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Ausbildungseinrichtungen für Sozialbetreuungsberufe

Allgemeine Informationen

Ausbildungseinrichtungen für Sozialbetreuungsberufe (das sind: Diplom-Sozialbetreuerin bzw. Diplom-Sozialbetreuer, Fach-Sozialbetreuerin bzw. Fach-Sozialbetreuer und Heimhelferin bzw. Heimhelfer) bedürfen der Anerkennung durch die zuständige Behörde. Wollen Sie eine Ausbildungseinrichtung für Sozialbetreuungsberufe betreiben, müssen Sie einen entsprechenden Antrag stellen. Die Anerkennung durch die zuständige Behörde erfolgt, wenn die Voraussetzungen dafür (bestimmte Ausbildungsinhalte, qualifiziertes Lehrpersonal, geeignete Räumlichkeiten) vorliegen.

Anerkannte Ausbildungseinrichtungen müssen der Behörde jährlich Berichte über die erfolgten Ausbildungen vorlegen.

Die Tätigkeit anerkannter Ausbildungseinrichtungen wird von der zuständigen Behörde beaufsichtigt. Diese Behörde hat die Befugnis, die Einrichtungen in organisatorischer und fachlicher Hinsicht zu überprüfen. Werden bei der Überprüfung Mängel festgestellt, so hat die Behörde die Behebung dieser Mängel binnen einer angemessenen Frist mit Bescheid aufzutragen.

Werden diese Mängel nicht fristgerecht behoben, dann ist die Anerkennung mit Bescheid zu widerrufen.

Hinweis: Von diesen Ausbildungseinrichtungen nach dem Sozialbetreuungsberufegesetz sind Ausbildungseinrichtungen nach dem Gesundheits- und Krankenpflegegesetz zu unterscheiden.

Liegen der Behörde sämtliche Unterlagen vor und entscheidet sie nicht binnen einer Frist von drei Monaten, gilt der Antrag als genehmigt (Genehmigungsfiktion). Das ist dann nicht der Fall, wenn die Antragstellerin oder der Antragsteller von der Behörde rechtzeitig über eine Fristverlängerung informiert wurde.

Die Genehmigungsfiktion kann aber nur dann eintreten, wenn

  • eine Zustellbevollmächtigte bzw. ein Zustellbevollmächtigter im Inland gegeben sind, oder
  • eine Abgabestelle im Inland besteht, oder
  • eine Anmeldung beim Zustelldienst nach § 33 Zustellgesetz vorliegt, oder
  • im Verfahren eine elektronische Zustelladresse und ein Passwort bekanntgegeben wurden.

Hinweis: Die Behörde ist verpflichtet, über den Eintritt der Genehmigungsfiktion eine schriftliche Bestätigung auszustellen.



Datenschutzrechtliche Bestimmungen

  1. Im Zuge dieses Verfahrens bekanntgegebene Daten und jene Daten, die die Behörde im Zuge des Ermittlungsverfahrens erhält, werden auf Grund des Art. 6 Abs. 1 lit. c und e Datenschutz-Grundverordnung in Verbindung mit den diesem Verfahren zugrundliegenden Materiengesetzen automationsunterstützt verarbeitet. Die Verarbeitung erfolgt zum Zweck der Abwicklung des eingeleiteten Verfahrens, der Beurteilung des Sachverhalts, der Erteilung der Bewilligung sowie auch zum Zweck der Überprüfung.
  2. Die allgemeinen Informationen
    • zu den zustehenden Rechten auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerruf und Widerspruch sowie auf Datenübertragbarkeit;
    • zum zustehenden Beschwerderecht bei der Österreichische Datenschutzbehörde;
    • zum Verantwortlichen der Verarbeitung und zum Datenschutzbeauftragten finden Sie auf der Datenschutz-Informationsseite ( https://datenschutz.stmk.gv.at).


Zuständigkeit

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