderheit: auf dem Mantel finden sich die Ordensembleme
Widderfell, Feuerstrahl und Feuerstein, Goldene Vlies.
 
Ordenskleid eines Ritters I. Klasse des österreichischen Ordens der Eisernen Krone, Entwurf: Philipp von Stubenrauch, 1816
 
Der nach der altehrwürdigen Krone der Lombardei benannte "Orden der Eisernen Krone" wurde von Napoleon Bonaparte als ziviler Verdienstorden für das Königreich Italien begründet. Nach dem Wiener Kongreß wurde er von Kaiser Franz zunächst für das Österreich zugefallene Königreich Lombardo-Venetien weitergeführt und später in allen Ländern der Monarchie verliehen.
Über einem Untergewand aus orangefarbenem Samt mit Silberstickerei trug der Ritter einen Radmantel mit Schleppe aus weiß gefüttertem, violettem Samt. Die reiche Silberstickerei des Mantels zeigt die Eiserne Krone der Lombardei (mit durchgesteckten Palmblättern und Lorbeerzweigen), Kränze aus Eichenlaub und einzelne Buchstaben, die die Ordensdevise "AVITA ET AUCTA" ("ererbt und vermehrt") ergeben. Der gestickte Stern an der Brust wies den Träger als Ritter I. Klasse aus. Über dem Mantel wurden ein silbergestickter Kragen aus dem gleichen Samt, sowie eine doppelreihige Halskrause aus weißer Spitze getragen.
Das Schwert, dessen aus massivem Silber gearbeiteter Griff die Initialen "FP" (Franciscus Primus) und die Jahreszahl 1815 trägt, wurde in den ebenfalls aus violettem, silberbesticktem Samt gearbeiteten Schwertgürtel eingehängt.
Vorschriftsmäßig trug der Ritter dazu ein Barett aus violettem Samt mit Silberstickerei, Silberschnur und weißer Straußenfeder, Handschuhe aus weißem Nappaleder mit Silberstickerei, eine Strumpfhose aus weißem Seidentrikot und Schuhe aus weißem Samt mit blauer Atlasrosette.
 
Ordenskleid des königlich-ungarischen St. Stephans-Orden
 
Ornat eines Großkreuzes (Wien, um 1765)
Mantel: grüner Samt umsäumt mit Hermelinimitation und gestickter Eichenblattbordüre. Am Kragen findet sich eine gestickte Imitation des Großkreuzsternes.
Untergewand: roter Samt in Verbindung mit Goldstickerei.

 

 
Ordenskleid des kaiserlich-österreichischen Ordens der eisernen Krone
 
Radmantel (violetter Samt) mit Silberstickerei in Sprengtechnik am Rand und Kragen. Diese stellt die Theodolindenkrone mit gebündelten Palmenblättern und Lorbeerkränzen dar und ergibt den Ordenswahlspruch AVITA ET AUCTA (ererbt und vermehrt).
 
Gala-Dienstkleid eines Bediensteten des Obersthofmeisteramtes
 
Das hier gezeigte Gala-Dienstkleid wurde von Ludwig Troßt getragen, der seit 1917 Hofkoch I. Klasse war. Es ist eines der ganz wenigen erhaltenen Beispiele einer Livree des k. k. Obersthofmeisteramtes.
Frack in Rokokofasson aus ponceaurotem Tuch, mit reicher Goldstickerei (Blattranke und vierfach geripptes Band) und vergoldeten Knöpfen mit reliefiertem Doppeladler.
Dazu gehören ein Gilet und eine Kniehose aus weißem Kaschmir sowie ein Hausoffiziersdegen mit Griff aus vergoldetem Metall und weißer Perlmutterauflage.
Entsprechend der 1897 erlassenen Adjustierungsvorschrift für die Bediensteten des Obersthofmeisteramtes wurde das gleiche Dienstkleid auch von den kaiserlichen Kammerdienern, den Hofsilber-Verwahrern und den Hoftafel-Aufsehern getragen.
 
Hofkleid (Staatskleid), Österreich, um 1780, Aus dem Besitz von Jean Baptist Bréquin de Demange (1708-1785)
 
Während unter Kaiser Karl VI. am Wiener Hof ausschließlich das sogenannte "Spanische Mantelkleid" getragen wurde, durfte man am Hof Maria Theresias auch in Uniform oder im modischen Anzug erscheinen: Der reich bestickte, aus Frack, Gilet und Kniehose bestehende "Habit à la française" wurde zur bevorzugten Hofkleidung des Rokoko. Nach den Wirren der Französischen Revolution wurde im frühen 19. Jahrhundert diese nun schon antiquierte Kleidung als Zeichen konservativer Gesinnung an den meisten europäischen Höfen wieder eingeführt.
Das hier gezeigte, komplette Hofkleid aus der Zeit um 1780 wurde von Oberstleutnant Jean Baptist Bréquin de Demange, dem Mathematiklehrer Kaiser Josephs II., getragen. Es besteht aus einem Frack "à la francaise" aus olivgrün-violett gestreiftem Seidenstoff, der mit reicher Blütenstickerei in bunter Seide verziert ist. Dazu gehört eine Kniehose aus dem gleichen Stoff mit bunter Stickerei an den Kniebünden und eine kragenlose Weste aus weißgestreifter Seide, deren reiche Stickerei auf die Motive des Fracks abgestimmt ist.
 
Livree eines Jockeys vom Daumontzug für Schimmel
 
Jockeys waren reitende Kutscher, die jene Wägen lenkten, die für eine Anspannung "à la Daumont", also ohne Kutschbock, gebaut waren. Ihre Livreen waren auf die Farbe der jeweiligen Pferde abgestimmt: Jockey-Spenzer für Rappen oder Braune waren aus gelbem Tuch, solche für Schimmelzüge aus schwarzem Tuch gefertigt.
Der hier gezeigte Spenzer aus schwarzem Tuch ist mit goldenen Kugelknöpfen und weißen Borten verziert, die den eingewebten kaiserlichen Doppeladler zeigen.
Dazu trug der Jockey eine Kniehose aus weißem Leder sowie eine Schirmkappe aus schwarzem Samt mit silberner Schnur und rundum ausgelegtem Silberbouillon
 
Livree eines Lakaien der Grafen Attems
 
So wie der Hof kleidete auch der Adel seine Bedienten in Livreen, die meist in den Wappenfarben der betreffenden Familie gehalten waren. Der aufmerksame Beobachter konnte daher an der Livree des Bediensteten sofort erkennen, für welchen Herrn dieser tätig war.
Die hier gezeigte Livree eines Lakaien der Grafen Attems gehört zu den wenigen erhaltenen Beispielen aus dem frühen 19. Jahrhundert. Sie besteht aus einem Mantel aus gelbem Tuch, der mit einer breiten, blau-weiß-gelben Seidenborte mit Blumenmuster verziert ist, sowie einer Weste aus hellgelbem Tuch mit Silberborte und versilberten Knöpfen.
 
Gala-Livree eines Lakaien der Grafen von Thurn-Valsassina
 
So wie der Hof kleidete auch der Adel seine Bedienten in Livreen, die meist mit dem Wappen der betreffenden Familie verziert waren. Der aufmerksame Beobachter konnte daher an der Livree des Bediensteten sofort erkennen, für welchen Herrn dieser tätig war.
Die hier gezeigte Livree eines Lakaien der Grafen von Thurn-Valsassina besteht aus einem Rock aus weißem Tuch mit Ärmelaufschlägen und Patten aus rotem Plüsch, der mit Borten mit dem eingewebten Familienwappen verziert ist. Auf der linken Schulter ist eine geflochtene Epaulette mit Silbergehänge fixiert. Dazu gehören eine Weste und eine Kniehose aus rotem Plüsch mit Silberborte sowie schwarze Lackschuhe mit versilberter Schnalle.
 
Campagne-Uniform eines österreichischen Feldmarschalls in ungarischer Adjustierung, aus dem persönlichen Besitz des Kaisers Franz Joseph I. A. Uzel & Sohn (Wien), 1907
 

In der k. u. k. Armee gab es Generäle mit deutscher und solche mit ungarischer Uniform. Die mit Elementen der Volkstracht bereicherte, auffälligere "ungarische Adjustierung" durfte jedoch nur von solchen getragen werden, die im Laufe ihrer Karriere Oberst in einem Husarenregiment gewesen waren. Kaiser Franz Joseph, der als oberster Kriegsherr automatisch den Rang eines Feldmarschalls bekleidete, trug je nach Anlaß entweder die deutsche oder die (hier gezeigte) ungarische Uniform.
Der aus lichtblauem ("hechtgrauem") Tuch gearbeitete Rock ("Attila") ist vorne mittels einer Husarenverschnürung aus Goldposamentrie zu verschließen. Die roten Aufschläge an Kragen und Ärmeln tragen als Rangabzeichen des Feldmarschalls in Gold gestickte Akanthusblätter. An den vorderen Schoßteilen ist in schräger Richtung nach rückwärts je eine Tasche eingeschnitten. Die Schlingen an der linken Brustseite dienten zum Befestigen der Orden und Ordenssterne.
Ungarische wie deutsche Generäle trugen zur Campagne-Uniform eine Hose aus
schwarzem ("blaugrauem") Tuch mit rotem Passepoil und rotem Lampaß an den äußeren Seitennähten.

 
Waffenrock eines Leutnants der k.u.k Husarenregimenter
 
Um 1900, dunkelblaues Grundtuch, Stehkragen , fünf Reihen Brust-
verschnürung,vergoldeten Oliven, Rücken und Ärmelverschnürung.
 
Waffenrock eines k.u.k.österr.-ungarischen Honvéd
 
Feldwebel der Infanterie um 1910.
Dunkelblaues Grundtuch, Stehkragen, zwei Reihen zu je acht glatten, vergoldeten Knöpfen. An den Ärmeln ist ein, für Einjährig-Freiwillige vorgeschriebenes gelbseidenes Börtchen mit schwarzem Mittelstreifen entlang der Ärmelverschnürung angebracht.
 
Waffenrock eines Leutnants der Dragoner
 
K.u.k Dragonerregiments Kaiser Ferdinand Nr. 4,
Grundtuch blauer Kammgarn, Stehkragen, grasgrünes  Egalisierungstuch, eine Reihezu sechs glatten versilberten Knöpfen, Innenfutter, Oberleib mit weißer und der Schoß mit blauer Futterseide gefüttert, Herstelleretikett Johann HRZAN, Linz, Landstraße. Auszeichnungen: Jubiläumskreuz 1908.
 
Waffenrock eines Oberleutnants der Infanterie
 
K.u.k Infanterieregiments Freiherr von Albori Nr. 89 laut Adjustierungsvorschrift von 1910.
Schwarzblaues Grundtuch, Stehkragen, bordeauxfarbenes Egalisierungstuch, eine Reihe zu sechs glatten vergoldeten Knöpfen, Innenfutter, Oberleib und der Schoß schwarz gefüttert, ohne Herstelleretikett.
 
Waffenrock eines Hauptmannes der Infanterie,
 
K.u.k Infanterieregiments Nr. 93 laut Adjustierungsvorschrift von 1910.
Dunkelblaues Grundtuch, Stehkragen, dunkelbraunes Egalisierungstuch, eine Reihe zu sechs glatten vergoldeten Knöpfen, Innenfutter, Oberleib mit weißer und der Schoß mit schwarzer Futterseide gefüttert, ohne Herstelleretikett. Auszeichnungen: MVK III. Kl. (Tragespuren, auf d. Rs fehlt Mittelmedaillon) Eisernes Verdienstkreuz ohne Krone, Verwundetenmed., Karl-Truppen-Kreuz.
 
Infanterieoffiziers-Tschako für einen Stabsoffizier ( Mjr./ Obstlt. / Oberst)
 
K.u.k Armee laut Adjustierungsvorschrift von 1910. Korpus mit schwarzem Tuch bezogen, schwarzlederner Deckel und ebensolcher mit Goldfäden gestickter Augenschirm, goldene, dreimal schwarz durchzogene, umlaufende Distinktionsborte, vergol
deter Doppeladler, Tschakorose aus Goldbouillons mit den goldgestickten kaiserlichen Initialen " F.J.I." auf dem
schwarzen Mittelfeld , innen grünes Seidenfutter mit Herstellerstempel Tiller, Wien.
 
Infanterieoffiziers-Tschako für einen Subalternoffizier (Leutnant / Oberleutnant)
 
K.u.k Armee nach der Adjustierungsvorschrift von 1910, Korpus mit schwarzem Tuch bezogen, schwarzlederner Deckel und ebensolcher mit Goldfäden gestickter Augenschirm, goldene, zweimal schwarz durchzogene, umlaufende Distinktionsborte, vergoldeter Ddoppeladler, Tschakorose aus Goldbouillons mit den goldgestickten kaiserlichen Initialen " F.J.I." auf dem schwarzen Mittelfeld, innen rotes Seidenfutter mit Herstellerstempel, Gr.57, braunes Schweißband aus Leder. Kinnriemen fehlt. Distinktionsborte gedunkelt.
 
Artillerieoffiziers-Tschako für einen Subalternoffizier (Hauptmann).
 
Korpus m.schwarzem Tuch bezogen, schwarzlackierter Augenschirm mit Goldfadenstickerei schwarzledener Deckel, umlaufende, goldene 3 - fach durchzogene Goldborte, an der Stirnseite vergoldeter kaiserlicher Doppeladler, Panzerkettchen, schwarzer Roßhaarbusch mit Tschakoröschen aus Goldbouillons. Braunes Lederschweißband, rotes Innenfutter ohne Hersteller. Kinnriemenfehlt. Distiktionsborte gedunkelt.
 
Parade - Tschako für ungarische Husaren - Generale
 
Form um 1900. Tschako aus schwarzem Leder mit breiter goldener Distiktionsborte am Bund. Geflochtene, goldene Schnurverzierung mit anhängender Agraffe. Der Augenschirm mit Goldfäden bestickt. Grüner Geierfederstoß für Parade. Vergoldetes Feldzeichen und Stirnbeschlag.
Breites weißes Lederschweißband mit weißem Seideninnenfutter ohne Hersteller. Distinktionsborte gedunkelt.
 
Rittmeister Husaren-Tschako
 
Honvéd-Husarenregiment 9, Ergänzungsbezirk Neumarkt (Marosvásárhely), Csáko ohne Sturmriemen.
 
Hut für Mannschaft der k.u.k. Kaiserjäger
 
Schwarzer Filz, Krempe mit Leder eingefaßt, grüne Hutschnur mit Eicheln, etwas ausgebleicht, goldenes Jägerhorn mit Tiroler Adler, schwarzer Hahnenfederbusch, braunes Futter, braunes Schweißband, keine Herstellermarke, Kinnriemen fehlt. Größe 54
 
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