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Landpartie

15. Juni 2012

Treffpunkt Ausstellungscontainer © bblhb
Treffpunkt Ausstellungscontainer
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Überdachung Römerstein Lebing © bblhb
Überdachung Römerstein Lebing
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Volksschule Mönichwald © bblhb
Volksschule Mönichwald
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Orangerie Pöllau © bblhb
Orangerie Pöllau
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Biohof Töglhofer Hinteregg © bblhb
Biohof Töglhofer Hinteregg
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Kloster St. Johann bei Herberstein © bblhb
Kloster St. Johann bei Herberstein
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Den Abschluss der im Rahmen der Ausstellung „Öffentliche Räume" von der Baubezirksleitung organisierten Begleitveranstaltungen bildete die Landpartie zu Beispielen neuer Architektur in der Region.

Freitagmittag startete die Busfahrt bei den Ausstellungscontainern am Rochusplatz.

Die erste Station war die mit dem ZV Bauherrenpreis 2010 ausgezeichnete Römersteinüberdachung in Lebing. Bürgermeister Ing. Peter Uhl erläuterte die Entstehungsgeschichte des Projektes, von den ersten Funden bis zur Realisierung des kleinen Museums in der Gemeinde Eichberg. Die Überdachung der Grabstelle - ein Schirm ähnlich einer schützenden Hand - wird als sichtbares Zeichen in der Landschaft wahrgenommen.

Weiter ging es zur Volksschule Mönichwald, die als Siegerprojekt eines Wettbewerbes 2009 fertiggestellt wurde. Bürgermeister Freiberger und VS-Direktorin Gspurning führten die Exkursionsteilnehmer durch die Schule, die außen reduziert in Sichtbeton in Erscheinung tritt und innen Holzoberflächen aufweist. Durch die geschickte Situierung der Baukörper wurde der Eingangsbereich der Schule zur Straße hin abgeschottet und ein Vorplatz, der sich zum Ort orientiert und auch als Pausenhof genutzt wird, geschaffen.

Danach führte die Reise zur Orangerie in Pöllau. Ein Gewächshaus, das - nachdem das Dach bereits eingefallen war - von der Fam. Leinich fachgerecht saniert und revitalisiert wurde. Neben dem Objekt, das nun als Büroraum - verträglich mit der historischen Bausubstanz- genutzt wird, konnte auch der wundervolle Garten, in welchem das nun umgenutzte Gewächshaus eingebettet ist, besichtigt werden.

Eine weitere Station im Pöllauer Tal war der Demeterhof Töglhofer in der Gemeinde Schönegg. Blasius Töglhofer hat mit seinem beeindruckenden baukulturellen Wissen die Bestandsgebäude mit Selbstverständnis in hoher Qualität revitalisiert und das Kellerstöckel um einen abstrakten Zubau mit handwerklich präzisen Details ergänzt. Rostendes Stahlblech, formal als Rahmen eingesetzt, ist verbindendes Element zwischen Objekt und Außenanlagen.

Den Abschluss bildete die Besichtigung des neuen Klosters St. Gabriel in St. Johann bei Herberstein. Sr. Hildegard schilderte die Entstehungsgeschichte des neuen Klosterbaus von den Gründen für die Übersiedelung des Ordens über die Architektenfindung bis zu Hürden in der Planungsphase, die sich durch göttliches Schicksal auflösten. Entstanden ist ein Objekt in zeitgemäßer Architektursprache, dessen Baumasse sich durch geschickte Gliederung in den Kirchenbezirk einfügt. Die allgemein zugängliche Kapelle beeindruckt durch spannende Lichtführung und Materialreduktion.


DI Barbara Meisterhofer

 

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