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Aktuelles

Einladung zum Tag der offenen Tür

Tag der offenen Tür © LBS-Murau
Tag der offenen Tür
© LBS-Murau

Tag der offenen Tür der Landesberufsschule Murau und des Lehrlingshauses Murau.

Am Freitag, dem 20.01.2017, können alle Schulräumlichkeiten von 12:30 bis 16:00 Uhr entweder mit oder ohne Führung besichtigt werden.

Führung durch die Schule: Beginn 13:00 Uhr

Auch das Lehrlingshaus ist an diesem Tag für Sie geöffnet. Nach der Besichtigung laden wir Sie auf Kaffee und Kuchen ein.

Externe Verknüpfung Download Einladung

Ländervergleich Straßenerhaltungsfachmann/frau zwischen NÖ und STMK

Am 21. und 22. September 2016 fand am Bauhof Birkenweg der LBS Langenlois der Ländervergleich zwischen Niederösterreich und Steiermark für den Lehrberuf Straßenerhaltungsfachmann/frau statt.

Es nahmen drei Lehrlinger aus Niederösterreich und zwei Lehrlinge aus der Steiermark teil. (Der dritte Lehrling aus der Steiermark war erkrankt)

Der Bewerb endete mit einem Sieg für Steiermark durch den Lehrling Alexander Frewein (Gemeinde Trofajach), der 2. und 3. Platz ging an Niederösterreich. Den 4. Platz teilten sich die Steiermark mit Manuel Schlauer (Straßenmeisterei Leibnitz Süd) und einem aus Niederösterreich.

Wir gratulieren!

- Prieling
1. Platz Alexander Frewein4. Platz Manuel SchlauerLändervergleich NÖ vs. STMKLändervergleich NÖ vs. STMKLändervergleich NÖ vs. STMKLändervergleich NÖ vs. STMKLändervergleich NÖ vs. STMKLändervergleich NÖ vs. STMKLändervergleich NÖ vs. STMKLändervergleich NÖ vs. STMKLändervergleich NÖ vs. STMKLändervergleich NÖ vs. STMKLändervergleich NÖ vs. STMKLändervergleich NÖ vs. STMKLändervergleich NÖ vs. STMKLändervergleich NÖ vs. STMKLändervergleich NÖ vs. STMKLändervergleich NÖ vs. STMKLändervergleich NÖ vs. STMKLändervergleich NÖ vs. STMKLändervergleich NÖ vs. STMKLändervergleich NÖ vs. STMKLändervergleich NÖ vs. STMKLändervergleich NÖ vs. STMKLändervergleich NÖ vs. STMKLändervergleich NÖ vs. STMKLändervergleich NÖ vs. STMKLändervergleich NÖ vs. STMKLändervergleich NÖ vs. STMKLändervergleich NÖ vs. STMKLändervergleich NÖ vs. STMKLändervergleich NÖ vs. STMK

Landeswettbewerb Straßenerhaltungsfachmann/frau 2016

Am 1. September fand am Lehrbauhof in Übelbach der Landeswettbewerb für den Lehrberuf Straßenerhaltungsfachmann/frau statt. Es nahmen 11 Lehrlinge aus dem 3. Lehrjahr teil.

1. PlatzManuel Schlauer, Straßenmeisterei Leibnitz Süd
2. PlatzAlexander Sommer, Straßenmeisterei Voitsberg
3. PlatzAlexander Frewein, Gemeinde Trofaiach

Wir gratulieren!

- Prieling
1.Platz Manuel Schlauer2. Platz Alexander Sommer3. Platz Alexander FreweinLandeswettbewerb/Übelbach 2016Landeswettbewerb/Übelbach 2016Landeswettbewerb/Übelbach 2016Landeswettbewerb/Übelbach 2016

Kooperation Hafner und Rauchfangkehrer, Juni 2016

Kachelofen © LBS 5 & LBS Murau
Kachelofen
© LBS 5 & LBS Murau
Die Hafnerlehrlinge der LBS 5 aus Graz und die Rauchfangkehrerlehrlinge der LBS Murau führten erstmalig ein gemeinsames Projekt durch.

Es wurde ein wassergeführter Kachelofen für Schulungszwecke in der Rauchfangkehrerwerkstätte der LBS Murau errichtet.
Gesponsert wurde das Projekt von folgenden Firmen:
  • Firma Brunner: wassergeführter Einsatz
  • Firma Sommerhuber: Keramik
  • Firma Ortner: Material für Innenausbau

Betreut wurde das Projekt von den Lehrern Herrn Hafnermeister DI Harald Dielacher, Herrn Hafnermeister Philipp Harzmann und Herrn Rauchfangkehrermeister Wolfgang Diechler.

8 Hafnerlehrlinge errichteten im Zuge einer 4 tägigen Projektarbeit den Kachelofen in der Lehrwerkstätte der Rauchfangkehrer in Murau. Während der Arbeitsvorgänge kam es zu einem regen Erfahrungsaustausch beider Berufsgruppen die mit einer gemeinsamen Inbetriebnahme und Begutachtung abgeschlossen wurde. Die Schüler waren alle sehr motiviert und mit Begeisterung an den Arbeitsvorgängen beteiligt.

Aufgrund der positiven Erfahrung wurde eine zukünftige und gemeinsame Kooperation der beiden Berufsgruppen angeregt und vereinbart.

Die Hafnerlehrlinge der LBS 5 aus Graz waren allesamt über die herzliche Aufnahme in der LBS Murau und im Internat erfreut und bewunderten die neuen Werkstättenausstattungen der LBS Murau.

- Wolfgang Diechler

Quellfassung auf der Stolzalpe macht "Schule"

Quellfassung Stolzalpe © LBS Murau
Quellfassung Stolzalpe
© LBS Murau

Bericht aus der Murtaler Zeitung

Schüler der Landesberufsschule Murau, Ausbildungszweig "Brunnenbau", fassten am LKH Stolzalpe eine neue Quelle für den sich in Bau befindlichen Bewegungsparcours. Die Quellfassung wurde an einer bereits bestehenden Wasserentnahmestelle errichtet. Um das Wasser in ausreichender Qualität zu erhalten, war es wichtig, die bestehende Quelle soweit aufzugraben, um sicherzustellen, dass nur gefiltertes Grundwasser in die Wasserfassung gelangt.
Nach zweitägiger Arbeit der Schüler, fachlicher Expertise der Quell- und Brunnenbau GmbH Hönegger und dem Forst konnte das Projekt erfolgreich umgesetzt werden. 

- Murtaler Zeitung

"MASTERS" co-funded by the Erasmus+ Programme of the European Union

MASTERS © BIT MEDIA E-SOLUTION GMBH
MASTERS
© BIT MEDIA E-SOLUTION GMBH

MASTERS = Mobile Application for Skills Training in EntRepreneurShip

  • Förderung der Erziehung zu unternehmerischem Denken und sozialem Unternehmertum unter jungen Menschen.
  • Verbesserung der digitalen Integration in Lernen, Unterricht, Ausbildung und Jugendarbeit auf verschiedenen Ebenen.
  • Erhöhung der Arbeitsmarktrelevanz der beruflichen Bildung.

MASTERS erfolgt eine integrative Kombination der oben genannten Kriterien, um ihre spezifische Stärken zu nutzen. Zum einen sind wir drei TVET Partnershulen, welche die erzeugten Ausgabe in ihren Klassen erproben werden, um MASTERS weiter zu entwickeln, damit TVET-Schul-Absolventen mit einem noch stärkeren Know-how zur Förderung des Unternehmertums im täglichen Arbeitsleben gerüstet sind.

Zweitens wird unternehmerische Kompetenz ein zusätzliches Medium bekommen, um Schülerinnen und Schüler auf einer neuen Ebene der Interaktion zu erreichen, indem die Flexibilität und ihrer Lernumgebung sie zur "Unternehmer-like" Entscheidungsfindung befähigt.

Drittens sind das Projekt der Digitalisierung, sowie die Förderung zur Lehrer-Schüler-Interaktion auf dem neuesten Stand und einer modernen Umgebung, insbesondere im Bereich der beruflichen Bildung, wo durch die Vielzahl von sich schnell verändernden Inhalten ein Bedarf besteht. Schulen haben schnell reagiert - das bedeutet, wir werden die digitale Sprache der Jugend sprechen.

Teilnehmende Institutionen und Schulen:

bit cz training, s.r.o., Tschechien
M.I.T e-Solution GmbH, Deutschland
BIT MEDIA E-SOLUTION GMBH, Österreich
SVEUCILISTE JOSIPA JURJA STROSSMAYERA U OSIJEKU EKONOMSKI FAKULTET U OSIJEKU, Kroatien
Stredni skola prumyslova, technicka a automobilni Jihlava, Tschechien
LBS-Murau, Österreich
Kaufmännische Schule Göppingen, Deutschland


Weitere Informationen unter: Externe Verknüpfung www.masters-project.eu
-FORSTNER

WORLD CÁFE

Termin: 20. Jänner 2016 - LBS-Murau
Zeitrahmen: 13:30 bis 17:00 Uhr
Anzahl der Teilnehmer: 22

Projektbeschreibung

Unternehmerische Fähigkeiten sind von großer Bedeutung für die wirtschaftliche Stabilität eines Landes und damit sind unternehmerische Bildung und Ausbildung zu einer der höchsten Prioritäten der Europäischen Kommission in ihrer Strategie Europa 2020 erhoben worden. Diese Fähigkeiten sind sehr wichtig im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung (VET), da dies eine wichtige Qualifizierung für die Laufbahn junger Menschen ist.

Als Konsequenz dieser unternehmerischen Nachfrage hat die Wirtschaftskammer Österreich ein spezifisches Programm, den Unternehmerführerschein (ESC), entwickelt. Dieses Programm wurde in Österreich erfolgreich umgesetzt und an die Tschechische Republik, Deutschland und anderen europäischen Ländern übergeben. Die Übertragung des einzigartigen Know-how von einem zum anderen europäischen Land ist der Hauptgrund für ein länderübergreifendes Projekt.

In der Tschechischen Republik wurde das Projekt für unternehmerische Bildung und Ausbildung TESC (Übertragung von ESC) genannt. Es wurde erfolgreich zusammen mit einigen lokalen Schulen zwischen 2010 und 2012 umgesetzt und in dieser Zeit als das beste Leonardo da Vinci-Projekt in der Tschechischen Republik ausgezeichnet.

Es ist geplant, das erfolgreiche Projekt mit einer mobilen Anwendung nach didaktischen und methodischen Umsetzungskonzepten zur Förderung des Unternehmertums in der Berufsbildung einzuführen. Es soll die Schule in der Tschechischen Republik, Österreich und Deutschland als Piloten verbinden.

Unser Projektkonzept wurde zum MASTERS, nicht nur, weil wir alle Herausforderungen auf dem Weg zu einer erfolgreichen Umsetzung beherrschen wollen, es ist auch eine Abkürzung für "Mobile Application für Skills Training in EntRepreneurShip".

MASTERS wird dazu beitragen, die Berufsbildung und seine Position auf dem Markt durch die Förderung unternehmerischer Kompetenz mit einer mobilen Anwendung weiter zu stärken.

-Forstner

World CaféWorld Café - TeilnehmerWorld CaféWorld CaféWorld CaféWorld CaféWorld CaféWorld CaféWorld CaféWorld CaféWorld CaféWorld CaféWorld CaféWorld CaféWorld CaféWorld Café

"Unternehmerführerschein" - eine ansprechende Zusatzqualifikation an der Landesberufsschule Murau

Die Wettbewerbssituation am Arbeitsmarkt wird durch technologische Entwicklungen und Veränderungen durch die Globalisierung immer weiter verschärft. Mitunter deshalb fordert die Wirtschaft von den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern grundlegende bzw. erweiterte wirtschaftliche Zusammenhänge zu erkennen und zu verstehen.

Die Lehrlinge erhalten in der Berufsschule im Gegenstand "Wirtschaftskunde mit Schriftverkehr" Grundkenntnisse über betriebs- und volkswirtschaftliche Themen. Darüber hinaus konnte im Schuljahr 2009/2010 an der Landesberufsschule Murau der Unternehmerführerschein erstmals als Freigegenstand angeboten werden. Obwohl die Kurse für die Module nur in der doch sehr eingeschränkten Freizeit der Lehrlinge angeboten werden konnten, war das Interesse bzw. die Beteiligung sehr hoch. Daraus resultierten bereits im ersten Jahr 85 erfolgreich absolvierte Prüfungen. Neun Lehrlinge zeichneten sich durch ein überdurchschnittliches Engagement aus, indem sie drei Prüfungen an einem Tag erfolgreich ablegten. Mittlerweile haben wir die Tausendermarke geknackt.

Zugute kommt den Lehrlingen, dass die Landesberufsschule Murau als Testcenter für den Unternehmerführerschein geführt wird. Dadurch können sämtliche Prüfungen direkt an der Schule abgelegt werden.

Weitere Informationen:

Externe Verknüpfung www.unternehmerfuehrerschein.at

Externe Verknüpfung www.bitmedia.at/unternehmerfuehrerschein/

Unternehmerführerschein © bitmedia
Unternehmerführerschein
© bitmedia
Unternehmerführerschein © WKO
Unternehmerführerschein
© WKO
Unternehmerführerschein © Forstner
Unternehmerführerschein
© Forstner
Unternehmerführerschein © WKO
Unternehmerführerschein
© WKO

Bauchronik der Landesberufsschule Murau

Neubau von Klassen, Labors und Werkstätten

Bestandsituation (2011):

Die Schulanlage der LBS Murau geht ursprünglich aus einer Bezirksberufsschule hervor und wurde 1949 an der Heiligenstatt, dem jetzigen Standort, nahe dem Stadtzentrum von Mruau provisorisch errichtet.
Die Hauptgebäude, der Maurertrakt und der Zimmerertrakt wurden in den Jahren zwischen 1950 und 1958 erbaut.
Die Maurerwerkstätte mit dem darüberliegenden Festsaal wurden im Jahr 1963 fertiggestellt. Die Rauchfangkehrerwerkstätten konnten 1972 bezogen werden. 
Die Abbundhalle für die Ausbildung der Zimmerer wurde erst sehr viel später, im Jahre 1993, errichtet (Architekt Giselbrecht).

Projektvorgeschichte:

Im Jahre 2004 haben die Steiermärkischen Landesregierung und der Landtag eine generelle Umstrukturierung der steiermärkischen Berufsschulen beschlossen. Da die baulichen Gegebenheiten vor allem im Bereich der Werkstätten nicht mehr haltbar waren, wurde ein Neubau geplant.
Das umfangreiche Projekt wurde in zwei Baustufen abgewickelt.

1. Baustufe - Schule und Werkstätten

Ein EU-weiter Architektenwettbewerb wurde ausgeschrieben. Das Projekt des Architekten DI Hans Mesnaritsch aus Graz ging Anfang 2006 als Sieger hervor. Nach eingehender Prüfung durch den Landesrechnungshof erfolgte im Jänner 2007 die Beauftragung für den Start der Planung durch die Fachabteilung Berufsbildendes Schulwesen.
Im Februar 2009 wurde die Baubewilligung erteilt. 
Die Spatenstichfeier wurde am 23. Juni 2010 begangen.
Am 2. Mai 2011 wurde mit dem Abbruch bestehender Gebäudeteile begonnen.
Der Bau verlief plangemäß, die Gleichenfeier konnte am 16. Jänner 2012 begangen werden.
Mit Beginn des Schuljahres 2012/13 wurden die Unterrichtsräume bezogen.

Projektkenndaten 1. Baustufe:
Flächen: Klassen, Labors und Werkstätten 5.500 m²
Projektkosten: brutto 16 Millionen EURO

2. Baustufe -Sanierung des bestehenden Internates

Baubeginn: März 2013
Fertigstellung: Frühjahr 2015
Gesamtprojektkosten: 11 Millionen EURO 

Lehrberuf: Maurer/-in

Das Maurerhandwerk blickt auf eine jahrhundertealte Tradition zurück. Aufgrund fehlender Erfahrungen und Kenntnisse war es den Bauhandwerkern im Mittelalter jedoch nicht möglich, viele am Bau anfallende Arbeiten fachgerecht durchzuführen. Durch die daraus entstehende Arbeitsteilung und Spezialisierung entwickelte sich der Beruf des Maurers.

Seine heutigen Aufgaben sind sehr umfangreich, oft sehr anspruchsvoll und kompliziert. Durch seine bautechnisch fundierte Berufsausbildung ist er Spezialist und Allrounder zugleich am Bau. Um dieses Ziel zu erreichen, wird an der LBS Murau diese Ausbildung in Form von theoretischem und praxisorientierten Unterricht durchgeführt. Neben den allgemeinbildenden Fächern wird sehr großer Wert auf einen fächerübergreifenden Unterricht der berufsorietierten fachtheoretischen Lernfächern gelegt. Diese Lernfächer sind: Bautechnik, Angewandte Mathematik und Fachzeichnen. Ziel ist es, eine Verknüpfung der einzelnen Unterrichtsschwerpunkte herzustellen, und dass die Schüler die erlernten Kenntnisse in der Praxis umsetzen können. Die zum Teil im Lehrbetrieb erworbenen Kenntnisse werden somit in der Fachtheorie erweitert und vertieft.

Seit dem Schuljahr 2010/2011 wird an der LBS Murau ein projektiorientierter Unterricht in Form eines Schulversuches durchgeführt. Gemäß der Bildungs- und Lehraufgabe sollen die SchülerInnen unterstützt von den Fachlehrern, selbstständig einen kleine Teilbereich eines Kellergeschoßes, einschließlich Fundamentplatte, der Kelleraußenwände, der lotrechtnen Kellerwandabdichtung, der Ringdränage, sowie des Regen- und Abwasserkanals mit den zugehörigen Schachtbauwerken herstellen. Die Verwendung von neuesten Materialien und die damit verbundenen Verarbeitungsrichtlinien sind Grundvoraussetzung, um die Lehrlinge bestmöglich für den Betrieb auszubilden. Die Umsetzung der Projektarbeit soll die Schüler positiv beeinflussen und motivieren, für die Zukunft selbstständige und gut ausgebildete Facharbeiter der Baubranche zu werden. 

Lehrberuf: Zimmerer/-in

In diesem Lehrberuf erwerben die Lehrlinge grundlegende Kenntnisse über den Werkstoff Holz, Holzwerkstoffe, Hilfsstoffe samt deren fachgerechter Verarbeitung. Das Bohren, Stemmen, Hobeln, Sägen, Dübeln, Schlitzen, Schrauben, Nageln, Graten, Fasen, Abrichten, Kleben, Messen, Anreißen, Aufreißen und Zurichten der Hölzer wird im Rahmen der Gefahrenunterweisung vermittelt, mit berufsspezifischen Werkzeugen, Maschinen, Einrichtungen, Vorrichtungen nach zeitgemäßen Arbeitsverfahren und Techniken durchgeführt und an Hand von maßstabsgetreuen Modellen anschaulich gemacht. Durch das Anfertigen von Werkzeichnungen, nach denen die Modelle gebaut werden, wird das Lesen von Plänen erlernt und gefördert.

Zimmerer/Zimmerinnen errichten und reparieren Bauwerke bzw. Bauwerkteile aus Holz. Sie erstellen Böden, Decken, Wände sowie Treppen samt Geländer und fertigen Tore, Holbauten und Holzkonstruktionen. Zum Schutz gegen Schall, Feuchtigkeit und Wärme montieren sie Isolationen und Dämmungen. Die Lehrlinge erwerben außerdem Kenntnisse über den Umgang mit Kunden. Bei der Ausbildung wird auch besonderer Wert auf die Vermittlung von erforderlichen Schlüsselqualifikationen, wie z. B. Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Eigenständigkeit oder Belastbarkeit gelegt. 

Lehrberuf: RauchfangkehrerInnen

Die Anforderungen an das Rauchfangkehrerhandwerk haben sich im letzten Jahrzehnt wesentlich technischer und anspruchsvoller entwickelt. Aus diesem Grund wird die Ausbildung verstärkt in die Bereiche Umweltschutz, Brandschutz und Energieberatung gelenkt. Die Lehrlinge sollen für ihre berufliche Zukunft umfassend für das Aufgabengebiet als Sachverständige und Brandschutzexperten vorbereitet werden.

Die Lehrlinge lernen zu Beginn einschlägige Fachbegriffe, die sie für die erforderliche Fachkompetenz in ihrer Berufsausübung benötigen. Ein weiterer Schwerpunkt für den Lehrberuf des Rauchfangkehrers bzw. Rauchfangkehrerin ist ein fachliches Basiswissen für die Bereiche Physik, Chemie, Elektrotechnik und Wärmelehre zu erwerben. Erlernt wird auch das benötigte Grundwissen aus dem Baurecht.

Vorrangig ist für unsere Schule, dass die zukünftige FacharbeiterInnen an verschiedenen Wärmeerzeugern (Heizkessel) und Abgassystemen die Reinigungs- und Wartungsarbeiten in der Werkstatt und im Labor praxisorientiert üben und durchführen können (technisches Praktikum). Dichtprüfungen und Auswertungen von Abgasmessungen werden analysiert und protokolliert. 

Praxis 05/2014Praxis 05/2014Praxis 05/2014Praxis 05/2014Praxis 05/2014Praxis 05/2014Praxis 05/2014Praxis 05/2014Praxis 05/2014Praxis 05/2014Praxis 05/2014Praxis 05/2014Praxis 05/2014Praxis 05/2014Praxis 05/2014Praxis 05/2014Praxis 05/2014Praxis 05/2014Praxis 05/2014Praxis 05/2014

Lehrberuf: Tiefbauer/-in

Der Tiefbau umfasst verschiedenste Bauvorhaben wie z. B. den Straßenbau, Brückenbau, Kanalbau oder den Bau von Eisenbahnstrecken. TiefbauerInnen vermessen das Gelände und die Bauteile, richten die Baustellen ein, heben Gruben aus und richten Verbauten und Stützungen her. Sie stellen Fundamente, Wände und Mauerwerkteile her, führen sämtliche Betonierarbeiten aus (z. B. die Herstellung von Schalungen, Beton- und Stahlbetonbauteilen) und verlegen Kabel- und Rohrleitungen in der Erde. TiefbauerInnen arbeiten auf Baustellen mit BerufskollegInnen und verschiedenen Fach- und Hilfskräften des Bauwesens zusammen.

TiefbauerInnen bedienen, reinigen und warten Werkzeuge, Geräte und Baumaschinen (z. B. Schaufeln, Hacken, Sägen, Schweißgeräte, Presslufthämmer, Bohrmaschinen, Betonmischmaschinen). Sie setzen unterschiedliche Bau- und Hilfsstoffe ein (z. B. Beton, Holz, Stahl, Ziegel, Sand, Schotter) und verfügen über Kenntnisse der Eigenschaften, Verwendungs- und Verarbeitungsmöglichkeiten sowie Verarbeitungsrichtlinien dieser Baustoffe.

In der Landesberufsschule Murau werden die Lehrlinge durch fächerübergreifenden, projektorientierten Utnerricht optimal auf diese verantwortungsvollen Tätigkeiten vorbereitet. 

Lehrberuf: Fertigteilhausbauer/-in

Der im Jahr 1999 entstandene Beruf des Fertigteilhausbauers zeichnete sich in den letzten Jahren durch eine außergewöhnliche Dynamik in der technischen Entwicklung aus. Davon sind sowohl die Entwicklung der Werkstoffe und deren Verarbeitung als auch erhöhte Anforderungen in den Bereichen Produktionsgestaltung und Design betroffen. 2011 wurden in Österreich rund 16.100 Einfamilienhäuser errichtet (Quelle WIFO), davon rund 31% "Fertighäuser".

Die Lehrzeit für den Lehrberuf "Fertigteilhausbauer" beträgt 3 Jahre.

Die Lehrlinge erwerben Kenntnisse über Holz und Holzwerkstoffe, die in diesem Beruf verwendeten Werk- und Hilfsstoffe und über deren vorschriftsmäßige Entsorgung.

Sie lernen die zeitgemäßen Arbeitsverfahren und -techniken des Fertigteilhausbaues kennen sowie die Grundgesetze der Bauphysik und Elektrotechnik. Die Lehrlinge lernen im Rahmen der Gefahrenunterweisung die Sicherheits-, Umwelt- und Brandschutzvorschriften.

Nach dem Erwerb der fachzeichnerischen Kenntnisse mit Bleistift und Zeichenplatte wird in der 2. und 3. Klasse mit modernsten Zeichenprogrammen (AutoCAD, Dietrichs, u.a.) gezeichnet bzw. konstruiert. Nach diesen Zeichnungen wird im praktischen Unterricht ein teamorientiertes Projekt erarbeitet, das den Wandaufbau, den Dachaufbau samt Spenglerarbeiten und Dacheindeckung, den Fenster- und Türeinbau, die Fassadengestaltung bis hin zur Elektroinstallation bzw. Innenausbau beinhaltet. Weiters steht eine moderne Abbundanlage, die in den Unterricht miteinbezogen wird, zur Verfügung. 

Lehrberuf: Schalungsbauer/-in

Die Schalungsbauer errichten Gebäude und Bauwerke für Wohnungen, Büros, Industrie und Landwirtschaft. Diese Facharbeiter sind bei Gesamterrichtung im Hochbau für alle Bauarbeiten zuständig. Beim Lehrberuf Maurer und Schalungsbauer (Lehrzeit 4 Jahre) werden zwei Berufe gleichzeitig erlernt und bietet zum Lehrberuf maurer die zusätzliche Qualifikation zur Herstellung von speziellen Schalungen sowie zur Herstellung von speziellen Betonbauwerken und zur Montage von Fertigteilen. Diese Bereiche besteht aus: Anlege- und Vermessungsarbeiten, Pölzungen, Fundierungsarbeiten, Betonbau, Herstellen von Schalungen, Deckenverlegung, Treppen- und Fertigteilbau.

Ein sehr wichtiger Bereich ist auch die richtige Ermittlung des Materialbedarfs für eine effiziente Baustellenbewirtschaftung. Kenntnisse über einschlägige Schutzbestimmungen und Normen sowie das Wissen über die Abwicklung der Baurestmassen sind wesentliche Berufserfordernisse.

Die enge Zusammenarbeit mit der Fa. Doka ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung (eigene Klasse für Schalungsbauer/-in). Dadurch werden angehende Facharbeiter von Beginn an mit Doka-Schalungssystemen vertraut gemacht. Mit dem Doka-Training wird ein stark praxisorientiertes Ausbildungsprogramm angeboten. 

Lehrberuf: Brunnen- und Grundbauer/-in

Brunnen- und GrundbauerInnen bauen Brunnenanlagen, die je nach Grundwassertiefe, Wasserbedarf und Zusammensetzung der Gesteinsschichten, in verschiedenen Bauweisen ausgeführt werden (Schacht-, Bohr- und Horizontalfilterbrunnen). Sie erstellen den Brunnenschacht in Betonbauweise, dichten Wassereinbruchstellen ab, montieren Pumpen, Filter, Schalt- und Belüftungsanlagen.

Beim Bau eines Brunnens führen die Brunnen- und GrundbauerInnen zunächst Aufschlussbohrungen durch, um festzustellen wie tief der Grundwasserspiegel liegt und wie sich die Bodenschichten zusammensetzen. Weiters prüfen und messen sie die Wassergüte. Sie führen Flächen- und Rauminhaltsberechnungen durch und fertigen Konstruktionszeichnungen von der zu bauenden Anlage an. 
Bei ihrer Arbeit wenden sie modernste Bohrverfahren an. Weiters stellen sie Schachtwerke, Entwässerungsanlagen, Abwasserleitungen, Drainagen, Kläranlagen oder Tiefsilos her und sind auch für Wartungs- und Reparaturarbeiten an Brunnen und Abwassersystemen zuständig.

Sie sind für die Reinigung, Wartung und Pflege der eingesetzten Maschinen und Geräte (z.B. Bohrmaschinen, Betonmischmaschinen, Schaufel, Hacken, etc.) verantwortlich. Brunnen- und GrundbauerInnen arbeiten mit BerufskollegInnen sowie mit verschiedenen Fach- und Hilfskräften im Bereich Bauwesen auf wechselnden Baustellen und überwiegend in kleinen Teams zusammen.

Im Berufsschulunterricht werden Projekte geplant, ausgearbeitet und im praktischen Unterricht durchgeführt. Bei der Planung wird überwiegend auf den ökologischen und umwelttechnischen Aspekt Rücksicht genommen und bei der praktischen Ausführung auf Genauigkeit und Einhaltung bestimmter Regeln geachtet. 

Lehrberuf: Straßenerhaltungsfachmann/-frau

Straßen und Verkehrseinrichtungen sowie öffentliche Plätze sind extremen Belastungen ausgesetzt, sei es nun durch das hohe Verkehrsaufkommen, durch die Witterung (Regen, Schnee, Hitze) oder durch verschiedene Sicherheitsmaßnahmen im Winter (Streusalz, Spikes, Schneeketten). Sie müssen daher laufend kontrolliert und repariert werden, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Straßenerhaltungsfachleute sind darin geschult, diese umfassende Anforderungen zu bewältigen.

In der Berufsschule wird nach neuem Lehrplan, der in Kompetenzbereiche eingeteilt ist, unterrichtet. Schwerpunkte werden in praxisorientiertem Projektunterricht gesetzt:

Lesen und Anfertigen von Zeichnungen, Skizzen und Verlegeplänen, Warten - Instandhalten und Auswählen der einschlägigen Werkzeuge, Maschinen und Geräte - Richtiger Umgang mit Geräten und Werkzeugen (Sicherheitsunterweisung) - Herstellen von Betonmischungen - Aufbauen, Planieren und Verdichten des Untergrundes - Herstellen von Straßenunterbau und Straßendecken - Herstellen von Entwässerungsanlagen, Drainagen und ähnlichen Einrichtungen - Begrünen und Pflegen unbefestigter Flächen sowie Sträucher und Bäume - Pflastern von Natur- und Kunststeinen bzw. Natur- und Kunststeinplatten auf Sand und Beton - Pflastern von Hochbord-, Tiefbord- und Schrägbord-Randsteinen - Herstellen von Schalungen und Schächten - Arbeiten mit Kunststoffen, Anstrichmitteln und Metallen - Einleiten und Durchführen des Winterdienstes. 

NEUBEGINN - TAG 01 10 2012

Der Neubau der Landesberufsschule ist beinahe abgeschlossen. Der Tag 01-10-2012 ist der Beginn einer neuen Zeitrechnung. Die neuen Klassenräumen werden besiedelt und stehen von nun an für den täglichen Unterricht bereit.
1.aZ - 01 10 12 © Foto Studio Weiss
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1.bM - 01 10 12 © Foto Studio Weiss
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1.bZ - 01 10 12 © Foto Studio Weiss
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1.cM - 01 10 12 © Foto Studio Weiss
1.cM - 01 10 12
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2.aR - 01 10 12 © Foto Studio Weiss
2.aR - 01 10 12
© Foto Studio Weiss
2.aZ - 01 10 12 © Foto Studio Weiss
2.aZ - 01 10 12
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2.bR - 01 10 12 © Foto Studio Weiss
2.bR - 01 10 12
© Foto Studio Weiss
2.bZ - 01 10 12 © Foto Studio Weiss
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2.cZ - 01 10 12 © Foto Studio Weiss
2.cZ - 01 10 12
© Foto Studio Weiss

Beachvolleyball Steirercup 2012 in Hartberg

2 topmotivierten Burschenmannschaften reisten  am 20. Juni 2012 nach Hartberg, um bei strahlend schönem Badewetter  ihr Talent zu zeigen.

Nach 3 souveränen Siegen der Mannschaft 1 in der Gruppenphase verpassten sie den Aufstieg ins Viertelfinale nur knapp mit 16 : 18. Mannschaft 2 erlitt nach einem Sieg und zwei Niederlagen in der Vorrunde dann das gleiche Schicksal wie Team 1: Endstation im Aufstiegsspiel  unter die besten Acht.

Trotz kurzer Enttäuschung über das Ausscheiden blieb dieses Sportfest den Jugendlichen in bester Erinnerung: perfekt organisiert, tolle Musik und viele neue Freundschaften geschlossen.

-Flecker-

Wettbewerb "Sitzbänke für unsere Schule"

Der Schulneubau schreitet zügig voran. Die Fertigstellung wird im August dieses Jahres erfolgen. Ab September wird der Unterricht im neuen Schulgebäude stattfinden. Die Schule benötigt aber noch Sitzbänke für die zwei Dachterrassen, die als Pausenflächen vorgesehen sind und für den Innenhof. Da Sitzbänke aus Holz geplant und bei an unserer Schule die Lehrberufe Zimmerei und Fertighausbauer unterrichtet werden, wollen wir die Sitzbänke auch selbst im Unterricht anfertigen.
Das Design wollen wir selbst gestalten, daher wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben. Die besten Entwürfe wurde von einer Jury ausgewählt, die drei besten Entwürfe erhalten Sachpreise in Form von Werkzeug.

Wettbewerbsbedingungen:

Es ist ein maßstäblicher Entwurf in mindestens zwei Rissen (Aufriss und Grundriss) zu zeichnen und zu bemaßen. Die Sitzbänke sollen keine Lehne haben,  nur eine Sitzfläche. Die Sitzbänke sollen eine Größe von ca. L/B/H = 195 cm / 45-50 cm / 50-55 cm haben.
Beim Entwurf ist zu achten, dass die Sitzbänke ohne hohen Aufwand in unseren Werkstätten anzufertigen sind und dass später eine Reparatur der Sitzfläche leicht möglich ist. Außerdem sollen die Bänke stapelbar sein, um sie in der Winterzeit besser lagern zu können.

Abgabetermin, um den Gewinner noch rechtzeitig ermitteln zu können, war der Abgabetermin Montag, der 16. April.

-Direktion

Preisverleihung-Wettbewerb © LBS-Murau
Preisverleihung-Wettbewerb
© LBS-Murau
Bautafel © LIG, LBS-Murau
Bautafel
© LIG, LBS-Murau

MAWEV-SHOW 2012

MAWEV-Show 2012 - Echte Bauprofis waren am 22. März 2012 im Wirtschaftspark Enns/Hafen. 

Die MAWEV-Show, von 21. bis 24. März 2012, wird von vielen Branchenkennern als "Turbolader der Baugiganten" bezeichnet. Mehr als 250 Top-Aussteller präsentieren nicht weniger als 1.000 modernste Baumaschinen und Baufahrzeuge nationaler und internationaler Hersteller, die für die Fachbesucher großteils auch zum Ausprobieren bereit stehen. Zum nunmehr 8. Mal geht das Baumaschinen-Event im Wirtschaftspark Enns/Hafen über die Bühne.

Die Landesberufsschule Murau besucht mit den Klassen 2.aBR (Brunnenbau) und 3.hM (Maurer), in Begleitung der Fachlehrer Ing. Madler und Ing. Pucher, die wohl aufregendste "Großbaustelle Europas" im oberösterreichischen Enns/Hafen. Als Veranstaltungsgelände dient der Wirtschaftspark mit mehr als 100.000 m2 reine Ausstellungsfläche und eine mobile Halle mit knapp 7.000 m2. Ein Festspielgelände für Bagger, Kräne und andere mächtige Baumaschinen die bei einer Demonstrationsschau zeigen durften, was diese konnten.

-PU, www.mawev-show.at
MAWEV 1 © LBS-Murau / PU
MAWEV 1
© LBS-Murau / PU
MAWEV 2 © LBS-Murau / PU
MAWEV 2
© LBS-Murau / PU
MAWEV 3 © LBS-Murau / PU
MAWEV 3
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MAWEV 4 © LBS-Murau / PU
MAWEV 4
© LBS-Murau / PU
MAWEV 5 © LBS-Murau / PU
MAWEV 5
© LBS-Murau / PU
MAWEV 6 © LBS-Murau / PU
MAWEV 6
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MAWEV 7 © LBS-Murau / PU
MAWEV 7
© LBS-Murau / PU
MAWEV 8 © LBS-Murau / PU
MAWEV 8
© LBS-Murau / PU
MAWEV 9 © LBS-Murau / PU
MAWEV 9
© LBS-Murau / PU

Lehrlingswettbewerb der 3. Zimmererklassen 2012

Der Lehrlingswettbewerb der 3. Zimmererklassen fand am Donnerstag dem 19.Jänner 2012 in den Werkstätten unserer Schule statt. Kollege Norbert Bihusch wählte das Wettbewerbswerkstück aus, organisierte den gesamten Ablauf inkl. dem Vorbereiten der Hölzer. Das anspruchsvolle Werkstück war ein ungleich geneigtes Walmdach mit ungleichen Mauerbankhöhen und schrägem Schifter. Die 31 Teilnehmer fertigten das Werkstück in ca. 3 ½ Arbeitsstunden an. Innerhalb dieser Zeit war das Projekt auf Packpapier zu zeichnen, die Hölzer waren anzureißen, auszuarbeiten und zusammenzubauen. Diese Arbeitsvorgänge innerhalb von 3 ½ Stunden durchzuführen ist eine tolle Leistung! Als Jury fungierten die Zimmermeister Hirner aus Oberwölz und Lehrlingswart Tiefengraber aus Graz. Zimmermeister Tiefengraber hob nicht nur die Leistungen der Sieger sondern auch die Gesamtleistung hervor.

1. Platz 
Lenhard Simon (3.cZ) / Fa. Krautwaschl GmbH, 8072 Fernitz bei Graz - 217 Punkte

Rautner Philipp (3.cZ) / - 205 Punkte
Horn David (3.bZ) / Fa. Galler Franz GmbH, 8333 Teufenbach - 205 Punkte
Kainrath Manuel (3.aZ) / Fa. Rosenberger Holzbau GmbH, 8280 Fürstenfeld - 205 Punkte
Haindl Gerhard (3.cZ) / Fa. Lieb-Bau-Weiz, 8160 Weiz - 202 Punkte
Schöggl Christian (3.aZ) / Fa. Pink Friedrich GmH, 8628 Mürzzuschlag - 195 Punkte

 

Lehrlingswettbewerb © LBS Murau
Lehrlingswettbewerb
© LBS Murau

Landesberufsschule Murau lud zur Gleichenfeier

13,5 Millionen Euro Investitionskosten: Vertreter von Politik, Wirtschaft und andere kamen zur Gleichenfeier.

Nach knapp achtmonatiger Bauzeit wurde dieser Tage zur Gleichenfeier in der Landesberufsschule Murau geladen.

Berufsschuldirektor Heinz Pachernegg, Albrecht Erlacher als Vertreter der Landes Immobilien-Gesellschaft Steiermark, (LIG) und Bürgermeister Thomas Kalcher bezeichneten dieses Projekt als die größte Baustelle in Murau - und alswesentlichen Beitrag zur Sicherung und Festigung des regionalen Schulstandortes.

13,5 Millionen Euro werden in Klassen und Werkstätten investiert. Nach weiteren sechs Monaten soll der Neubau fertiggestellt sein, sodass mit Schulbeginn im Herbst die Eröffnung erfolgen wird. Landesrätin Elisabeth Grossmann freute sich über den schnellen Baufortschritt. Damit werde den künftigen Fachkräften eine modern und zeitgemäß ausgestattete Ausbildungsstätte zur Verfügung stehen.

Wermutstropfen: Es gibt einen Planungsstopp für die Sanierung des bestehenden Internates als zweite Baustufe - verhängt im Rahmen der allgemeinen Sparmaßnahmen des Landes.

-Wolfgang Wieland (Kleine Zeitung, 17.01.2012)

Einladung Gleichenfeier © LIG Steiermark, LBS-Murau
Einladung Gleichenfeier
© LIG Steiermark, LBS-Murau

DOKA - Starker Praxisbezug und intensiver Erfahrungsaustausch

Mit dem Doka-Training 2011 bietet Doka ein breitgefächertes und stark praxisorientiertes Aus- und Weiterbildungsangebot für Bauprofis, das genau diese wichtige Kompetenzen schärft.

Doka unterstützt als starker Partner der Berufsschule Murau aktiv den Farcharbeiternachwuchs. Die Schüler der 3.aSB konnten sich auch im 2. Lehrgang des Schuljahres 2011/12, in Begleitung von Ing. R. Knapp, im Doka Forum auf den letzten Stand der Schalungstechnik bringen lassen

„Der Trend zu kürzeren Ausführungszeiten verstärkt sich immer deutlicher, der Kostendruck steigt spürbar - die Anforderungen an die Bauausführung verschärfen sich.
Zielgenau auf die Bedürfnisse der täglichen Baustellenpraxis abgestimmt, bringt das Doka-Training einen unmittelbaren Vorteil, der sich sofort auf der Baustelle umsetzen lässt - für einen schnellen, sicheren und wirtschaftlichen Schalungseinsatz.

Die Landesberufsschule Murau bedankt sich für die gute Zusammenarbeit und freut sich schon heute auf ein Wiedersehen bei Doka in Amstetten.

-DOKA, Pucher-

DOKA Amstetten 2011 © DOKA
DOKA Amstetten 2011
© DOKA
2.LGG 2011 © Knapp
2.LGG 2011
© Knapp
2.LGG 2011 © Knapp
2.LGG 2011
© Knapp
2.LGG 2011 © Knapp
2.LGG 2011
© Knapp
2.LGG 2011 © Knapp
2.LGG 2011
© Knapp
2.LGG 2011 © Knapp
2.LGG 2011
© Knapp

Lehrberuf SchalungsbauerIn bekommt eigenen Raum

22.11.2010 - Raum 307 wird eröffnet...

Doka macht Schule

Die enge Zusammenarbeit mit Ausbildungsstätten ist ein wichtiger Bestandteil der Marketingstrategie des Vertriebs Österreich. Dadurch werden angehende Fachkräfte von Beginn an mit den Vorteilen der Doka-Schalungssysteme vertraut gemacht und Doka als der leistungsstarke Schalungspartner der heimischen Bauwirtschaft positioniert.

Die Landesberufsschule Murau hat Doka in Anerkennung für die langjährige und professionelle Zusammenarbeit einen Klassenraum gewidmet, dr sich nach mehrwöchiger Umgestaltung komplett im Doka-CD präsentiert und mit zahlreichen Schalungsexponaten ausgestattet wurde. Konzept und Organisation erfolgten durch Matthias Albrecht, die Umsetzung durch die Berufsschüler.

-Beitrag in der Doka Mitarbeiter Zeitschrift Doka Report
RM 307 © DOKA
RM 307
© DOKA
RM 307 © DOKA
RM 307
© DOKA
RM 307 © DOKA
RM 307
© DOKA

Großbaustelle besichtigt

Murauer Schüler auf der Großbaustelle in Wien.

Nicht irgendeine Baustelle, sondern die größte Baustelle Österreichs, den Wiener Hauptbahnhof, besichtigten drei Klassen der Landesberufsschule Murau vor Kurzem. Begleitet von Klassenvorständen Franz Josef Dorn, Robert Knapp  und Wolfgang Mürzl, fuhren die 40 jungen Maurerlehrlinge nach Wien zu einer Baustelle Superlative.
Diese Baustelle wartet mit Daten und Zahlen auf, die für einen normalen Häuslbauer unvorstellbar sind. Derzeit arbeiten rund 500 Bauarbeiter im Zweischichtbetrieb quasi rund um die Uhr. Auf einem 59 Hektar großen Areal wird ein Bauvolumen von rund einer Million Quadratmeter Bruttegeschossfläche entstehen. Gleisprojekt und Bahnhof sollen bis 2015 fertiggestellt sein. Die Gesamtkosten werden sich auf rund 5 Milliarden Euro belaufen. Weiter geht es mit einem komplett neuen Stadtteil aus Wohn-, Geschäfts- und Bürogebäuden.
Möglich wurde diese Exkursion durch die großzügige Unterstützung der ÖBB und der österreichischen Baufirma Strabag. Nach einer mehr als zweistündigen Baustellenführung wurden die jungen Maurerlehrlinge noch auf eine kleine Mittagsjause eingeladen.

-Dorn-
Hauptbahnhof Wien © oebb
Hauptbahnhof Wien
© oebb
Hauptbahnhof Wien © oebb
Hauptbahnhof Wien
© oebb
Hauptbahnhof Wien © oebb
Hauptbahnhof Wien
© oebb

Unterricht der anderen Art

Murau. Einen Unterricht der besonderen Art erlebte kürzlich die Klasse 2.aM der Landesberufsschule Murau. Auf dem Stundenplan stand statt dem Gegenstand Bautechnik eine Besichtigung des Geidorf-Centers, einer der derzeit größten Wohnbaubaustellen in der Grazer Innenstadt.
Vor der eigentlichen Besichtigung erfolgte eine kurze Einführung im  Baucontainer der Fa. Hoppaus & Hasslinger.
Die Schüler staunten nicht schlecht angesichts der vom Polier Pölzl und Bauleiter Wolf präsentierten Dimensionen und Zahlen: 90 Wohneinheiten, 1 Hektar Tiefgaragen mit E-Tankstelle und 3.500 m² Geschäftsflächen sollen in einer Gesamtbauzeit von über 2 Jahren entstehen.
Aber auch Polier Pölzl war angenehm überrascht vom Wissensstand und der fachlichen Kompetenz der Schüler, was aber angesichts der Ausbildung an der Landesberufsschule Murau nicht wundert.
49 Unterrichtseinheiten pro Woche über einen Zeitraum von fast 10 Wochen pro Lehrjahr sind zu absolvieren. Ein Mosaikstein dieser Arbeit und auch Exkursionen auf interessanten Baustellen wie diese.

-Dorn/Pressebericht Murtaler Zeitung

Mit der Kelle zum Erfolg

Die besten Maurerlehrling Österreichs: Sieger Thomas Gaugl (Mitte) mit Christopher Grubholz (rechts) und Matthias Moosbrugger (links) - Foto Privat 
Die besten Maurerlehrling Österreichs: Sieger Thomas Gaugl (Mitte) mit Christopher Grubholz (rechts) und Matthias Moosbrugger (links) - Foto Privat
Thomas Gaugl aus Mönichwald ist Österreichs bester Maurerlehrling. Auch die Stockerlplätze beim Jungmaurer-Bewerb gingen an Steirer.

Als Maurerlehrlings-Landessieger fuhr Thomas Gaugl aus Mönichwald zum Jungmaurer-Bundesbewerb nach Hohenems in Vorarlberg, als Bundessieger kehrte er zurück. Dazwischen lagen - in Konkurrenz mit 23 anderen Lehrlingen - Theorie und 17 Stunden praktische Arbeit. Nach Plan mussten verschiedene Arbeiten absolviert werden. "Pro Millimeter Abweichung gab es einen Punkt Abzug", schildert Gaugl, wie neben Schnelligkeit auch genaues Arbeit gefragt war.

Der Maurerberuf hat den 19-Jährigen schon immer interessiert, auch wenn er nach Volks- und Hauptschule zunächst die Landwirtschaftliche Fachschule in Grafendorf absolvierte. Die Maurerausbildung bei der Firma Hammerl-Bau in Grafendorf hängte er an und schloss sie vor Kurzem mit Auszeichnung ab.

Seine weiteren Pläne? "Im November geht es einmal zum Bundesheer." Die Feldbacher Kaserne kann sich schon auf den geschickten Handwerker vorbereiten. Danach will er weitere berufliche Erfahrung sammeln, die Polier- und die Werkmeisterschule besuchen. "Auf jeden Fall etwas daraus machen", so Gaugl. Die steirischen Jungmaurer trumpften überhaupt groß auf: Christopher Grubholz und Matthias Moosbrugger erreichten den zweiten und dritten Platz

-Harald Hofer "Kleine Zeitung" 07.10.2009

Outdooraktivitäten

Persönlichkeitsentwicklung mit Spaß und Bewegung

Zielsetzung:
Weiterentwicklung von Schlüsselqualifikationen durch handlungsorientierte Methoden.

Inhalt:
- Kommunikation, Konfliktfähigkeit, Klassengemeinschaft, Selbstvertrauen, Zusammenarbeit, "Ich und 
  die anderen".
- Wenn ich etwas Tolles mit meinen Freunden mache - hilft das unserer Klassengemeinschaft?
- Wenn ich nicht so schnell bin wie die anderen - bin ich dann der Letzte?
- Wenn ich eine Idee habe und die anderen hören mir nicht zu - wie verschaffe ich mir Gehör?
- Wie schätze ich mich selbst ein? - Was denken die anderen über mich?
- Wenn ich vor einer völlig neuen Situation stehe - wo kriege ich Unterstützung?
- Wenn ich jemanden nicht symphatisch finde - ist Zusammenarbeit trotzdem möglich?

Vielleicht hast du dir eine oder andere Frage schon selbst gestellt. Im Workshop "Outdoor-
Aktivitäten" kannst du ausprobieren, wie du damit umgehst und neue Handlungsweisen lernen.

Auch in der Arbeitswelt sind Menschen gefragt, die sich selbst gut kennen und etwas verstehen von Teamfähigkeit, klaren Zielen, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit, sicherem Auftreten, usw. Mit Outdoormethoden und gezielten Reflexionen kannst du diese Fähigkeiten weiterentwickeln.

Herausfordernde Übungen und Aufgabenstellungen, meist in freier Natur, sind Ausgangspunkt, um unsere Gedankengänge, Verhaltensweisen und Befindlichkeiten zu hinterfragen.
Es geht eindeutig nicht um ein Überlebenstraining! Wir werden aber auch bei schlechtem Wetter draußen sein.

Angewandte Methoden:
Outdoor Aktivitäten (handlungsorientierte- und erlebnisorientierte Aufgabenstellung in freier Natur), gruppenpädagogische Reflexionsmethoden.

- Hopf & ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus (Bildquelle)

ARGE-Outdoor-01 © Hopf & ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus
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© Hopf & ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus
ARGE-Outdoor-02 © Hopf & ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus
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© Hopf & ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus
ARGE-Outdoor-03 © Hopf & ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus
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© Hopf & ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus
ARGE-Outdoor-04 © Hopf & ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus
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© Hopf & ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus
ARGE-Outdoor-05 © Hopf & ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus
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© Hopf & ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus
ARGE-Outdoor-06 © Hopf & ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus
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© Hopf & ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus
ARGE-Outdoor-07 © Hopf & ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus
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© Hopf & ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus
ARGE-Outdoor-08 © Hopf & ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus
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© Hopf & ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus
ARGE-Outdoor-09 © Hopf & ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus
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© Hopf & ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus
ARGE-Outdoor-10 © Hopf & ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus
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© Hopf & ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus
ARGE-Outdoor-11 © Hopf & ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus
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© Hopf & ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus
ARGE-Outdoor-12 © Hopf & ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus
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© Hopf & ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus
ARGE-Outdoor-13 © Hopf & ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus
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© Hopf & ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus
ARGE-Outdoor-14 © Hopf & ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus
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© Hopf & ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus
ARGE-Outdoor-15 © Hopf & ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus
ARGE-Outdoor-15
© Hopf & ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus

Neue Klassenkreuze für die LBS Murau

Angeregt durch die Mediendiskussion über Verbleib oder Abnahme der Klassenkreuze an österreichischen Schulen, wurden an der Landesberufsschule Murau ein Kreativwettbewerb zum Entwurf neuer Klassenkreuze ausgeschrieben. Ziel war es, ein neues Kreuz zu entwerfen, dessen Design für eine Schule im 21. Jahrhundert zeitgemäß und gleichzeitig auch mit den schuleigenen Mitteln produzierbar sein sollte. von 10 Klassen beteiligten sich 8 ganz persönlichen Kreuzformen. So entstanden in mehreren Stunden Arbeit viele sehr kreative Entwürfe,  die es durchaus wert gewesen wären, umgesetzt zu werden. Doch da ein Wettbewerb nun einmal einen Sieger vorsieht, wurden in einer Vorauswahl die 15 besten Entwürfe herausgefiltert. Diese wurden dann von einer Jury bestehend aus dem Direktor Ing. Pachernegg, dem Vizedirektor Ing. Forstner, dem Religionslehrer DP Castellani und weiteren Lehrern des Kollegiums blind bewertet  und dann nach Punkten gereiht.

Die Arbeiten folgender 6 Schüler wurden mit Sachpreisen prämiert:

1. Platz
 - Hubert Knaß (3.bM - Maurer)
2. Platz - Kevin Lerner (1.dM - Maurer)
3. Platz - Jakob Paar (2.cZ - Zimmerer)
4. Platz - Christoph Uhl (3.dM - Maurer)
5. Platz ex aequo Michael Kralj (3.aZ - Zimmerer) & Markus Pelzmann (3.bZ - Zimmerer)

Der Siegerentwurf soll nun im Rahmen des praktischen Unterrichts der Zimmerer umgesetzt werden, so dass im Laufe des heurigen Jahres alle Klassen mit den neuen Kreuzen ausgestattet werden können.

- Castellani

Kreuz1 © LBS Murau
Kreuz1
© LBS Murau
Kreuz2 © LBS Murau
Kreuz2
© LBS Murau
Kreuz3 © LBS Murau
Kreuz3
© LBS Murau
Kreuz5 © LBS Murau
Kreuz5
© LBS Murau
Kreuz5-Sieger © LBS Murau
Kreuz5-Sieger
© LBS Murau
Kreuz6 © LBS Murau
Kreuz6
© LBS Murau

Der Bau ist meine Leidenschaft

Lehrlingstag in Übelbach / 19.11.2008

In der Begleitung der Lehrer Ing. A. Prieling, Ing. F. W. Pucher und P. Unterweger fuhren am Mittwoch dem 19.11.2008 die Schüler der Klassen 1.cM, 1.dM und 1.eM zum Lehrlingstag nach Übelbach. Mit den Bussen der Steiermärkischen Landesbahn fuhren ca. 75 Lehrlinge LBS-Murau zu der alljährlichen Veranstaltung der Landesinnung Bau Steiermark.

Bundesinnungsmeister KommR Bmst. Ing. Hans-Werner Frömmel begrüßte alle Anwesenden, insbesondere Willkommen geheißen wurden die Lehrlinge mit ihre LehrherrInnen. Um Anreiz zu bieten und die Lehrlinge mit Spaß an ihren Beruf zu erinnern, wurden von der Bauinnungs neue T-Shirts mit "coolen" Schlagwörtern kreiert. Schlagwörter wie: "Betonmuskeln, Schwindelfrei und Working Hero... " sollen den harten Beruf des Maurers mit Witz und Spaß beleben.

An diesem Tag bekam au jeder der Lehrlinge sein persönliches Lehrlingsset. Das aus 30 Teilen bestehende Lehrlingsset, vom Bleistift bis zur Wasserwaage, leicht erkennbar an dem gelben Seesack, hat einen Gesamtwert von ca. € 237,- (Gesamtkosten für das jahr 2008: € 233.000,-). Lehrling Christian Gredler (1.cM) wurde vom Radio Stmk. Moderator Oliver Zeisberger ausgesucht, um zu testen, ob der zukünftige Maurer sein Handwerkzeug bereits erkennen und nennen kann. Test bestanden!

Weiter im Programm ging es mit dem Thema "3 Säulenkonzept", ein Konzept, welches das Land Steiermark wieder mal als Vorreiter in Österreich zeigt. Das Konzept besteht aus den Punkten: "Fit 4 Work" (LR Dörflinger; Gehen, Heben und Tragen!), "Lebensschule" (Training für das Benehmen, buch: Guter Auftritt - starker Typen von Walter Fabian) und "Gesunde Ernährung" (Betreuer der GKK, Mag. R. Kaiser). Zum Thema "Gsund, Gscheit, Guat Essen" folgte ein Vortrag von Mag. R. Kaiser.

Um den Lehrherrn während der Ausbildung eines Lehrlings finanziell zu unterstützen, wird die Lehrlingsprämie, die heuer in der Steiermark einen Gesamtwert von ca. € 700.000,- beträgt, in Form des Lehrlingscheck (Pro Lehrling € 1.500,-) an die Anwesenden verteilt.

Die "BauAkademie Steiermark" in Übelbach baut mit Unterstützung des Landes das Lehrlingsheim. Durch den Bau wird eine bessere Vorraussetzung zur Ausbildung angehender Maurer, Schalungsbauer und Tiefbauer geschaffen. Der Verein "BauAkademie Steiermark" sorgt an diesem Standort namens der steirischen Bauwirtschaft mit einer trialen Ausbildung für eine besondere Qualifikation der angehenden Fachkräfte. neben der Ausbildung im Betrieb und an der Berufsschule werden die Teilnehmer im Lehrbauhof in Bauhofpraxis und ergänzender Theorie utnerrichtet. Derzeit sind die auszubildenden Fachkräfte im Lehrlingsheim Mühleck bei  Fernitz-Gössendorf und zu einem Drittel in Gasthäusern untergebracht. Fertigstellung und Übergabe wird Jänner 2009 sein, wodurch künftig die Fahrzeiten von bis zu zwei Stunden täglich entfallen. Die Gesamtbaukosten betragen ca. 1.754 Millionen Euro.

Nach einem Gulasch und Abholung der Lehrlingsset ging es retour nach Murau

-Pucher

Lehrlingstag 1 © LBS Murau
Lehrlingstag 1
© LBS Murau
Lehrlingstag 2 © LBS Murau
Lehrlingstag 2
© LBS Murau
Lehrlingstag 3 © LBS Murau
Lehrlingstag 3
© LBS Murau
Lehrlingstag 6 © LBS Murau
Lehrlingstag 6
© LBS Murau
Lehrlingstag 5 © LBS Murau
Lehrlingstag 5
© LBS Murau
Lehrlingstag 6 © LBS Murau
Lehrlingstag 6
© LBS Murau

Schalungsbauer bei DOKA in Amstetten

Ing. Robert Knapp unterwegs mit seinen Schalungsbauern zum Zentralwerk der Firma Doka nach Amstetten. Diese Fachexkursion in der DOKA Zentrale in Amstetten mit Präsentation von Schalungsgeräten und Diskussion ausgewählter Themen der Schalungstechnik für Schüler fanden großen Anklang und waren eine reizvolle Ergänzung zum Unterricht.

Das InfoCenter der Firma Doka bietet mit der 2.500m² großen Ausstellungshalle - dem Doka Forum - modern eingerichteten Seminarräumen und einem Trainingszentrum optimale Rahmenbedingungen für eine gezielte praxisnahe Aus- und Weiterbildung.

Praxisnahe Präsentation und Training am Produkt:
Im großen Doka Forum ist das aktuelle Leistungsspektrum der DOKA Gruppe ausgestellt. Hier hat man die Möglichkeit, die verschiedenen Schalungssysteme praxisnah zu erleben.
Im Trainingszentrum wird das Gelernte unter fachkundiger Anleitung an Exponaten in Originalgröße geübt.

Wir danken der Firma DOKA für Ihre freundliche Unterstützung.

-Pucher

DOKA 07-01 © LBS-Murau/Knapp
DOKA 07-01
© LBS-Murau/Knapp
DOKA 07-2 © LBS-Murau/Knapp
DOKA 07-2
© LBS-Murau/Knapp
DOKA 07-3 © LBS-Murau/Knapp
DOKA 07-3
© LBS-Murau/Knapp
DOKA 07-4 © LBS-Murau/Knapp
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© LBS-Murau/Knapp
DOKA 07-5 © LBS-Murau/Knapp
DOKA 07-5
© LBS-Murau/Knapp
DOKA 07-6 © LBS-Murau/Knapp
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© LBS-Murau/Knapp
DOKA 07-7 © LBS-Murau/Knapp
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© LBS-Murau/Knapp
DOKA 07-8 © LBS-Murau/Knapp
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DOKA 07-9 © LBS-Murau/Knapp
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DOKA 07-10 © LBS-Murau/Knapp
DOKA 07-10
© LBS-Murau/Knapp
DOKA 07-11 © LBS-Murau/Knapp
DOKA 07-11
© LBS-Murau/Knapp
DOKA 07-12 © LBS-Murau/Knapp
DOKA 07-12
© LBS-Murau/Knapp

Baustellenbesuch: Therme Aqua Lux - Fohnsdorf

Landesberufsschule zu Gast bei PORR.Steiermark in Fohnsdorf.

März 2007 fuhren 26 Lehrlinge der zweiten und dritten Klasse, im Rahmen des Bautechnik-Unterrichtes, mit den Lehrern Dipl. Ing. Franz J. Dorn und Ing. Franz W. Pucher, nach Fohnsdorf, wo sie der freundlichen Einladung zur Besichtigung der Baustelle der Arbeitsgemeinschaft PORR / MANDLBAUER / STVARNIK und der Gemeinde Fohnsdorf (Bgm. Stranner), nachkamen.
Nach einer Einführung durch den örtlichen Bauleiter der Firma PORR, wurde ein Baurundgang gestartet. Dieser wurde von den Schülern aufmerksam verfolgt, da einige Fragen für den Bautechnik Unterricht beantwortet werden musste. Mit der Einladung zu einem Essen wurde dieser Rundgang beendet. Die Lehrer möchten sich nachträglich nochmals recht herzlich für diese Einladung bedanken.

Auszug aus der Homepage der Fa. Porr:
"Die PORR.Steiermark entwickelte und errichtete die spektakuläre und anspruchsvolle AQUALUX THERME FOHNSDORF betriebsfertig in einer arbeitsgemeinschaft mit der Firma Mandlbauer GmbH, Bad Gleichenberg sowie der Firma Stvarnik Bau GmbH, Fohnsdorf.

Die Geschichte von Fohnsdorf ist thematischer Ausgangspunkt für die Grundidee des Entwurfs dieses spektakulären Projektes. So dient das unverwechselbare Erscheinungsbild eines freigewaschenen und erodierten Kohleflötzes - als Konnex zur Bergbautradition des Ortes - als Vorbild für die Hülle der Therme. Dementsprechend ist die Therme als Monotolith im Gelände situiert, unter Bedachtnahme auf Geländebewegungen und Topografie, gleichsam aus dem Boden gewachsen.

Im zweiten Schritt bricht die Großform entlang von Achsen, die sich auf die direkte und weitere Umgebung - wie Schloss Gabelhofen, Zirbitzkogel, Schlackenhaufen und Grössing - beziehen. Die dadurch entstehenden Einschnitte, wie „Spalten" im Gestein ermöglichen eine inszenierte Lichtführung. Spannungen zwischen Außen und Innen in wechselnder Wirkung - tagsüber als Belichtung und nachts als Beleuchtung.

Der Innenraum, mit einem begrünten Atrium als Zentrum, kommuniziert mit seiner Umgebung, Öffnung und Ausblicke werden reduziert, aber bewusst eingesetzt. Die dunkle Außenhülle der Therme wird durch Lichtadern durchbrochen, dadurch werden im Innenraum differenzierte Raumwirkungen, auch mit Hilfe von Stein, Holz und Bepflanzung erzeugt."

-Pucher
Aqua 1 © LBS-Murau/Pucher
Aqua 1
© LBS-Murau/Pucher
Aqua 2 © LBS-Murau/Pucher
Aqua 2
© LBS-Murau/Pucher
Aqua 3 © LBS-Murau/Pucher
Aqua 3
© LBS-Murau/Pucher
Aqua 4 © LBS-Murau/Pucher
Aqua 4
© LBS-Murau/Pucher
Aqua 5 © LBS-Murau/Pucher
Aqua 5
© LBS-Murau/Pucher
Aqua 6 © LBS-Murau/Pucher
Aqua 6
© LBS-Murau/Pucher
Aqua 7 © LBS-Murau/Pucher
Aqua 7
© LBS-Murau/Pucher
Aqua 8 © LBS-Murau/Pucher
Aqua 8
© LBS-Murau/Pucher
Aqua 9 © LBS-Murau/Pucher
Aqua 9
© LBS-Murau/Pucher
Aqua Lux - Presse  © LBS-Murau/Pucher
Aqua Lux - Presse
© LBS-Murau/Pucher
Aqua Lux - Presse © Therme Aqualux / Presse
Aqua Lux - Presse
© Therme Aqualux / Presse
Aqua Lux - Presse © Therme Aqualux / Presse
Aqua Lux - Presse
© Therme Aqualux / Presse

Bautechnik vor Ort

RÜ1 © LBS-Murau/Pucher/Dorn
RÜ1
© LBS-Murau/Pucher/Dorn
RÜ2 © LBS-Murau/Pucher/Dorn
RÜ2
© LBS-Murau/Pucher/Dorn
RÜ3 © LBS-Murau/Pucher/Dorn
RÜ3
© LBS-Murau/Pucher/Dorn
März 2007 - Bautechnikunterricht "vor Ort" hieß es für 26 Lehrlinge der zweiten und dritten Klasse.

Rund eintausend Schüler werden pro Jahr an der Landesberufsschule in Murau ausgebildet. Nicht alle haben das Glück, neben der Schulbank auch die Praxis als "Lehrstätte" in Anspruch nehmen zu können. Bautechnikunterricht "vor Ort" hieß es für 26 Lehrlinge der zweiten und dritten Klasse, die neben der Thermen-Baustelle in Fohnsdorf auch die noch im  Rohbau befindliche Baustelle des Rüsthauses ind Spielberg besuchten.

Seitens der Marktgemeinde Spielberg wurden die Berufsschullehrern Dipl. Ing Franz Josef Dorn und Ing. Franz Wolfgang Pucher, von Gemeinderat Alois Pfaffenberger und dem planenden Architekten, DI. Peter Kapfenberger, begrüßt. Bevor die angehenden Maurer auf "Besichtigungstour" gehen konnten, wurden sie über die Besonderheiten der Architektur und Baukonstruktion informiert.

Für die jungen Leute war es eine außergewöhnliche und interessante Unterrichtsstunde, zumal sie diesmal nicht selbst Hand anlegen mussten, sondern ihr bisher erworbenes Fachwissen bei den vielen sehenswerten Konstruktionsdetails überprüfen konnten.

Architekt Peter Kapfenberger zeigte sich mit dem Baufortschritt am 1,5 Millionen Euro teuren Objekt zufrieden: Bis Anfang August sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, für 18. August ist die feierliche Inbetriebnahme vorgesehen.  Zusammenfassend stellten Bauherr, Planer, Lehrer und Schüler fest, dass nur gut ausgebildete und qualifizierte Baufacharbeiter ein solch gelungenes Bauwerk errichten können.

-Dorn