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Reise mit Herz für unsere Auslandssteirer und Auslandssteirerinnen

v.l.n.r. Heinz Hoffer, Leitbetriebe Austria, Zweite Landtagspräsidentin Mag. Ursula Lackner, Bürgermeisterin Angelika Schöttler, Dr. Renate Metlar, Büro für Auslandssteirer, Werner Götz, Präsident der Österreichvereinigungen in Deutschland © Renate Metlar
v.l.n.r. Heinz Hoffer, Leitbetriebe Austria, Zweite Landtagspräsidentin Mag. Ursula Lackner, Bürgermeisterin Angelika Schöttler, Dr. Renate Metlar, Büro für Auslandssteirer, Werner Götz, Präsident der Österreichvereinigungen in Deutschland
© Renate Metlar

In diesem Jahr, stand der Monat Februar ganz im Zeichen der Internationalisierung und Sichtbarmachung bilateraler Beziehungen.

Gemeinsam war es das Ziel, die Serviceorientierung und die Informationstransparenz für unsere Landsleute im Ausland, speziell für die in Deutschland, zu optimieren. Um dem gerecht zu werden, hat Landeshauptmann Mag. Franz Voves in seiner Vertretung die Zweite Landtagspräsidentin Mag. Ursula Lackner nach Berlin entsendet, um ihn bei der Dachverbandssitzung aller Österreichvereinigungen in Deutschland zu vertreten. Besondere Anerkennung haben die Präsidenten der Österreichvereinigungen der Steiermark für das Büro für AuslandssteirerInnen, unter der Leitung von Fr. Dr. Renate Metlar, ausgesprochen.

Im Rahmen dieses Berlinaufenthaltes sind aber auch noch weitere Gesprächs- und Veranstaltungstermine von Ursula Lackner wahrgenommen worden. Beispielsweise mit Klaus Brähmig, Mitglied des Deutschen Bundestages und Vorsitzender des Ausschusses für die Österreich-Deutschen Beziehungen im Deutschen Bundestag. In diesem Gespräch ging es um Probleme des Arbeitsmarktes, dazu meinte Brähmig - „ohne funktionierendes produzierendes Gewerbe, mittelständischer Industrieunternehmen und ein gesundes Handwerk werden wir die Probleme des Arbeitsmarktes nicht in den Griff bekommen." Im Weiteren ging es auch um die strukturelle Veränderung der Landkreise und deren Zusammenlegung vor einigen Jahren, sowie um Private Public Partnership. Bei diesem Treffen hat Klaus Brähmig eine Einladung an den Landtag Steiermark zu einem Besuch in Sachsen ausgesprochen.

Aufschlussreich war auch das Zusammentreffen von unserer 2.Landtagspräsidentin Mag. Ursula Lackner mit unserer Bundesministerin Dr. Claudia Schmied, anlässlich der Eröffnung der Ausstellung des österreichischen Künstlers Hans Kunitzberger in der Österreichischen Botschaft. In dieser fand auch ein ausführliches Gespräch mit dem österreichischen Botschafter Dr. Ralph Scheide und der 2.Landtagspräsidentin, statt. Dabei ging es um die Spitzenpositionen unserer Auslandsösterreicher in Deutschland, vorwiegend die der Auslandssteirer und Auslandssteirerinnen. Botschafter Scheide sprach auch die Möglichkeit an, dass sich die Steiermark anlässlich des Nationalfeiertages bald wieder in Berlin präsentieren könnte.

Erfreulich und aufschlussreich war für die 2.Landtagspräsidentin auch das Treffen mit vielen Auslandssteirern und Auslandssteirerinnen am traditionellen Ball der Österreicher in Berlin. Dieser findet meist zeitgleich mit der Berlinale statt und ist verbunden mit einer Einladung des österreichischen Botschafters, Dr. Ralph Scheide, am Vorabend des Balls. Dieser Österreich Ball, der von der Österreich- Deutschen Gesellschaft Berlin- Brandenburg, mit seinem Präsidenten Werner Götz, hervorragend organisiert wird, bereichert jährlich die Ballsaison in Berlin und wird von den Auslandsösterreichern jedes Jahr gestürmt.

Interessant war auch die Begegnung mit der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler von Tempelhof- Schöneberg. Dieser Bezirk hat ca. 340 000 EinwohnerInnen, also mehr als unsere Landeshauptstadt Graz. Bei diesem Gedankenaustausch zeigten sich ähnlich gelagerte Herausforderungen bei der Zusammenlegung von Bezirken und Gemeinden sowie bei der Jugendbeschäftigung.

Über einen Auslandssteirer der beim „Tagesspiegel" tätig ist, kam es zu einem interessanten Kontakt mit dieser Tageszeitung, die die dritthöchste Auflage nach der Berliner Zeitung und der Berliner Morgenpost hat. Mit viel Engagement ist man bereit, demnächst auch über die Steiermark und Österreich zu berichten.

Zu erwähnen ist, dass es dem Büro für AuslandssteirerInnen zu verdanken ist, dass auf Grund begleitender Vermittlungsinitiativen letztlich ein so dichtes Programm in Berlin erfolgreich durchgeführt werden konnte.