Inge Morath-Preis für Wissenschafts-Publizistik

© Land Steiermark
- Inge Morath (1923 - 2002)
- Inge Morath. Grenz-Räume.
- Ausschreibungsverfahren
- Wichtige Hinweise zur Einreichung
- Die Preisträgerinnen 2006
- Die PreisträgerInnen 2007
- Die PreisträgerInnen 2008
- Die PreisträgerInnen 2009
- Die PreisträgerInnen 2010!
Um den enormen Stellenwert von Wissenschaft und Forschung für eine positive Zukunftsentwicklung der Gesellschaft im Allgemeinen und der Steiermark im Besonderen sowie um die Bedeutung des Wissenschafts- und Forschungsstandortes Steiermark als dynamisches geistiges Zentrum der EU-Zukunftsregion im Süd-Osten verstärkt im öffentlichen Bewusstsein zu verankern, wurde der „Inge Morath-Preis des Landes Steiermark für Wissenschafts-Publizistik“ geschaffen, der im Jahr 2006 erstmals ausgeschrieben und verliehen wurde. Wir heißen Sie auf dieser Website herzlich willkommen!
Die in Graz geborene und Zeit ihres Lebens immer wieder in die Steiermark zurück gekehrte Inge Morath (1923-2002), deren Eltern Wissenschafter waren, hat als Journalistin und Fotografin hohes internationales Ansehen erworben. Mit dem Inge Morath-Preis des Landes Steiermark für Wissenschafts-Publizistik (Inge Morath Award for Scientific Journalism) will das Land die große Bedeutung eines verantwortungsbewussten, qualitätsvollen Wissenschaftsjournalismus unterstreichen und Publizistinnen und Publizisten auszeichnen, die kompetent wissenschaftsbezogene Themen behandeln und damit in der Öffentlichkeit das Interesse und die Akzeptanz für Wissenschaft und Forschung wecken und vertiefen helfen.
Von besonderem Interesse sind Arbeiten, die sich mit dem Wissenschafts- und Forschungsstandort Steiermark und den wissenschaftlichen Leistungen in der süd-osteuropäischen Zukunftsregion, also insbesondere Slowenien, Kroatien, Westungarn, Oberitalien, und ihren Bezügen zur Steiermark als ihr dynamisches Zentrum auseinandersetzen.

© Land Steiermark, Büro des Wissenschaftsressorts
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1923
Inge Morath kommt am 27. Mai in Graz zur Welt
Ausbildung in Frankreich und Deutschland. Die Tochter zweier Wissenschafter studiert in Berlin Sprachen und Journalismus
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1944, 1946-1949
Examen für Romanistik an der Universität Berlin.
Arbeitet als Herausgeberin und Übersetzerin für den United States Information Service (1946-49) in Österreich. Schreibt auch für den Rot-Weiß-Rot-Radiosender ; arbeitet für das Literaturmagazin. „Der Optimist“ und als österreichische Herausgeberin der Zeitschrift „Heute“.
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1949
Die Journalistin geht nach Paris, um für die Fotoagentur „Magnum“ Texte zu verfassen
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1951
Von der Fotografie fasziniert, erlernt sie dieses Handwerk in London
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1950er Jahre
Inge Morath fotografiert für Zeitschriften wie Vogue und Paris Match. Ihre Fotoreisen bringen sie durch ganz Europa sowie nach Afrika und den Nahen Osten.
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1955
Vollmitglied von Magnum
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1962
Die gebürtige Steirerin heiratet den Schriftsteller Arthur Miller, den sie am Set zu den Dreharbeiten von „Misfits“ kennen gelernt hat.
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1964
Geburt der Tochter Rebecca Miller
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1960er/1970er Jahre
Mit ihrem Mann unternimmt Inge Morath zahlreiche Reisen, deren Eindrücke sie gemeinsam mit ihm in Buchform veröffentlicht.
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1980er/1990er Jahre
Die Künstlerin verfolgt individuelle Projekte genauso wie Auftragsarbeiten. Berühmt ist Inge Morath vor allem für ihre künstlerischen Portraits.
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2001
Drei ausgedehnte Reisen durch den steirisch-slowenischen Grenzraum
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2002
Inge Morath stirbt in einem Krankenhaus in New York
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2003
Grenz.Räume. Ausstellung anlässlich Graz 2003 Kulturhauptstadt Europas. Erscheinen des gleichnamigen Fotobandes bei Prestel mit einem Vorwort von Arthur Miller
Die Faszination durch die Grenze war für Inge Morath, die in Graz geboren wurde, der im Süden Österreichs gelegenen, nach Südosten weisenden Grenzstadt, etwas ganz Natürliches. Die Familie ihrer Mutter besaß in der Untersteiermark, die heute zu Slowenien gehört, Häuser und Grundstücke. Als von der deutschen Kultur geprägtes Kind verlief, so könnte man sagen, eine Art Grenze durch Inges Mutter Mathilda, die für die an der Grenze zu Österreich lebenden Slawen besonderes Verständnis hatte. Für Inge war der Begriff der Grenze zwischen Kulturen und Rassen im Hinblick auf die Völkerverständigung sehr wesentlich. Großgeworden in der Zeit des Nationalsozialismus und dem Eindruck einer extremen, ja manisch nationalistischen Weltanschauung, widersetzte sie sich der verbreiteten Tendenz, Individuen nach ihrer Herkunft zu charakterisieren und nicht als menschliche Wesen. Dabei war sie keineswegs blind für die Tatsache, dass der Einzelne durch die Kultur geprägt wird. Darüber hinaus kam sie im Zuge ihrer Reisen, ihres Studiums und ihrer Fremdsprachenkenntnisse gar nicht umhin, bei ihrer Beschäftigung mit unterschiedlichen Menschen auch deren Kultur und Geschichte wahrzunehmen. Ihre historische Betrachtungsweise ließ sie ebenso tiefen Respekt vor Unterschieden wie vor Individuen und ihren Kulturen empfinden. Kurzum, sie war tatsächlich eine Weltbürgerin, die mit vielen Aspekten der Weltkultur vertrauter war als irgendwer sonst, der mir je begegnet ist.
(Arthur Miller)„Dieser Landstrich an der Grenze ist eine heimliche Sehnsucht vor mir... Wenn mich jemand fragt „Wo bist Du her, wo fühlst Du Dich eigentlich zu Hause?, dann ist das - abgesehen von dort, wo ich jetzt in Amerika schon so lange wohne – hier in den Weingärten, dem Paradies meiner Kindheit. Aber auch die Gegend über die Grenze, von der mir meine Mutter, die Titti, so viel erzählt hat, die gehört dazu. Seltsam, dass ich das jetzt alles wiederentdecke.
(Inge Morath)(Aus: Inge Morath.Grenz-Räume, Last Journey. Prestel-Verlag 2003)
Der Inge Morath-Preis 2011 wurde heuer bereits ausgeschrieben; die Bewerbungsfrist endete am 1. juli 2011! Heuer erstmals vergeben wird der "Sonderpreis".
Der Sonderpreis löst die (ehemalige) Kategorie "Internationale Medien" ab und erweitert das Bewerbungsspektrum: Mit dem Sonderpreis können neben JournalistInnen in internationalen Medien u.a. auch Arbeiten von FotografInnen und FilmerInnen ausgezeichnet werden. Darüber hinaus kann im Rahmen dieser Kategorie auch ein Lebenswerk im Interesse der Wissenschaftspublizistik gewürdigt werden.
Bewerbungen um den Inge Morath-Preis 2011 sind nunmehr in folgenden Kategorien möglich (jede der drei Preiskategorien ist mit € 5.000,-- dotiert):
- Preis für Veröffentlichungen in österreichischen Printmedien (Preis für Printmedien)
- Preis für Veröffentlichungen in österreichischen elektronischen Medien inkl. Nachrichtendienste (Preis für elektronische Medien)
- Sonderpreis insbesondere für Veröffentlichungen und fotografische wie auch filmische Dokumentationen in internationalen Medien sowie Lebenswerke im Interesse der Wissenschaftspublizistik.
Von besonderem Interesse sind Arbeiten, die sich mit dem Wissenschafts- und Forschungsstandort Steiermark und den wissenschaftlichen Leistungen in der südosteuropäischen Zukunftsregion, also insbesondere Slowenien, Kroatien, Westungarn, Oberitalien, und ihren Bezügen zur Steiermark als ihr dynamisches Zentrum auseinandersetzen.
Die wissenschaftspolitische Entscheidungsträgerin Landesrätin Mag.a K. Edlinger-Ploder wörtlich: „Der qualitätsvolle Wissenschaftsjournalismus leistet einen entscheidenden Beitrag, um das öffentliche Bewusstsein für den überragenden Stellenwert von Wissenschaft und Forschung für die Zukunft des Standortes zu stärken. Gerade in Zeiten allgemeiner Sparerfordernisse sind solche Signale besonders notwendig.
Der Inge Morath Preis soll die Anerkennung und Wertschätzung dieser wichtigen publizistischen Leistungen ausdrücken, denn der Wissenschaftsjournalismus hat sich in den letzten Jahren sowohl was das Ausmaß als auch was die Qualität der Berichterstattung betrifft sehr erfreulich entwickelt. Die bisherigen PreisträgerInnen und die eingereichten Arbeiten geben dafür eindrucksvolle Beispiele. Die Steiermark mit ihrer vielgestaltigen Wissenschaftslandschaft und ihren exzellenten Forscherpersönlichkeiten bietet ein reiches und weites Feld für den qualitätsvollen Wissenschaftsjournalismus, der durch den Morath-Preis besonders gefördert und angeregt werden soll. Es erfüllt uns mit Freude, dass sich unser Bundesland mit einer F&E-Quote (Forschung und Entwicklung) von 4,3 % an der Spitze aller österreichischen Bundesländer und als „Vize-Europameister" unter den Topregionen Europas befindet., wobei die öffentliche Hand wichtige Rahmenbedingungen und Incentives setzt, aber 75 Prozent von der ausschlaggebenden privaten unternehmerischen Initiative kommt."

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→ Die Ausschreibung 2011 wird auf der vorliegenden Website sowie in der "GrazerZeitung - Amtsblatt für die Steiermark" (Stück 13/2011) veröffentlicht.
→ Eingereicht werden können Beiträge bzw. Arbeiten, die innerhalb der zurück liegenden 12 Monate publiziert, gesendet oder veröffentlicht wurden.
→ Bewerberinnen/Bewerber können auch von Dritten vorgeschlagen werden.
→ Jede Bewerberin/jeder Bewerber hat eine Erklärung abzugeben, dass für die vorgelegte Arbeit bisher kein Preis an sie/ihn vergeben wurde und diese Arbeit auch bei keinem anderen Bewerb eingereicht wurde.
→ Die Zuerkennung des Preises erfolgt durch Beschluss der Steiermärkischen Landesregierung nach Prüfung und Vorschlag einer Jury, der Vertreter der Wissenschaft, der F&E orientierten Wirtschaft und der Publizistik angehören.
→ Der Inge Morath-Preis des Landes Steiermark für Wissenschafts-Publizistik (Inge Morath Award for Scientific Journalism) kann nicht geteilt werden.
→ Die Bewerbungen sind inklusive eines Lebenslaufes sowie einer Werkliste innerhalb der öffentlich verlautbarten Bewerbungsfrist vorzunehmen und einzureichen bei:
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Abteilung 3 - Wissenschaft und Forschung
im Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Trauttmansdorffgasse 2, 8010 Graz
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Ihr Ansprechpartner in der Abteilung 3:
Prof. Herwig HÖSELE
herwig.hoesele@stmk.gv.at
Tel.: 0316/877-3404 (Sekretariat: DW 3622)
Burggasse 9, 8010 Graz
- Kategorie "Internationale Medien": 1. Platz (dotiert mit € 5.000,--) Frau Dr. Michaela Seiser, Frankfurter Allgemeine Zeitung.
- Kategorie "Elektronische Medien": 1. Platz (dotiert mit € 5.000,--) Frau Annemarie Happe, APA Graz
- Kategorie "Printmedien": 1. Platz (ebenfalls dotiert mit € 5.000,--) Frau Mag. Doris Helmberger, Die Furche
Die erste Inge Morath-Preis-Verleihung fand am 26. Oktober 2006 in der neu gestalteten Orangerie im Burggarten Graz statt. Gewinnen Sie rückblickend einige
Eindrücke...
- Kategorie "Internationale Medien": 1. Platz (dotiert mit € 5.000,--) Frau Vanja Ratkovic(Geo, Zagreb)
- Kategorie "Elektronische Medien": 1. Platz (dotiert mit € 5.000,--) Frau Ilse Amenitsch (ORF-Stmk, online-Redaktion)
- Kategorie "Printmedien": 1. Platz (ebenfalls dotiert mit € 5.000,--) Herr Norbert Swoboda (Kleine Zeitung)
Der Inge Morath-Preis 2007 wurde am Nationalfeiertag (Audimax, FH JOANNEUM GesmbH) von Initiatorin, Wissenschaftslandesrätin Mag. Kristina Edlinger-Ploder, in Anwesenheit der steirischen scientific community, feierlich überreicht.
Kristina Edlinger-Ploder, die den ausgezeichneten Journalisten für ihre fundierte Arbeit und den langen Atem in einem schwierigen Metier dankte: „Der Nationalfeiertag beginnt für viele mit Tradition. Dank des Inge-Morath-Award´s endet er in der Steiermark mit Innovation. Darauf sind wir sehr stolz."

© Foto: Wiesner
- In der Kategorie "Internationale Medien" konnte Herr Prof. Dr. Reinhard Olt, Frankfurter Allgemeine Zeitung, den Bewerb für sich entscheiden.
- In der Kategorie "Elektronische Medien" gewann Frau Elisabeth J. Nöstlinger, ORF Hörfunk, Ö1-Wissenschaft.
- In der Kategorie "Printmedien" ging der Inge Morath-Preis an Frau Doris Griesser, Der Standard.
Am Sonntag, 26. Oktober 2008, wurden die jeweils mit 5.000 Euro dotierten Preise bekannt gegeben und von Frau Landesrätin Mag.a Kristina Edlinger-Ploder feierlich überreicht. Es ist heuer das dritte Mal, dass der 2006 eingerichtete Preis ausgeschrieben und vergeben wurde.
Die Vielzahl qualitätsvoller Einreichungen in allen drei Kategorien war in der Tat beindruckend. Initiatorin Edlinger-Ploder wertete die zahlreichen hochinteressanten und qualifizierten Arbeiten als "starkes und ermutigendes Signal für den Standort Steiermark und die notwendige Stärkung des öffentlichen Bewusstseins für den Wert von Wissenschaft und Forschung für unsere Zukunftsentwicklung". Und weiter: "Wir brauchen breites öffentliches Verständnis. Guter Journalismus leistet einen wertvollen Beitrag dazu. Ebenso signalhaft für unser Verständnis für die enorme Bedeutung von Wissenschaft und Forschung ist es, dass wir den Morath-Preis immer am Nationalfeiertag vergeben."

© Foto: Wiesner
© Foto: M. Wiesner
- In der Kategorie "Internationale Medien" gewann Herr Dr. Peter Hagmann, Neue Zürcher Zeitung, den Inge Morath-Preis 2009.
Der bereits vielfach ausgezeichnete Peter Hagmann ist seit 1989 erster Musikkritiker und Feuilleton-Redakteur der Neuen Zürcher Zeitung und hat mehrfach über die Aktivitäten der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz und insbesondere auch das neue MUMUTH (Haus für Musik und Musiktheater der Universität) sowie kontinuierlich über die neuen Entwicklungen des Musiklebens in der steirischen Landeshauptstadt berichtet.
- In der Kategorie "Elektronische Medien" wurde Frau Brigitte Reisinger, ORF Steiermark, mit dem Inge Morath-Preis 2009 ausgezeichnet.
Frau Brigitte Reisinger ist nach journalistischen Arbeiten bei einer Grazer Tageszeitung seit 1998 im ORF Steiermark tätig. Seit 2001 ist sie Chefin vom Dienst mit Tagesverantwortung für alle Nachrichten - und Flächenbeiträge bei Radio Steiermark. Vor allem in diesem Zusammenhang hat sie sich bemüht, eine Vielzahl von Beiträgen zu gestalten, die wissenschaftlichen Themen für ein breites Publikum allgemein verständlich aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für Themen im Zusammenhang mit Forschungen der Medizinuniversität Graz.
- In der Kategorie "Nationale Medien" ging der Inge Morath-Preis 2009 an Frau Dr.in Elisabeth Holzer, Kurier Steiermark.
Frau Elisabeth Holzer ist seit Juli 1992 Journalistin in der Steiermark-Redaktion des „Kurier" und absolvierte neben ihrem Beruf an der Karl-Franzens-Universität Graz erfolgreich ein Doktorratsstudium der Philosophie. Dr.in Holzer ist bemüht, im Kurier über Forschung, Erkenntnisse und Projekte der steirischen Universitäten ausgewogen, aber spannend und informativ überregional zu berichten.
Wie in den Jahren zuvor wurden die Inge-Morath-Preise des Landes Steiermark auch heuer am Nationalfeiertag durch die zuständige Wissenschaftslandesrätin, Mag.a Kristina Edlinger-Ploder, überreicht.
„Der Wissenschaftsjournalismus hat sich in den letzten Jahren außerordentlich positiv und auf hohe Standards entwickelt und trägt wesentlich zum besseren Verständnis und höheren Akzeptanz der Unverzichtbarkeit von Wissenschaft und Forschung als Triebfedern humanen Fortschritts bei. Die Kenntnis dieses Zusammenhangs ist gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten besonders wichtig. Die Steiermark mit ihrer vielgestaltigen Wissenschaftslandschaft und ihren exzellenten Forscherpersönlichkeiten bietet ein reiches und weites Feld für den qualitätsvollen Wissenschaftsjournalismus, der durch den Morath-Preis besonders gefördert und angeregt werden soll.", betont die(wissenschafts)politische Verantwortungsträgerin.
Die so positive Resonanz auf den Preis ist für den Forschungsstandort Steiermark besonders erfreulich und wichtig, zumal unser Bundesland nach den jüngsten Berechnungen mit einer F&E-Quote von 4,3 Prozent mit deutlichem Abstand an der Spitze aller österreichischen Bundesländer steht. Der Österreichdurchschnitt beträgt 2,5 Prozent (Wien: 3,3 Prozent).
Für ihr großes und erfolgreiches Engagement im Interesse der Bewusstseinsbildung in der Öffentlichkeit übergab Landesrätin Edlinger-Ploder heuer auch den fünf PressesprecherInnen der steirischen Universitäten jeweils einen „Anerkennungs-Award" (in Form eines Inge-Morath-Awards aus Glas).

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- In der Kategorie "Internationale Medien" ging der Inge Morath-Preis 2010 an Frau Dr.in Hania Luczak, "GEO".
Hania Luczak ist seit 1990 Redakteurin der angesehenen populärwissenschaftlichen Zeitschrift "GEO". Die in Hamburg erscheinende Publikationsreihe gilt als das weitestverbreitete Basismedium der Wissensgesellschaft im deutschen Sprachraum, das qualitätsvoll wesentliche Zusammenhänge von Wissenschaft, Forschung, Natur und Gesellschaft präsentiert. Die promovierte Biochemikerin Hania Luczak wurde bereits mehrfach mit deutschen Publizistikpreisen ausgezeichnet.
- In der Kategorie "Elektronische Medien" wurde die gebürtige Fürstenfelderin Frau Dr.in Edith Bachkönig mit dem Inge Morath-Preis 2010 ausgezeichnet.
Seit über 15 Jahren ist Edith Bachkönig für den ORF wissenschaftpublizistisch tätig, insbesondere ist sie Mitgestalterin von "Wissen/ Aktuell/ Dimensionen" (Hörfunksender Ö1). In "Wissen Aktuell" berichtet die Journalisitin regelmäßig über Forschungsergebnisse der Grazer Universitäten. Neuestes Projekt ist das Fernsehmagazin "Students TV" auf Bayern Alpha, ein Magazin für Studierende mit Filmen von Studierenden.
- Preisträger 2010 in der Kategorie "Printmedien" ist Herr Mag. Klaus Höfler.
Klaus Höfler ist seit 2000 (mit kurzer Unterbrechung) Steiermark-Korrespondent der Tageszeitung "Die Presse". Klaus Höfler war und ist besonders bemüht, den Wissenschaftsstandort Steiermark wie auch Persönlichkeiten und Leistungen der steirischen "Scientific Community" in der überregionalen Qualitätszeitung zu präsentieren. Mit dem Inge Morath-Preis ausgezeichnet wird Klaus Höfler vor allem für seine ausführlichen Beiträge im "Presse"-Magazin "Business Lounge".
Die Inge Morath-Preise des Landes Steiermark 2010 wurden am Nationalfeiertag durch die zuständige Wissenschaftslandesrätin, Mag.a Kristina Edlinger-Ploder, überreicht. Die Preisverleihung fand im MUMUTH (Haus für Musik und Musiktheater, Kunstuniversität Graz), statt.
„Die zunehmende Qualität und Intensität der Wissenschaftspublizistik ist eindrucksvoll und wichtig. Gerade in Sparzeiten ist es besonders notwendig, das öffentliche Bewusstsein für die Priorität von Wissenschaft und Forschung als wesentlicher Quelle der Sicherung von Arbeitsplätzen und wirtschaftlicher Wettbewerbs¬fähigkeit, vor allem aber auch des Wohlstandes und des menschlichen Fortschritts zu stärken. Dazu leistet die Wissenschaftspublizistik einen entscheidenden Beitrag, den wir mit dem Morath-Preis gezielt fördern wollen. Besonders erfreulich ist, dass sich in der Wissenschaftspublizistik auch die Bedeutung des Wissenschaftsstandortes Steiermark, der mit einer F&E-Quote von 4,3 % an der Spitze aller österreichischen Bundesländer und unter den Topregionen Europas ist, und der Leistungen und Persönlichkeiten der vielgestaltigen steirischen „Scientific Community" widerspiegelt.", betont die wissenschaftspolitische Verantwortungsträgerin.



