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Schülertransportausweis

Allgemeine Informationen

Bei Schülertransporten dürfen nur Personen im Fahrdienst tätig sein und verwendet werden, die entweder

  • einen Ausweis gemäß § 16 Abs. 1 der BO oder
  • eine Lenkberechtigung für die Klasse D besitzen und
  • eine der nachfolgenden Eintragungen im Führerschein haben:
    • das Wort "Berufskraftfahrer",
    • den Code "112" gemäß § 16 Abs. 2 der BO,
    • die Worte "Gewerbeprüfung Personenbeförderung" oder
    • den Code "113" gemäß § 16 Abs. 3 der BO

Der Schülertransportausweis wird aufgrund eines formlosen Antrages von der zuständigen Behörde ausgstellt. 

Achtung! Der Schülertransportausweis gilt nur in Verbindung mit dem Führerschein.

Voraussetzungen

  • zwei Lichtbilder
  • gesundheitliche Eignung:
    ärztliches Gutachten einer ermächtigten Sachverständigenärztin bzw. eines ermächtigten Sachverständigenarztes
  • für mit Personenkraftwagen betriebene Schülertransporte:
    eine Lenkberechtigung für die Klasse B (kein Probeführerschein!) und der Nachweis, dass mindestens drei Jahre vor Ausstellung des Ausweises ein KFZ der Klasse B oder C tatsächlich regelmäßig gelenkt wurde (z.B. durch Zulassungsschein)
  • für mit Personenkraftwagen oder Omnibussen betriebene Schülertransporte:
    eine Lenkberechtigung für die Klasse D
  • Vertrauenswürdigkeit
    • innerhalb der letzten fünf Jahre keine strafgerichtliche Verurteilung
    • kein Führerscheinentzug und
    • keine schweren Verstöße gegen kraftfahrrechtliche und straßenpolizeiliche Vorschriften

Zuständige Stelle

Die Verwaltungsbehörde, die für den Wohnsitz der Antragstellerin bzw. des Antragstellers örtlich zuständig ist:

  • Bezirkshauptmannschaft
  • in den Statutarstädten: der Magistrat


Kosten

  • Antragsgebühr: 14,30 Euro
  • Zeugnisgebühr: 14,30 Euro
  • Gebühr pro Beilage: 3,90 Euro
  • Verwaltungsabgabe: 21,80 Euro

Zusätzliche Informationen

Eintragung im Führerschein

Wie bereits oben angeführt, berechtigen auch folgende Eintragungen in den Führerschein zu Schülertransporten:

  • Auf Antrag hat die Behörde im Führerschein des Antragstellers im Raum für behördliche Eintragungen den Code "112" einzutragen, wenn die Antragstellerin bzw.der Antragsteller
    • eine Lenkberechtigung für die Klasse D besitzt und
    • den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung im Lehrberuf Berufskraftfahrer gemäß der Verordnung des Bundesministers für wirtschaftliche Angelegenheiten, mit der Ausbildungsvorschriften für den Lehrberuf Berufskraftfahrer erlassen werden, BGBl. II Nr. 152/1998, in der Fassung BGBl. II Nr. 102/2001 nachweisen kann.
  • Auf Antrag hat die Behörde im Führerschein des Antragstellers im Raum für behördliche Eintragungen den Code "113" einzutragen, wenn die Antragstellerin bzw. der Antragsteller
    • eine Lenkberechtigung für die Klasse D besitzt und 
    • die erfolgreiche Ablegung der Prüfung, die für den Nachweis der fachlichen Eignung (Befähigungsnachweis) zur Ausübung eines Gewerbes nach dem Gelegenheitsverkehrsgesetz, BGBl. Nr. 116/1996, oder nach dem Kraftliniengesetz, BGBl. I Nr. 203/1999, erforderlich ist, nachweisen kann

Hinweis: Da eine Eintragung im bestehenden Führerschein nicht möglich ist, wird ein neues Dokument ausgestellt und ist daher ein Lichtbild mitzubringen.

Für die Eintragung im Führerschein entstehen folgende Kosten: 

  • Landesverwaltungsabgabe: 19,60 Euro
  • Bundesverwaltungsabgabe: 29,90 Euro

Zuständigkeit

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