Bezirk Bruck an der Mur
Aflenz-Kurort
"Ein Wappenschild, halbiert, in dem halben Feld nach der Länge zur linken Hand ein Bischofstab und im anderen halben Teil ein Schlüssel".
Das Marktrecht erhielt Aflenz vom zuständigen Landesfürsten, dem Kaiser Friedrich III., 1458 verliehen. Städte und Märkte waren bestrebt, das Siegelungsrecht zu erlangen. Das Siegel gebrauchten sie zur Beglaubigung von Urkunden und Verträgen. Dem Markt kam es nicht auf ein Wappen an, sondern es waren mit diesen Beglaubigungen Einkünfte verbunden, die zur Bestreitung der Verwaltungskosten notwendig waren.
Der Markt Aflenz ließ bereits, wie aus dem ältesten Siegelabdruck zu entnehmen ist, im Jahre 1484 ein Siegel stechen. Doch erst im Jahre 1495 verlieh der Grundherr, Abt Johannes von St. Lambrecht, seinem Markt Aflenz das Recht zur Siegelführung, was einer nachträglichen Bestätigung gleichkam. In dieser Zeit war aber ein Siegel kaum vorstellbar, das nicht ein Wappen enthielt. So wurden auch in der Verleihungsurkunde die Begriffe "Siegel" und "Wappen" vermengt.

Das Marktrecht erhielt Aflenz vom zuständigen Landesfürsten, dem Kaiser Friedrich III., 1458 verliehen. Städte und Märkte waren bestrebt, das Siegelungsrecht zu erlangen. Das Siegel gebrauchten sie zur Beglaubigung von Urkunden und Verträgen. Dem Markt kam es nicht auf ein Wappen an, sondern es waren mit diesen Beglaubigungen Einkünfte verbunden, die zur Bestreitung der Verwaltungskosten notwendig waren.
Der Markt Aflenz ließ bereits, wie aus dem ältesten Siegelabdruck zu entnehmen ist, im Jahre 1484 ein Siegel stechen. Doch erst im Jahre 1495 verlieh der Grundherr, Abt Johannes von St. Lambrecht, seinem Markt Aflenz das Recht zur Siegelführung, was einer nachträglichen Bestätigung gleichkam. In dieser Zeit war aber ein Siegel kaum vorstellbar, das nicht ein Wappen enthielt. So wurden auch in der Verleihungsurkunde die Begriffe "Siegel" und "Wappen" vermengt.
Aflenz
Der Gemeinde Aflenz Land wurde mit Wirkung vom 1. Jänner 1970 das Recht zur Führung eines Gemeindewappens verliehen.
„In blauem Schild auf grünem Schildfluss drei gleich hohe silberne Spitzen, belegt mit zwei schwarzen schräggekreuzten Schlüsseln“.

Aflenz
„In blauem Schild auf grünem Schildfluss drei gleich hohe silberne Spitzen, belegt mit zwei schwarzen schräggekreuzten Schlüsseln“.
Bruck an der Mur
Kein Wappen, sondern nur "Siegelbild". Mit Urkunde datiert vom 6.April 1506 erteilt König Maximilian I. die Erlaubnis, den Brucker Knittl-, Schrotten-, Sensen-, Klingen- und Messerschmieden auf ihren Erzeugnissen das Stadtwappen zu schlagen. Dieses wird wie folgt beschrieben:
"Ein waagrecht geteilter Schild, dessen oberes Feld grün, das untere steinfarben ist. Dazwischen eine steinerne Brücke mit zwei Türmen und vier Schwibbögen, durch welche ein Fluss hervorströmt. Im oberen Teil ist ein rechts gekehrter Panther, mit gehobenen Pfoten und feuriger Zunge".

Bruck an der Mur
© Karl Palfrader
© Karl Palfrader
"Ein waagrecht geteilter Schild, dessen oberes Feld grün, das untere steinfarben ist. Dazwischen eine steinerne Brücke mit zwei Türmen und vier Schwibbögen, durch welche ein Fluss hervorströmt. Im oberen Teil ist ein rechts gekehrter Panther, mit gehobenen Pfoten und feuriger Zunge".
St. Ilgen in der Steiermark
Die Steiermärkische Landesregierung verlieh mit Wirkung vom 1. Juli 2003 der Gemeinde das Recht zur Führung eines Gemeindewappens.
"In blauem Schild ein goldener dreispitziger, mit der mittleren Spitze an den oberen Schildrand stoßender Berg, darin in Rot eine von oben schräglinks von einem Pfeil durchbohrte steigende Hirschkuh."

St. Ilgen in der Steiermark
"In blauem Schild ein goldener dreispitziger, mit der mittleren Spitze an den oberen Schildrand stoßender Berg, darin in Rot eine von oben schräglinks von einem Pfeil durchbohrte steigende Hirschkuh."
Sankt Katharein an der Laming
Mit Wirkung vom 1.Jänner 1965 wurde der Gemeinde St. Katharein an der Laming das Recht zur Führung eines Gemeindewappens - im goldenen Schild ein grüner mit zwei silbernen Fichten belegter Schrägrechtsbalken, der oben von einem roten speichenlosen Richtrad, unten von einem schwarzen Bergwerkszeichen begleitet wird, verliehen.

Sankt Katharein an der Laming
St. Lorenzen im Mürztal
Das Wappen der Marktgemeinde St.Lorenzen im Mürztal zeigt einen goldenen Rost mit roter Unterlage in einem blauen Feld. Der Rost über dem Feuer (roter Hintergrund) ist das Symbol des Hl.Laurentius, das blaue Feld oben und unten soll Himmel und Mürz zugleich Sinnbild für die früher beherrschende Stellung von St.Lorenzen sein.

St. Lorenzen im Mürztal
Thörl
Die Steiermärkische Landesregierung verlieh 1955 der Gemeinde das Recht zur Führung eines Wappens.
Das Wappen stellt einen Bezug auf die das Ortsbild beherrschende Ruine Schachenstein und auf die Bedeutung der Thörler Werke in der metallverarbeitenden Industrie.

Thörl
Das Wappen stellt einen Bezug auf die das Ortsbild beherrschende Ruine Schachenstein und auf die Bedeutung der Thörler Werke in der metallverarbeitenden Industrie.
Tragöß
"Im blauen Schild über grün geflutetem Schildfuß ein dreispitziger silberner Berg, belegt mit einem schwarzen Kesselhaken."
Schildfuß: Symbol für den Grünen See
Felsen: Symbol für den Gebirgsstock der Meßnerin.
Kesselhaken: Symbol für das Kanonissenstiftes Göß bei Leoben.

Tragöß
Schildfuß: Symbol für den Grünen See
Felsen: Symbol für den Gebirgsstock der Meßnerin.
Kesselhaken: Symbol für das Kanonissenstiftes Göß bei Leoben.















