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Öffentliche Finanzen

Steuerkraft der Gemeinden bis 2010
Steuerkraft-Kopfquoten 1993 - 2010 © Landesstatistik Steiermark
Steuerkraft-Kopfquoten 1993 - 2010Steuerkraft-Kopfquoten 1993 - 2010
© Landesstatistik Steiermark
 

Von 2009 auf 2010 kam es steiermarkweit zu einem marginalen Anstieg der Externe Verknüpfung Steuereinnahmen der Gemeinden um 0,3%, wobei es zwar bei den Ertragsanteilen einen leichten Rückgang um 1,4% gab, bei der Kommunalsteuer und den sonstigen Abgaben aber einen deutlicheren Zuwachs um rund 4%

Die Externe Verknüpfung Steuerkraft-Kopfquote (Steuereinnahmen pro Einwohner) ist landesweit von 1.073 € (2009) auf 1.076 € (2010) um ebenfalls 0,3% leicht gestiegen, da für beide Jahre derselbe Bevölkerungsstand vom 31.10.2008 zugrundegelegt wurde, es kam also im Gegensatz zur letztjährigen Auswertung zu keinen Effekten aufgrund der Bevölkerungsentwicklung.

Im Bezirksvergleich liegen bei der Steuerkraft-Kopfquote die städtischen Industriebezirke der Obersteiermark recht weit vorne, allen voran jedoch weiterhin klar die Landeshauptstadt Graz, die 30% aller steiermarkweiten Abgaben und Steuern des Gemeindebereichs auf sich vereint und durch die nunmehrige Anwendung aktueller - stark gestiegener - Bevölkerungszahlen enorm profitiert (bei den Gesamteinnahmen).

Auf den hintersten Plätzen finden sich fast ausschließlich Agrarbezirke, vornehmlich der Süd-, West und Oststeiermark, mit Feldbach, Hartberg aber auch Voitsberg als Schlusslichter.

Bei einer Reihung der Externe Verknüpfung Gemeinden nach der Kopfquote liegen Großgemeinden, bedeutende Industriestandorte, Tourismuszentren und Bezirkshauptstädte auf den vordersten Plätzen, wobei die Reihung der ersten Drei wie 2009 Raaba vor Bad Radkersburg und Unterpremstätten lautet, während Graz-Stadt erst auf dem 6. Platz zu finden ist. Am Ende der Wertung findet man fast durchwegs Klein- und Kleinstgemeinden mit hoher Agrarquote.

Bezüglich der Kopfquote gibt es bundesweit ein deutliches West-Ost-Gefälle, die höchsten Quoten findet man (abgesehen von Wien) in den westlichen Bundesländern, allen voran Salzburg, gefolgt von Vorarlberg und Tirol, auf den letzten Plätzen liegen die östlichen Bundesländer Steiermark, Niederösterreich und etwas abgeschlagen das Burgenland.

Weitere Informationen sind in unserer Externe Verknüpfung Publikation 11/2011 - Steiermark: Steuerkraft-Kopfquoten 2010 - Land-Bezirke-Gemeinden veröffentlicht.

 
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