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Ein Brückenschlag zwischen ALT und JUNG

Volkshilfe Bruck an der Mur

"Wie soll das gehen?" fragen die Einen - "Funktioniert super!" sagen die Anderen - und leben das auch vor!

Bei der Volkshilfe Bruck an der Mur wird Generationenpolitik gelebt.
Die Begegnungen und der Dialog zwischen den Generationen bereichern nicht nur das Leben allgemein, sie schenken Kindern und SeniorInnen wertvolle Impulse und Erfahrungen. 
Es zeigt sich, dass kontinuierlicher Kontakt zwischen Jung und Alt nicht nur den Alltag in den Einrichtungen bereichert, sondern auch zu einem neuen gegenseitigen Verständnis von Kindern und SeniorInnen führt.
Viele Dinge, die in früheren Generationen selbstverständlich waren, wie beispielsweise ein respektvoller Umgang mit Ressourcen, sind in der heutigen Zeit im Verschwinden begriffen, werden aber als Wertehaltung in intergenerativen Begegnungen ganz natürlich weitergegeben und auch hinterfragt.
Alle Beteiligten lernen die Lebenswelten unterschiedlicher Generationen kennen, erkennen, sodass ein Miteinander völlig natürlich entstehen kann und nicht mühsam erlernt werden muss. 
Einen Pressebericht dazu finden Sie Externe Verknüpfung hier

Die Umsetzungen dieser Generationenpolitik erfolgt in den einzelnen Kinderbildungs- und betreungseinrichtungen.

Kinderkrippe Bruck

Kooperationsprojekt mit dem Pflegeheim Altersheimgasse des Sozialhilfeverbandes
Seit Projektbeginn im Dezember 2010 besucht die Kinderkrippe der Volkshilfe in Bruck einmal im Monat das Pflegeheim des Sozialhilfeverbandes in der Altersheimgasse.
Die ganz Jungen steigen in den Bus um mit Bewohnerinnen des Pflegeheims in deren Umgebung einen Tag lang gemeinsame Bewegungsstunden zu verbringen.
Der Motopädagogische/-geragogische Ansatz, der hier im Vordergrund steht, geht davon aus, dass gezielte Bewegungsangebote Menschen in allen Lebensphasen bei der Persönlichkeitsbildung unterstützt.

Krippenoma
Einmal die Woche besucht die Krippenoma die Kinder und Mitarbeiterinnen der Kinderkrippe Bruck, begleitet sie bei Ausflügen und unterstützt den alltäglichen Ablauf mit Geschichten und Erzählungen aus der Vergangenheit.
Einen Pressebericht dazu finden Sie Externe Verknüpfung hier

Frühstückstreff der Generationen in Zusammenarbeit mit dem Café Aktiv (Pius Institut)
Einmal im Monat gibt es für Alt und Jung die Möglichkeit gemeinsam in gemütlichen Rahmen ein paar Stunden mit Singen, Basteln und gegenseitiger Inspiration zu verbringen.
Der offene Rahmen des Café Aktivs ermöglicht es Menschen, bei einem Bummel vorbeizuschauen, ein Weilchen bei den Angeboten zuzusehen, oder aber auch gleich aktiv mit einzusteigen. Durch die regelmäßigen Treffen entsteht eine Gemeinschaft von jungen und älteren Menschen, die sich gegenseitig unterhalten und unterstützen. 
Einen Pressebericht dazu finden Sie Externe Verknüpfung hier

Kinderkrippe Kapfenberg

• Krippenopa
Einmal die Woche kommen die Krippenopas Helmut Türk und Friedrich Boiger, männliche Vertreter einer anderen Generation, zu den Kindern, die ihnen einen Zugang zu traditionellen Tätigkeiten in Garten und Haus näher bringt. Gemeinsam wird gewerkt und gewirkt, repariert und in Schuss gebracht. Somit lernen die Kleinsten auch die Wertschätzung von Alltagsgegenständen.
(Helmut Türk hat sogar ein Buch mit dem Titel "Das kleine Glück am Dienstag" darüber geschrieben! Dazu Beitrag der Fachzeitung der Fachabteilung der voriges Jahr erschienen ist)
Einen Pressebericht dazu finden SieExterne Verknüpfung hier

Kindergarten Oberaich und Kindergarten Oberaich Utsch

Holzprojekt mit den Kindergartenopas
Jedes Jahr kommen zwei Kindergartenopas in den Kindergarten Oberaich Paulahof und den Kindergarten Oberaich Utsch und bringen den Kindern den Umgang mit dem Werkstoff Holz bei. Die Kleinen lernen dabei von den Großen selbständig mit Holz zu arbeiten, die Gefahren zu beachten und der eigenen Kreativität in der Bearbeitung dieses Werkstoffes freien Lauf zu lassen.

Waldprojekt
Ebenfalls einmal im Jahr werden die Kinder von einem Förster, der der Generation der Großväter der Kinder angehört, in die Geheimnisse des Waldes, seiner Früchte, Tiere und Hölzer eingeweiht. Der respektvolle Umgang mit der Natur steht im Vordergrund und auch der Zusammenhang zum bereits zuvor bearbeiteten Werkstoff Holz hergestellt.

KIGA Kapfenberg

• Kindergartenoma
Seit Jänner 2012 unterstützt und bereichert "Kindergartenoma" Helga Kerschenbauer den Kindergarten Kapfenberg. Die selbst sehr aktive Mutter der Kindergartenleiterin ist ausgebildete Tagesmutter und bereichert den Kindergartenalltag nicht zuletzt durch ihren liebevollen Umgang mit den Kindern.
Auch gemeinsames Eislaufen stand heuer schon auf dem Programm. Hier war nicht nur die "Kindergartenoma" mit von der Partie, sondern auch Eltern und Großeltern der Kinder: Eine weitere Gelegenheit, den intergenerativen Ansatz bewusst zu leben.
Einen Pressebericht dazu finden SieExterne Verknüpfung hier
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