Verwaltung Steiermark: Dargestellt wird eine junge Frau im Gespräch mit einem Klienten und den Auschnitt einer Computertastatur

Übersicht der Aktivitäten im Schuljahr 2009/10

C O O L - Cooperatives offenes Lernen

 
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Neu im Schuljahr 2009/10

 

„COOL" ist der päd. Ansatz für mehr

  • Selbständigkeit
  • Eigenverantwortung
  • Kooperation im Unterricht und eine Reaktion auf die Forderung der Arbeitswelt nach stärkerer Berücksichtigung der „soft skills"
  • Teamfähigkeit
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Konfliktfähigkeit
  • Motivation
  • Eigenverantwortung

Wesentliche Merkmale des Cooperativen Offenen Lernens sind:

  • Die Lehrerinnen kooperieren in Klassenlehrerinnen-Teams. Wenn Schüler teamfähig werden sollen, dann müssen es auch die Lehrerinnen sein.
  • Die SchülerInnen arbeiten mit schriftlichen, oft fächer-übergreifenden Arbeitsaufträgen. In den COOL-Stunden hat der/die SchülerIn Wahlfreiheit, wann, wo, wie und meist auch in welcher Sozial- Form er/sie die gestellten Aufgaben bis zu den vorgegebenen Terminen bewältigen will.
  • Die Lehrerinnen werden zum Coach, zur Begleiterin des Lernprozesses und kann so auf jeden/jede SchülerIn eingehen und sie/ihn gezielt fördern.
  • Der regelmäßig stattfindende Klassenrat ist ein Selbst-steuerungs- und Selbstverwaltungselement der Klasse. In ihm besprechen die SchülerInnen nicht nur ihre Anliegen, sondern trainieren auch Gesprächsregeln, Protokollführung und Moderationstechniken
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"Wertschätzung der Grabneralm!"

 Der Alm wieder ihren gebührenden Wert zukommen lassen.
Die entsprechende Wertschätzung hebt die Wertigkeit und die Erhaltungswürdigkeit unserer Alm!

Die Bewirtschaftung der Grabneralm und damit verbunden der Almwirtschaftsunterricht haben in der 116 jährigen Geschichte der Fachschule Grabnerhof einen festen Stellenwert. Dir. Schuppli folgte um 1900 den Visionen Erzherzog Johanns die Almen verstärkt und professionell zu nutzen. So gab es seit Bestehen des Grabnerhofs Schulbetrieb auf der Alm inkl. Milchverarbeitung. Insgesamt wurde die Alm in 4 Koppeln geteilt und in jeder eine Stallung erbaut. Es waren Anhängeställe inkl. Güllegrube zur Düngergewinnung. Der letzte Stall - der Trempel am Großboden - brach erst ca. 1990 zusammen.
Trotzdem hat sich, wie in vielen anderen Fällen auch, die Almbewirtschaftung in letzter Zeit nur mehr auf die „Sommerfrische" des Jungviehs und der Schafe beschränkt. Almprodukte wie Milch, Butter und Käse gibt es auf der Grabneralm schon lange nicht mehr. Die Grabneralm ist touristisch stark frequentiert und die Nachfrage nach Verzehr und Erwerb hochwertiger Almprodukte direkt vor Ort wird immer häufiger gestellt. Ein Städter sieht zwar „Kühe", kann aber nicht wissen, dass diese keine oder noch keine Milch geben. Dies war ein Beweggrund, alte Traditionen in neuem Gewand unter geänderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wieder aufleben zu lassen.
Dazu brauchten wir einen entsprechenden Standort mit Wirtschaftsgebäude inkl. Stall, Melkstand und Verarbeitungsräume auf dem heutigen Stand der Hygienetechnik. Zusätzlich wollen wir den Besuchern einen Einblick in die Produktionsräume in Form einer Schaukäserei und eines Schaumelkstandes bieten. Das Fundament des Unteren Almstalles erwies sich dabei als besonders günstig. Gleichzeitig sollen die Räumlichkeiten auch für den Unterricht unserer Schüler und für Kurse mit Bauern und Interessierten entsprechen.
Der Entscheidung, mit welchen Tieren wir das Vorhaben verwirklichen können, lagen folgende Vorgaben zu Grunde:
• Kleine Tiere für die Handhabung durch Schüler
• Leichte Tiere für die sensiblen steilen Weideflächen
• Selektive Fresser für die Freihaltung der Weide von Buschwerk
• Einsparung der teuren mechanischen Schwendmaßnahmen
• Erzeugung wertvoller, nachgefragter Milch- und Käseprodukte
Ziegenhaltung, -zucht und die Erzeugung von Ziegenmilchprodukten war daher ein logischer Schluss. Bis 1965 gab es schon eine Ziegenherde am Grabnerhof mit rund 50 Tieren.
Durch die Zusage der Fachabteilungen des Landes Steiermark, im besonderen LR Johann Seitinger und HR Franz Patz, und durch tatkräftige Unterstützung durch den Steir. Almwirtschaftsverein, den Steir. Schaf- und Ziegenzuchtverband und des Alminspektors, konnten wir im Herbst 2009 noch mit den ersten Bauabschnitten beginnen.
Als „Starthilfe" bekamen wir vom Steir. Schaf- und Ziegenzuchtverband zwei Gämsfärbige Gebirgsziegen Zucht-Kitze der Fam. Zeiler (Kleinsölk) geschenkt, welche im November zum Bock kommen. Durch Zukauf von Muttertieren starten wir mit einer kleinen Herde die Almhaltung bereits im Sommer 2010. Die Herdengröße werden wir auf 24 Muttertiere begrenzen.
Im Vorfeld gelang es unseren Käsern (Ing. Zettelbauer, Franz Bauer) bereits, am Grabnerhof mit Ziegenmilch aus dem LFZ Raumberg/Gumpenstein, mit Gold und Silber prämierte Käseprodukte zu erzeugen.
Einer erfolgreichen Umsetzung des Projektes Milchziegenhaltung auf der Grabneralm steht damit nichts mehr im Wege.
PS.: Der noch unbekannte Faktor für uns ist „capra" die Ziege, wovon sich die Begriffe kapriziös und Kapriolen ableiten.
Ing. Christian Hornek
Leiter der LFS Grabnerhof

Grabneralm © Dir. Hornek
Grabneralm
© Dir. Hornek
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Grabneralm © Dir. Hornek
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Grabneralm © Dir. Hornek
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Umbau der FS Piregg

FS Piregg © FS Piregg
FS Piregg
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Externe Verknüpfung "Lebensschule" Piregg wurde runderneuert!

"Jugend is(s)t in Bewegung"

 

Gesundheitsförderung in den Fachschulen für Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft

23. September 2009 im Schloß St. Martin

Externe Verknüpfung Artikel des Landespressedienstes