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Weitere Urkunden und Nachweise für Aufenthaltsbewilligungen gemäß Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz-Durchführungsverordnung (NAG-DV)

   § 8. Zusätzlich zu den in § 7 genannten Urkunden und Nachweisen sind dem Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung weitere Urkunden und Nachweise anzuschließen:

  1. für eine "Aufenthaltsbewilligung - Rotationskraft":
    Sicherungsbescheinigung oder Beschäftigungsbewilligung als Rotationsarbeitskraft oder Nachweis, dass ein Fall des § 18 Abs. 3 Z 2 Ausländerbeschäftigungsgesetz (AuslBG), BGBl. Nr. 218/1975 idF BGBl. I Nr. 135/2009 vorliegt;
  2. für eine "Aufenthaltsbewilligung - Betriebsentsandter":
    Sicherungsbescheinigung oder Beschäftigungsbewilligung als Betriebsentsandter;
  3. für eine "Aufenthaltsbewilligung - Selbständiger":
    schriftlicher Werkvertrag über die Leistung einer bestimmten selbständigen Tätigkeit, die länger als sechs Monate bestehen wird;
  4. für eine "Aufenthaltsbewilligung - Künstler":
    a) im Fall einer unselbständigen künstlerischen Tätigkeit:
        Sicherungsbescheinigung oder Beschäftigungsbewilligung als Künstler;
    b) im Fall einer selbständigen künstlerischen Tätigkeit: der dieser Tätigkeit zugrunde liegende
        schriftliche Vertrag;
    c) Nachweis über die künstlerische Ausbildung oder Beschreibung der bisherigen künstlerischen
        Tätigkeit;
  5. für eine "Aufenthaltsbewilligung - Sonderfälle unselbständiger Erwerbstätigkeit":
    a) der dieser Tätigkeit zugrunde liegende Dienstvertrag;
    b) erforderlichenfalls die Anzeigebestätigung des Arbeitsmarktservice nach dem
        Ausländerbeschäftigungsgesetz;
  6. für eine "Aufenthaltsbewilligung - Schüler":
    a) schriftliche Bestätigung der Schule oder der nichtschulischen Bildungseinrichtung über die
        Aufnahme des Schülers, sofern der Schüler nicht eine Pflichtschule besucht;
    b) bei minderjährigen Schülern ein Nachweis über die Pflege und Erziehung des Schülers
        durch eine volljährige, in Österreich wohnhafte natürliche Person;
    c) im Fall eines Verlängerungsantrages ein schriftlicher Nachweis der Schule oder der nicht-
        schulischen Bildungseinrichtung über den Schulerfolg im vorangegangenen Schuljahr
        und in den Fällen des § 63 Abs. 1 Z 5 NAG darüber hinaus über die Aufnahme als ordentlicher
        Schüler;
  7. für eine "Aufenthaltsbewilligung - Studierender":
    a) Aufnahmebestätigung der Universität, der Fachhochschule, der akkreditierten Privatuniversität,
        der Pädagogischen Hochschule, der anerkannten privaten Pädagogischen Hochschule,
        des anerkannten privaten Studienganges oder des anerkannten privaten Hochschullehrganges;
    b) im Fall eines Verlängerungsantrages ein schriftlicher Nachweis der Universität, der Fachhoch-
        schule, der akkreditierten Privatuniversität, der Pädagogischen Hochschule, der anerkannten
        privaten Pädagogischen Hochschule, des anerkannten privaten Studienlehrganges oder des
        anerkannten privaten Hochschullehrganges über den Studienerfolg im vorangegangenen
        Studienjahr, insbesondere ein Studienerfolgsnachweis gemäß § 75 Abs. 6 des Universitäts-
        gesetzes 2002 (UG), BGBl. I Nr. 120 idF BGBl. I Nr. 13/2011 sowie ein aktuelles Studienblatt
        und eine Studienbestätigung gemäß § 62 Abs. 4 UG;
  8. für eine "Aufenthaltsbewilligung - Sozialdienstleistender":
    a) schriftliche Erklärung der Organisation über ihre Überparteilichkeit und Gemeinnützigkeit;
    b) schriftliche Erklärung des Antragstellers, dass der zu erbringende Dienst nicht dem Ausländer-
        beschäftigungsgesetz unterliegt und bei einer überparteilichen und gemeinnützigen Organisation
        erbracht wird, die selbst keine Erwerbszwecke verfolgt;
    c) Beschreibung der vom Antragsteller zu erbringenden Tätigkeit;
    d) Haftungserklärung der Organisation.
  9. für eine "Aufenthaltsbewilligung - Forscher":
    Aufnahmevereinbarung der zertifizierten Forschungseinrichtung;
  10. für eine "Aufenthaltsbewilligung - § 69a NAG":
    a) in den Fällen des § 69a Abs. 1 Z 1 ein Nachweis über die Duldung;
    b) in den Fällen des § 69a Abs. 1 Z 4 lit. b NAG ein Nachweis, dass sich der Minderjährige auf Grund
        eines Gerichtsbeschlusses, kraft Gesetzes oder einer Vereinbarung nicht bloß vorübergehend in
        der Obhut von Pflegeeltern oder des Jugendwohlfahrtsträgers befindet.
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