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Kompetenzzentren

AKTUELLES

Information des Landes Steiermark zum 8. COMET-Projekte Call

Die FFG hat einen neuen Call im Rahmen des COMET-Programms für COMET-Projekte ausgeschrieben, Details siehe Link: Externe Verknüpfung ffg.at/ausschreibungen/comet-8-ausschreibung-comet-projekte).

Gemäß dem Memorandum of Understanding wird sich die Steiermark im fixen Beitragsverhältnis von 2/1 (Bund/Länder) an diesem Call beteiligen. Ausgehend von einer vorgesehenen Bundesförderung von
max. € 450.000,- pro Jahr (max. € 1,8 Mio. für 4 Jahre), beträgt die maximale Landesförderung pro COMET-Projekt und Jahr max. € 225.000,- (max. € 900.000,- für eine vierjährige Förderungsperiode).

Kriterienkatalog

Grundsätzlich wird seitens des Landes Steiermark eine Förderungszusage abgegeben, wenn folgende Kriterien erfüllt sind:

  1. Das COMET-Projekt kann in die Wirtschaftsstrategie Steiermark 2025 eingeordnet werden. Das heißt, das COMET-Projekt muss sich mit einem der drei Leitthemen (Mobility, Green-Tech, Health-Tech) und/oder den technologischen Kernkompetenzen (Material- und Werkstofftechnologien; Produktionstechnologien, Maschinen- und Anlagenbau; Digitaltechnologien und Mikroelektronik) der Wirtschaftsstrategie Steiermark 2025 beschäftigen, siehe Link: Externe Verknüpfung Wirtschaftsstrategie Steiermark 2025.

  2. Der Anteil steirischer Unternehmenspartner beträgt zumindest 20 % des Gesamtanteils der Unternehmenspartner. Als Grundlage für die Aufteilung des Landesanteiles zwischen den Bundesländern dient der jeweilige Anteil der Projektvolumina der Unternehmen.

  3. Der Anteil internationaler Unternehmenspartner darf maximal 50 % des Gesamtanteils aller Unternehmenspartner betragen (bei Konsortialführung in der Steiermark).

  4. Das Bundesland mit Sitz der Konsortialführung übernimmt auch anteilig die Bundesländerfinanzierung internationaler Unternehmenspartner sowie von Unternehmenspartnern aus nicht-mitfinanzierenden Bundesländern.

  5. Die anteilige Finanzierung wird mit den LOCs (letter of commitment) verbindlich vorab festgeschrieben. Die letztgültige Entscheidung über die Ausstellung eines LOC obliegt der zuständigen Landesrätin.
     

Die Ausstellung eines LOC des Landes Steiermark ist abhängig von den zur Verfügung stehenden budgetären Möglichkeiten.


Zeitplan
 

Für eine Bewertung des COMET-Projekts ist es notwendig, dass die Projektwerber ihr COMET-Projekt den verantwortlichen Stellen des Landes Steiermark vorstellen. Die dafür vorgesehenen Termine wären 25. bzw. 26 März 2020. Wir ersuchen, sich für diese Präsentation frühzeitig bei dem unten angeführten Kontakt anzumelden.


Um einen LOC vom Land Steiermark zu erhalten, muss die vollständig ausgefüllte Core Form, siehe Link: Externe Verknüpfung Core Form bis zum 1. April 2020, 12.00 Uhr in .xls- und .pdf-Format an das Land Steiermark und die SFG übermittelt werden.


Bei einer angedachten Mitfinanzierung durch ein anderes Bundesland wird dringend empfohlen, die zuständigen Stellen in den jeweiligen Bundesländern bereits möglichst früh über die Einreichpläne für den Call und angedachte Mitfinanzierungen zu informieren.


Weiters dürfen wir die Projektwerber darauf hinweisen, dass bei der Abgabe der Core Form eine grundsätzliche Abstimmung mit anderen mitfinanzierenden Bundesländern bereits vorliegen muss. Die Verantwortung dafür liegt beim Projektwerber.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte den zuständigen Referenten der Abteilung 12, Referat Wirtschaft und Innovation

Viktor Milosevic

sowie die Vertreterin der Steirischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft m.b.H. (SFG):

Externe Verknüpfung Katharina Kern

COMET (Competence Centres for Excellent Technologies)

Logo des Programms COMET 
Logo des Programms COMET

Im Wettbewerb der Regionen und Nationen wird dem Bereich der Wissenschaft, industriellen Forschung und Entwicklung sowie dem Wissenstransfer hohe Bedeutung zugemessen. Ein erfolgreicher Wirtschafts- und Forschungsstandort muss dabei das gesamte Spektrum der Innovationskette - von der universitären Grundlagenforschung bis hin zur erfolgreichen Einführung von Produkten und Dienstleistungen - abdecken.

Die Steiermark befindet sich in einer guten Position, da sie mit den Universitäten, den außeruniversitären Forschungseinrichtungen (Instituten der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, landeseigene Forschungsgesellschaft JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH und Fachhochschulstudiengänge) über eine sehr breite wissenschaftliche Basis verfügt. Die Kooperationen der wissenschaftlichen Basis mit den am Standort ansässigen Unternehmen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Positionierung der Steiermark als Wirtschafts- und Forschungsstandort im internationalen Wettbewerb. Zusätzlich werden diese Kooperation durch eine seit Jahrzehnten bewährte Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsförderungspraxis unterstützt.

In einem partizipativen Prozess wurde im Jahr 2005 das neue Kompetenzzentren-Programm des Bundes - COMET (Competence Centres for Excellent Technologies) erarbeitet, das mit 2006 in Kraft getreten ist.

Das COMET-Programm hat das Ziel, die Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu stärken und den Aufbau gemeinsamer Forschungskompetenzen sowie deren wissenschaftliche und wirtschaftliche Verwertung zu forcieren.

Das COMET-Programm - das Flaggschiff der Forschungsförderung in Österreich - hat sich in den letzten Jahren zu einem Fixpunkt in der österreichischen Forschungs-Landschaft und einem Vorzeigeprojekt für ganz Europa entwickelt. 


Die Programmlinien des COMET

→ COMET-Zentren (K2):
Ziel der COMET-Zentren (K2) ist die Fokussierung existierender sowie der Aufbau neuer Kompetenzen durch die Zusammenarbeit mit international renommierten Forschern, wissenschaftlichen Partnern und Unternehmen in einem gemeinsamen strategisch ausgerichteten Forschungs-programm auf höchstem Niveau. COMET-Zentren (K2) zeichnen sich durch ein besonders ambitioniertes Forschungsprogramm aus. Internationalisierung als Qualitätsmerkmal exzellenter Forschung ist bei COMET-Zentren (K2) in besonders hohem Ausmaß gegeben. COMET-Zentren (K2) werden 2018 letztmalig in dieser Form ausgeschrieben.

Laufzeit: 8 Jahre (4+4) (ab. dem 3. Call)
Öffentliche Finanzierung: 40-55% 
Förderung (Bund und Bundesländer im Verhältnis 2/1): max. 6 Mio. EUR pro Jahr (ab. dem 3. Call)
  
→ COMET-Zentren (K1):
Ziel der COMET-Zentren (K1) ist der Aufbau und die Fokussierung von Kompetenzen durch exzellente kooperative Forschung mit mittel- bis langfristiger Perspektive. COMET-Zentren (K1) betreiben Forschung auf hohem internationalem Niveau und setzen neue Forschungsimpulse. COMET-Zentren (K1) zeichnen sich durch ein an den strategischen Interessen von Wissenschaft und Wirtschaft orientiertes mehrjähriges Forschungsprogramm aus und haben mindestens 5 Unternehmenspartner. Eine Wiedereinreichung im Wettbewerb mit neuen Initiativen ist möglich.

Laufzeit: 8 Jahre (4+4)
Öffentliche Finanzierung: 40-55% 
Förderung (Bund und Bundesländer im Verhältnis 2/1): max. 2,55 Mio. EUR pro Jahr 

→ COMET-Projekte:
Ziel der COMET-Projekte ist die Durchführung von hochqualitativer Forschung in der Zusammenarbeit Wissenschaft und Wirtschaft (mindestens 3 Unternehmenspartner) mit mittelfristiger Perspektive und klar abgegrenzter Themenstellung mit künftigem Entwicklungspotenzial. Eine Wiedereinreichung ist möglich.

Laufzeit: 3 bis 4 Jahre 
Öffentliche Finanzierung: 35-45% 
Förderung (Bund und Bundesländer im Verhältnis 2/1): max. 0,675 Mio. EUR pro Jahr

→ COMET-Module:
In der neuen Programmlinie „COMET-Modul" sollen COMET-Zentren (K1) zukunftweisende Forschungsthemen etablieren und somit neuer Stärkefelder aufbauen, um den Forschungsstandort Österreich auch für zukünftige Herausforderungen zu wappnen. COMET-Module zeichnen sich durch besonders risikoreiche Forschung aus.
COMET-Module sind als thematisch abgegrenzte Forschungsbereiche zu verstehen, in welchen durch exzellente Forschung auf höchstem Niveau neue Themenfelder erschlossen werden, welche deutlich über den bisherigen Stand der Technik hinaus reichen („way beyond state-of-the-art").

Laufzeit: 4 Jahre 
Öffentliche Finanzierung: 80% 
Förderung (Bund und Bundesländer im Verhältnis 2/1): max. 0,75 Mio. EUR pro Jahr 

COMET-Zentren (K2)

→ K2 Digital Mobility
Schlagwörter: Optimierung des Gesamtfahrzeuges "als System" durch die geeignete Verbindung von Simulation und Test
Leitthema: Mobility

Technologische Kernkompetenz:  Materialien und Werkstofftechnologien
  Produktionstechnologien, Maschinen- und Anlagenbau
  Digitaltechnologien und Mikroelektronik

Hauptsitz: Graz
Externe Verknüpfung http://www.vif.tugraz.at

→ IC-MPPE 
Schlagwörter: Werkstoff-, Prozess- und Produktentwicklung
Leitthema: Mobility

Technologische Kernkompetenz: Materialien und Werkstofftechnologien
  Produktionstechnologien, Maschinen- und Anlagenbau
  Digitaltechnologien und Mikroelektronik

Hauptsitz: Leoben
Externe Verknüpfung http://www.mcl.at

→ ACIB
Schlagwörter: Zentrum für industrielle Biotechnologie
Leitthema: Health-Tech

Hauptsitz: Graz
Externe Verknüpfung https://www.acib.at

COMET-Zentren (K1)

  • COMET-Zentren (K1) - Hauptsitz in der Steiermark

→ BE2020_2.0
Schlagwörter: Biomasseverbrennung, Biomassevergasung
Leitthema: Green-Tech

Technologische Kernkompetenz:  Produktionstechnologien, Maschinen- und Anlagenbau

Hauptsitz: Graz
Externe Verknüpfung http://www.bioenergy2020.eu

→ CBMed
Schlagwörter: Biomarker-Forschung
Leitthema: Health-Tech

Hauptsitz: Graz
Externe Verknüpfung http://www.cbmed.org/

→ KNOW-Center
Schlagwörter: Big Data Management and Analytics
Leitthema: Health Tech

Technologische Kernkompetenz: Digitaltechnologien und Mikroelektronik
Hauptsitz: Graz
Externe Verknüpfung http://know-center.tugraz.at

→ LEC EvoLET
Schlagwörter: Großmotoren, Zwei-Brennstoff-Motoren, Gasmotoren
Leitthema: Mobility, Green-Tech

Technologische Kernkompetenz: Materialien und Werkstofftechnologien
Produktionstechnologien, Maschinen- und Anlagenbau

Hauptsitz: Graz
Externe Verknüpfung  http://www.lec.at/research-area/comet-lec-evolet/

→ PCCL-K1
Schlagwörter: Polymerchemie, Kunststoffverarbeitung, Polymere in Strukturanwendungen, Polymeroberflächen
Leitthemen: Mobility, Green-Tech

Technologische Kernkompetenz: Materialien und Werkstofftechnologien
Hauptsitz: Leoben
Externe Verknüpfung http://www.pccl.at 

→ RCPE
Schlagwörter: pharmazeutischen Prozess- und Produktentwicklung
Leitthema: Health-Tech

Technologische Kernkompetenz:  Materialien und Werkstofftechnologien
  Produktionstechnologien, Maschinen- und Anlagenbau

Hauptsitz: Graz
Externe Verknüpfung http://www.rcpe.at

  • COMET-Zentren (K1) mit steirische Beteiligung

→ ASSIC
Schlagwörter: Mikrosystemtechnik, Aufbau- und Verbindungstechnik, Intelligente Systemtechnik

Technologische Kernkompetenz:  Digitaltechnologien und Mikroelektronik
Hauptsitz: Villach
Externe Verknüpfung http://www.ctr.at

→ K1-Met
Schlagwörter: Metallurgie, Umwelt, Prozesstechnologie, Industrieanlagen

Technologische Kernkompetenz:  Materialien und Werkstofftechnologien
  Produktionstechnologien, Maschinen- und Anlagenbau

Hauptsitz: Linz
Externe Verknüpfung www.k1-met.at

→ Pro2Future
Schlagwörter: Cyber Physical Systems, kognitive Industriesysteme
Leitthema: Mobility

Technologische Kernkompetenz: Materialien und Werkstofftechnologien
Produktionstechnologien, Maschinen- und Anlagenbau
Digitaltechnologien und Mikroelektronik

Hauptsitz: Linz
Externe Verknüpfung http://www.pro2future.at

→ VRVis
Schlagwörter: Informationsvisualisierung, Analytik, Rendering

Technologische Kernkompetenz:  Digitaltechnologien und Mikroelektronik
Hauptsitz: Wien
Externe Verknüpfung https://www.vrvis.at/

COMET-Projekte

  • COMET-Projekte mit steirischer Konsortialführung

→ CAMed
Schlagwörter: Additive Fertigung  (3D-Druck) in der Medizintechnik
Konsortialführung: MedUni Graz (FE Experimentelle Neurotraumatologie)
Leitthema: Health-Tech
Technologische Kernkompetenz: Produktionstechnologie, Maschinen- und AnlagenbauExterne Verknüpfung https://www.medunigraz.at/camed-clinical-additive-manufacturing-for-medical-applications/

→ CC FLOW
Schlagwörter: Intensivierung und Vernetzung auf den Gebieten Durchflusschemie und kontinuierliche Prozessführung
Konsortialführung: RCPE
Leitthema: Health-Tech
Technologische Kernkompetenz: Produktionstechnologien, Maschinen- und Anlagenbau
Externe Verknüpfung http://goflow.at/cc-flow/

→ COMMBY
Schlagwörter: Zertifizierung und Aufarbeitung metallhaltiger Nebenprodukte aus der Industrie
Konsortialführung: MUL (Lehrstuhl für Nichteisenmetallurgie)
Leitthema: Green-Tech
Technologische Kernkompetenz: Materialien und WerkstofftechnologienExterne Verknüpfung https://www.unileoben.ac.at/de/2835/getarticle/detail/startschuss-fuer-ein-neues-comet-projekt/

→ DeSSnet
Schlagwörter: Sensortechnik und Kommunikationstechnologie
Konsortialführung: JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH
Technologische Kernkompetenz: Digitaltechnologien und Mikroelektronik
Externe Verknüpfung http://dessnet.at/

→ PolyTherm
Schlagwörter: Polymer-Chemie, polymerbasierte Verbundstoffe,
Konsortialführung: PCCL
Technologische Kernkompetenz: Materialien und Werkstofftechnologien
Externe Verknüpfung http://www.pccl.at

→ RC-LowCAP
Schlagwörter: Dekarbonisierung von Kleinmotoren
Konsortialführung: TUG - Institut für Verbrennungskraftmaschinen und Thermodynamik
Leitthema: Mobility, Green-Tech
Technologische Kernkompetenz: Produktionstechnologien, Maschinen und AnlagenbauExterne Verknüpfung https://www.tugraz.at/en/tu-graz/services/news-stories/media-service/singleview/article/neues-forschungszentrum-an-der-tu-graz-konsortium-forscht-an-co2-freien-kleinmotoren0/

→ ReWaste4.0
Schlagwörter: Kreislaufwirtschaft, Abfallverwertungstechnologie
Konsortialführung: Montanuniversität Leoben
Leitthema: Green-Tech
Technologische Kernkompetenz: Materialien und Werkstofftechnologien
Externe Verknüpfung http://avaw.unileoben.ac.at/de/forschung-ag_waste_fuel-laufende_projekte-rewaste4.0/

 → SafeBattery
Schlagwörter: Lithium-Ionen Batterie, Crashsicherheit, Produktlebenszyklus
Konsortialführung: Technische Universität Graz
Leitthema: Mobility
Technologische Kernkompetenz: Materialien und Werkstofftechnologien
Externe Verknüpfung https://www.tugraz.at/tu-graz/services/news-stories/tu-graz-news/einzelansicht/article/e-fahrzeuge-im-crashfall-was-macht-die-batterie/

Smart@Surface:
Schlagwörter: Forschung im Bereich von funktionalen Oberflächen mit Hilfe von Elektronik und Sensorik
Konsortialführer: JOANNEUM RESEARCH (Materials)
Kernkompetenz: Technologische Kernkompetenz: Materialien und WerkstofftechnologienExterne Verknüpfung https://www.joanneum.at/materials/aktuelles/news/news-detail/news/materials-erhaelt-zusage-fuer-comet-projekt/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e436e400d5a65d6fb50299e37a6a1fb3

 → WoodCAR
Schlagwörter: Holz im strukturellen Fahrzeugbau
Konsortialführung: Weizer Energie- Innovations-Zentrum GmbH
Leitthema: Mobility, Green-Tech
Technologische Kernkompetenz: Materialien und Werkstofftechnologien
Externe Verknüpfung http://www.woodcar.eu/

  • COMET-Projekte mit Konsortialführung außerhalb der Steiermark

→ Flippr²
Schlagwörter: Lignin, Fines, Zellulose,Verbundstoffe
Konsortialführung: Papierholz Austria GmbH
Technologische Kernkompetenz: Material- und Werkstofftechnologien
Externe Verknüpfung http://www.flippr.at/jart/prj3/flippr/main.jart

PSSP (Teile von ZPT+)
Schlagwörter: Generierung von Prozesswissen mit photonischen Methoden
Konsortialführung: RECENDT (Research Center for Non Destructive Testing GmbH)
Leitthema: 
Technologische Kernkompetenz: Produktionstechnologie, Maschinen und Anlagenbau
Externe Verknüpfung https://www.recendt.at
 

COMET-Module

Beim 1.  FFG COMET Modul-Call gab es österreichweit 16 Einreichungen. Auf Grund der Empfehlung einer internationalen Fachjury wurden sechs Module genehmigt, davon fünf aus der Steiermark:

  • Modul „BIO-LOOP" (am Externe Verknüpfung K1-Zentrum Bioenergy 2020): beschäftigt sich mit Chemical Looping (CL), einer innovativen Technologie zur Verbrennung oder Produktgaserzeugung, bei der ein Metalloxid anstelle von Luft als Sauerstoffträger verwendet wird. Dies führt zu einem stickstofffreien Gasstrom, verbunden mit einer erhöhten Produktgas-Qualität sowie einer einfachen und kostengünstigen CO2-Abscheidung.

  • Modul „CHEMITECTURE" (Externe Verknüpfung K1-Zentrum PCCL Leoben): Ziel des Moduls ist es, eine neue Generation von Polymerwerkstoffen zu entwickeln. Im Mittelpunkt steht dabei die Digitalisierung von Polymeren, etwa durch Fertigungstechniken, die virtuelle 3D-Modelle für die Realisierung komplexer Polymerbauteile nutzen.

  • Modul „Polymers 4 Hydrogen" (Externe Verknüpfung K1-Zentrum PCCL Leoben): Gemäß dem Pariser Klimaabkommen von 2015 soll der CO2-Ausstoß bis 2050 um 80-95% reduziert werden. Dafür ist der Umstieg auf alternative Energiequellen ein wichtiger Baustein. Wasserstoff hat dabei eine vielversprechende Perspektive aufgrund der dreimal höheren Energiedichte im Vergleich zu Erdöl. Das Modul soll dafür Polymerwerkstoffe und Dichtungslösungen für den Einsatz unter hohem Druck entwickeln.

  • Modul „DDAI - Data Driven Artificial Intelligence" (Externe Verknüpfung K1-Zentrum KNOW Center): Kern des Moduls ist die Erarbeitung einer theoretischen Basis für sichere Künstliche Intelligenz-Algorithmen, die erklärbar und verifizierbar sind.

  • Modul „LEC HybTec" (Externe Verknüpfung K1-Zentrum LEC GmbH): Durch die Kombination von etablierten Technologien aus unterschiedlichen Fachgebieten soll die Zuverlässigkeit von Großmotoren verbessert werden. Dies stellt eine wissenschaftliche Herausforderung dar, die in der Großmotorentechnologie bisher weitgehend unerforscht ist und daher höchstes Potenzial verspricht.

Kontakt

Für Detailinformationen und Einreichungsmodalitäten wenden Sie sich bitte an den zuständigen Referenten bzw. zuständige Referentin in der Abteilung 12 Referat Wirtschaft und Innovation 
 
Dr. Gerd Gratzer
Viktor Milosevic
oder
Ruth Pachernegg

 
sowie die Vertreterin der Steirischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft m.b.H. (SFG)  
 
Dr. Kern Katharina, MBA

Präzises Detailwissen liefern auch die Externe Verknüpfung  Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), die Externe Verknüpfung Steirische Wirtschaftsförderungsgesellschaft (SFG), das Externe Verknüpfung Bundesministrium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) sowie das Externe Verknüpfung  Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW).

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