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Landesberufsschule Graz 6

Dipl. Päd. Martina JEINDL, BEd
Leitung
Daniela Stiegler
Sekretariat
Hans-Brandstetter-Gasse 8, 8010 Graz
Tel: +43 (316) 471244-0
Fax: +43 (316) 471244-613
lbsgraz6@stmk.gv.at

MalerIn und BeschichtungstechnikerIn


MalerIn und BeschichtungstechnikerIn  - Lehrplan

Der Maler ist in einer der ältesten Berufssparten der Menschheit tätig. Immer schon wollten die Völker der Erde ihre Umgebung verschönern - von der urtümlichen Höhlenmalerei über beeindruckende Fresken bis hin zu den modernsten Oberflächengestaltungen setzt diese Berufsgruppe stets Schwerpunkte für eine harmonisch- ästhetische Umwelt.

 

Ausbildung:
Ein 3-jähriger Lehrberuf. Zusatzqualifikationen können durch weitere Prüfungen in verwandten Lehrberufen wie z.B. Lackierer, Schilderherstellung, Tapezierer und Dekorateur ... erworben werden.


Beschäftigungsmöglichkeiten:
Die meisten MalerInnen und BeschichtungstechnikerInnen sind in Klein- und Mittelbetrieben des Maler- und Anstreichergewerbes beschäftigt. Ein Teil arbeitet in größeren Betrieben des Bau- und Baunebengewerbes oder in Betrieben des öffentlichen Dienstes.


 

 

Lackiertechnik


 

Lackiertechnik - Lehrplan

Trotz Roboter-Serien-Lackierungen in der Industrie gibt es heute für diesen Berufszweig noch zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Viele Menschen wollen aus der Uniformität ausbrechen und bestellen eine Speziallackierung. Vom mehrfarbigen GTI bzw. einzigartig lackierten Rennauto bis zum gestylten Desingner-Möbel reicht die Palette des Betätigungsfeldes.

 

Ausbildung:
Ein 3-jähriger Lehrberuf. Zusatzqualifikationen können durch weitere Prüfungen in verwandten Lehrberufen wie z.B. Maler und Beschichtungstechniker, Schilderherstellung, Karosseriebautechnik erworben werden.

Beschäftigungsmöglichkeiten:
Lackierer/innen arbeiten zum überwiegenden Teil in gewerblichen Klein- und Mittelbetrieben, insbesondere in Kfz-Werkstätten und Autolackierereien. Ein geringer Teil ist in verschiedenen größeren Erzeugungsbetrieben (z.B. der Spielzeug-, Ski-, Elektro- und Fahrzeugindustrie) beschäftigt.


 

 

Schilderherstellung


Schilderherstellung - Lehrplan

In der Vergangenheit waren Handwerk und Handel stolz auf ihre Leistungen und zeigten dies mit Schildern, Wappen und Zunftzeichen.
Die Schilderhersteller gestalteten diese erste "Reklame" vortrefflich und zeitgemäß. Was einst schmückenden, würdigen Charakter hatte, ist heute ein beinhartes Geschäft, in dem viel technisches "Know-how" unabdingbar ist.
Werbung bestimmt die gegenwärtige
Wirtschaft, und kein Unternehmen kann auf die Produkte dieses Handwerks verzichten, die uns allerorts, Tag und Nacht, umgeben.

 

Ausbildung:
Ein 3-jähriger Lehrberuf. Zusatzqualifikationen können durch weitere Prüfungen in verwandten Lehrberufen wie z.B. Lackierer, Maler und Anstreicher, Vergolder und Staffierer erworben werden.

Info:

  • Technische Unterlagen lesen und anwenden;
  • Arbeitsschritte, Arbeitsmittel und Arbeitsmethoden festlegen;
  • Arbeitsabläufe planen und steuern, Arbeitsergebnisse beurteilen, Qualitätsmanagementsysteme anwenden;
  • Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Sicherheitsvorschriften, Normen, Sicherheitsstandards und Umweltstandards ausführen;
  • Erforderliche Materialien auswählen, beschaffen und überprüfen;
  • Metallflächen und Kunststoffflächen, Holz, Glas, Textilien und Mauerflächen bearbeiten;
  • Schrift und Bild entwerfen, planen, gestalten, herstellen und auf Werbeträger übertragen;
  • Siebdruck, Schneideplotter und Digitaldruckanlagen einrichten und bedienen;
  • Schilder und Displays entwerfen, herstellen und montieren;
  • Lichtschilderanlagen herstellen, montieren, prüfen und inbetriebnehmen;
  • Werbebeschriftungen an Werbeträgern (wie Fassaden, Fahrzeuge, etc.) herstellen;
  • Restaurieren, vergolden und versilbern;
  • Schilder und Lichtschilderanlagen warten, überprüfen und reparieren;
  • Restprodukte verwerten und fachgerecht entsorgen;
  • Technische Daten über den Arbeitsablauf und die Arbeitsergebnisse erfassen und dokumentieren;
  • Kunden über Einsatz, Anwendung und Wartung von Schildern und Lichtschilderanlagen beraten.

Beschäftigungsmöglichkeiten:
Schilderhersteller/innen arbeiten fast ausschließlich in kleinen und mittleren Gewerbebetrieben, die Schilder in Einzelanfertigung oder in Serie herstellen. Viele dieser Betriebe sind auf bestimmte Produktgruppen und damit verbundene Arbeitstechniken (z.B. Siebdruck und Digitaldruck) spezialisiert. Lehr- und Beschäftigungsbetriebe gibt es vor allem in städtischen Ballungsgebieten.


 

 
Werbung © SJ
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© SJ
 
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VergolderIn und StaffiererIn


VergolderIn und StaffiererIn - Lehrplan

Die bedeutungsvolle Anwendung alter Handwerkstechniken mit historischen Materialien sowie auch jener Werkstoffe, welche durch neue Technologien für die Individualität der Kunstwerke entwickelt wurden, sind die Voraussetzung dieses Metiers.
Kunstsinn und kreatives Schaffen geben sich hier die Hand. Konservieren, Restaurieren und Renovieren von Denkmäler, aber auch schöpferische Neugestaltung gehören in das
Berufsprofil der Branche.

Ausbildung:
Ein 3-jähriger Lehrberuf. Eine Zusatzqualifikation kann durch eine weitere Prüfung im verwandten Lehrberuf Schilderherstellung erworben werden.

Info:

  • Lesen und Anfertigen maßstabgerechter Zeichnungen und Skizzen;
  • Ermitteln des Bedarfes an Werk- und Hilfsstoffen;
  • Festlegen der Arbeitsschritte, Auswahl der Arbeitsmittel und Arbeitsmethoden unter Berücksichtigung der Eigenschaften, der Verwendungs- und Verarbeitungsmöglickeiten der Werk- und Hilfsstoffe;
  • Aufstellen einfacher Bockgerüste;
  • Vorbereiten der zu behandelnden Untergründe;
  • Bearbeiten und Reparatur von Kreidegründen und anderen Untergründen;
  • Belegen mit Blattmetallen (Blattgold, Blattsilber) in verschiedenen Vergoldetechniken (Öl-, Branntwein- bzw. Polimentvergoldungstechnik);
  • Patinieren, Mattieren, Marmorieren und Fassen;
  • Anfertigen von Schablonen;
  • Ausführen von Instandsetzungs-, Restaurierungs-, Renovierungs- und Konservierungsarbeiten.


Beschäftigungsmöglichkeiten:
Vergolder/innen und Staffierer/innen arbeiten hauptsächlich in Kleinbetrieben des Vergolder- und Staffierergewerbes. In geringerem Maß bieten sich in den Restaurierwerkstätten des Bundesdenkmalamts, von Museen und anderen staatlichen Einrichtungen, aber auch in gewerblichen Mischbetrieben (z.B. Maler- und Anstreicherbetriebe, die auch Vergolderarbeiten übernehmen) Beschäftigungsmöglichkeiten. Aus diesem Grund wird dieser Lehrberuf häufig gemeinsam mit dem Lehrberuf "Maler/in und Anstreicher/in" im Rahmen einer Doppellehre erlernt.


 

 
Arbeiten der Vergolder © SJ
Arbeiten der Vergolder
© SJ
 
Arbeiten der Vergolder © SJ
Arbeiten der Vergolder
© SJ
 
Arbeiten der Vergolder © SJ
Arbeiten der Vergolder
© SJ
 
 

BodenlegerIn


BodenlegerIn - Lehrplan

Der junge Beruf des Bodenlegers ist durch sein spezifisches Fachwissen in der Lage, das Medium "Fußboden", auf dem wir uns ständig bewegen, so zu gestalten, dass sich die Menschen in ihren Bereichen Wohlbehalten fühlen.
Vom Untergrundaufbau ausgehend, mit all seinen Variationen, die für bauphysikalische Verbesserungen verantwortlich sind, mit der phantisievollen Verarbeitung der Holzbeschläge und der elastischen und textilen Beläge, bietet sich in diesem Beruf ein extensives verantwortungsvolles Arbeitsgebiet.

 

Ausbildung:
Ein 3-jähriger Lehrberuf. Zusatzqualifikationen können durch weitere Prüfungen in verwandten Lehrberufen wie z.B. Betonfertiger - Terrazzoherstellung, Maurer, Tapezierer und Dekorateur erworben werden.

Info:

  • Lesen und Anfertigen von Zeichnungen, Skizzen und Verlegeplänen;
  • Festlegen der Arbeitsschritte, der Arbeitsmittel und der Arbeitsmethoden unter Berücksichtigung der Eigenschaften und der Verwendungsmöglichkeiten der Werkstoffe und Hilfsstoffe;
  • Warten, Instandhalten und Auswählen der einschlägigen Werkzeuge, Maschinen und Geräte;
  • Ermitteln des Werkstoffbedarfs und des Hilfsstoffbedarfs;
  • Herstellen und Verschließen von normgerechten Fugen;
  • Herstellen von Estrichen sowie Verbinden von Estrichteilen und Sanieren von Untergründen;
  • Aufbringen und Einbringen von Dämmschichten sowie Herstellen von Haftbrücken;
  • Verarbeiten von Spachtelmassen und Ausgleichsmassen sowie von plastischen Massen für besondere Beanspruchungen;
  • Versetzen von Profilen;
  • Verlegen von Bodenbelägen und Holzböden;
  • Erstpflegen sowie Oberflächenbehandlung und Oberflächenvergütung von Belägen;
  • Entfernen und umweltgerechte Entsorgung von Belägen und Hilfsstoffen.


Beschäftigungsmöglichkeiten:
Bodenleger/innen arbeiten in gewerblichen Bodenlegerbetrieben. Es handelt sich dabei meist um Klein- und Mittelbetriebe, die häufig auch einen Handel mit Belägen, Teppichen, Tapeten und Vorhängen betreiben. Auch Einrichtungshäuser und große Bodenbelagshandlungen beschäftigen mitunter Bodenleger/innen. Die Beschäftigungsbetriebe befinden sich vorwiegend in städtischen Ballungs- und in Fremdenverkehrszentren.


 

 

Karosseriebautechnik


Karosseriebautechnik - Lehrplan

Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/innen der Fachrichtung Karosseriebautechnik konstruieren und fertigen Karosserien, Karosserieteile und Fahrzeugaufbauten und halten diese instand.

Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/innen der Fachrichtung Karosseriebautechnik arbeiten vorwiegend in Betrieben von Fahrzeug- und Nutzfahrzeugherstellern, entsprechenden Zuliefererunternehmen der Automobilindustrie, in Autoreparaturwerkstätten oder in Betrieben, die Oldtimer restaurieren. Darüber hinaus sind sie z.B. bei Kraftwagen- oder Ersatzteilhändlern tätig, ggf. auch im Großhandel.

Sie arbeiten hauptsächlich in Werkhallen oder Werkstätten. Hier stellen sie Karosserien her oder reparieren diese. Wenn sie Kunden beraten oder ihre Arbeit dokumentieren, begeben sie sich auch in die der Werkstatt angeschlossenen Büroräume. Im Bereich Montage können sie bundesweit unterwegs sein.

Ausbildung:
Ein 3½-jähriger Lehrberuf. Zusatzqualifikationen können durch weitere Prüfungen in verwandten Lehrberufen wie z.B. Metalltechnik - Blechtechnik, Metalltechnik - Fahrzeugbautechnik, Wagner ... erworben werden.

Info:

  • Technische Unterlagen und Werkzeichnungen lesen und anwenden;
  • Arbeitsschritte, Arbeitsmittel und Arbeitsmethoden festlegen;
  • Arbeitsabläufe planen und steuern, Arbeitsergebnisse beurteilen, Qualitätskontrollen durchführen;
  • Erforderliche und geeignete Werkstoffe und Hilfsstoffe fachgerecht auswählen, beschaffen und überprüfen;
  • Werkstoffe (Metall, Kunststoff, Holz und Glas) unter Berücksichtigung der einschlägigen Sicherheitsvorschriften, Normen und Sicherheits- und Umweltstandards bearbeiten;
  • Aufbauten und Anhänger für Kraftfahrzeuge anfertigen und umbauen;
  • Karosserien und Fahrgestelle warten, reparieren und instandsetzen;
  • Fahrzeugteile, Ausrüstung und Zubehör montieren und demontieren;
  • Funktionsprüfung und Qualitätskontrolle fachgerecht durchführen;
  • Grundmaterial und Lackmaterial zur Konservierung und zur Verschönerung der Oberflächen aufbringen;
  • Technische Daten über den Arbeitsablauf und die Arbeitsergebnisse erfassen und dokumentieren;
  • Kundenorientiertes Verhalten und Kundenberatung.


Beschäftigungsmöglichkeiten:
Karosseriebautechniker/innen arbeiten vorwiegend in gewerblichen Karosseriebaubetrieben, Karosseriespenglereien oder Kraftfahrzeugwerkstätten. Die meisten dieser Betriebe sind Kleinbetriebe und führen vorwiegend Reparaturarbeiten durch. Einige Karosseriebautechniker/innen sind auch in industriellen Großbetrieben der Karosserieerzeugung beschäftigt, von denen es in Österreich allerdings nur wenige gibt. Beschäftigungsbetriebe gibt es hauptsächlich in Industrie- und Ballungszentren.


 

 

Gold.- SilberschmiedIn und JuwellierIn

Gold.- SilberschmiedIn und JuwellierIn - Lehrplan
 
Seit der Antike steht die sorgfältige Be- und Verarbeitung von wertvollen Materialien im Mittelpunkt der Tätigkeit des Goldschmiedes.
Die Beherrschung klassicher Arbeitstechniken ist zur Herstellung und Bearbeitung von Edelmetallgegenständen ebenso erforderlich wie die Anwendung von modernen Maschinen und Geräten.
Das Entwerfen und Gestalten von Schmuckstücken ist ein wesentlicher Teil im Aufgabenbereich des Goldschmiedes. Hier muss die eigenen Kreativität mit den Wünschen des Auftraggebers, den fertigungstechnischen  Erfordernissen und Möglichkeiten und wirtschaftlichen Gesichtspunkten in Einklang gebracht werden.
 
Ausbildung:
Lehrzeit: 3 1/2 Jahre; Zusatzqualifikationen können durch weitere Prüfungen in verwandten Lehrberufen wie zB. Graveur oder durch Weiterbildung zum Sachverständigen oder zum Diamantgutachter erworben werden.
 
Info:
  • Entwurf und Gestaltung nach eigenen Idee
  • Anfertigung und Änderung von Edelmetallgegenständen
  • Reparatur und Instandsetzung nach wirtschaftlichen Gesichtpunkten
  • Restauration von antiken Schmuckstücken
  • Arbeitsschritte und Material festlegen
  • Abläufe planen und Ergebnisse beurteilen
  • Material prüfen und bereitstellen
  • Richtlinien für wirtschaftlichen Materialeinsatz und Recycling erstellen
  • Sicherheits- und Umweltstandards berücksichten
  • Kundenberatung

 

Beschäftigungsmöglichkeiten:

Neben einigen großen Erzeugern von Schmuckwaren und Handelsgeschäften mit eigener Goldschmiedewerkstätte stellen überwiegend kleine und mittlere Betriebe, Arbeits- und Ausbildungsplätze zur Verfügung.

 

 
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