regionale
ALLGEMEINES ZUR REGIONALE:
Die regionale hat 2006 die Landesausstellung in der Steiermark abgelöst und wurde bisher zweimal ausgetragen, 2008 in der Region Südoststeiermark und 2010 im Bezirk Liezen. Den inhaltlichen Kern bildet die zeitgenössische künstlerische Auseinandersetzung in einer steirischen Region, die sich zuvor dafür beworben hat. Der Fokus ist auf Veranstaltungen gerichtet, die eine Nahtstelle zwischen Kunst und Alltagsleben bilden, neue Räume bespielen und Disziplinen überschreitend arbeiten.
Mit ihrem zukunftsweisenden Charakter setzt sich das Festival mit Kultur, Geschichte, Wirtschaft und Politik der jeweiligen Region auseinander. Es sucht den Dialog mit lokalen und internationalen PartnerInnen und die intensive Beteiligung der BewohnerInnen des Bezirks. So etwa hatte die regionale10 „85.000 BesucherInnen mit internationaler Strahlkraft, 9000 Beteilige aus der Region, und 250 internationale KünstlerInnen aus 30 Regionen" aufzuweisen. (Bilanz regionale10)
REGIONALE12:
Die dritte Ausgabe, regionale12, wird im Bezirk Murau in der Obersteiermark ausgetragen. Murau ist eine der waldreichsten Regionen im Land und definiert sich selbst, angetrieben durch etliche Regionalentwicklungsprojekte und -Vernetzungen, als Holzregion.
Es gibt 30 Mio. Nadelbäume und 300.000 Laubbäume. Ihnen stehen 30.000 Einwohner in 34 Gemeinden gegenüber.
Thematisch entwickelt sich die regionale12 aus dem heraus, was die Region bewegt: alternative Wege für Umwelt- und Energieversorgung, Naturressourcen als kulturelle, wirtschaftliche und soziale Grundlage, aber auch Phänomene, wie Abwanderung der jungen Generation oder lokale Transformationsprozesse, hervorgerufen durch grössere globale Zusammenhänge werden aufgegriffen.
Die regionale12 möchte diese Themen bündeln, auf ein Podium allgemein gültiger gesellschaftlicher Entwicklungen stellen, und notwendigerweise kritisch beleuchten. Dabei werden zwei wesentliche Fragen voran gestellt: Inwieweit ist das Konstrukt Region hilfreich, um veränderte Rahmenbedingungen unserer Gesellschaft darzustellen? Und: Inwieweit kann eine kleine Verwaltungseinheit im Zeitalter der Globalisierung einen modellhaften Beitrag zu globalen Entwicklungen leisten?
Die EinreicherInnen des Siegerprojektes und PartnerInnen des regionale12 Teams:
„Unsere Stärken sind ein hohes Maß an Unverfälschtheit der Landschaft und der Menschen, hier scheint alles ein wenig kleiner als sonst, unsere Landschaft ist geprägt von starker Zergliederung in Gräben und Gebirgszüge.
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Mit der REGIONALE12 wollen wir den Phänomenen nachspüren, welche die Wechselwirkungen zwischen Mensch, Landschaft und Kunst hervor bringen, wollen durch Positionierungen der Kunst das Wahrnehmungspotential der Menschen provozieren, wollen im interaktiven Spiel zu neuen Perspektiven hinführen und damit dem jahrtausendelangen Prozess der Bewegung einen weiteren kräftigen künstlerischen Impuls geben."




