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Stufenbach: Hochwasserschutz - Linearausbau in vollem Gange

Baustelleninformationstafel © BBLSZ/Kienzl
Baustelleninformationstafel
© BBLSZ/Kienzl

Weiterer Hochwasserschutz für Graz/Andritz

Mit dem Stufenbach in Graz/Andritz wird ein weiteres Gewässer, welches einen wesentlichen Bestandteil des „Sachprogramms Grazer Bäche" darstellt, hochwassersicher ausgebaut.

Das Gesamtprojekt „HWS Stufenbach" umfasst die Errichtung von 2 Rückhaltebecken und einen ca. 700m langen Linearausbau. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 4 Mio. Euro, wobei sich diese Kosten das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, das Land Steiermark und die Stadt Graz mit einem Finanzierungsschlüssel von 39,7/39,7/20,6 teilen.

Der Linearausbau erstreckt sich von der Mündung des Stufenbaches in den Schöckelbach, im Bereich des Stukitzbades, bis zum ehemaligen Ziegelwerk Wolf.
Das Rückhaltebecken Ziegelstraße, die neue Brücke der L328 Andritzer Reichsstraße und der harte Längsausbau bachab des RHBs wurden aufgrund der komplexen Stahlbetonarbeiten in einem offenen Verfahren ausgeschrieben und an den Bestbieter vergeben.
Jene Gewässerabschnitte, in welchen, trotz teilweiser sehr dichter Verbauung, ein naturnaher Wasserbau möglich ist, werden von den Kollektivarbeitern der Baubezirksleitung ausgebaut und ökologisch gestaltet. Dass dabei auch Kunstbauten wie Zufahrtsbrücken und Ufermauern hergestellt werden, zeugt von den umfangreichen Fachkenntnissen, der Flexibilität und der hohen Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter des Bereiches Schutzwasserbau der Baubezirksleitung.

Versetzen der Betonfertigteile © BBLSZ/Kienzl
Versetzen der Betonfertigteile
© BBLSZ/Kienzl

Zurzeit erfolgt das Versetzen von Betonfertigteilen, in welchen das neue Gewässerbett in einem Abschnitt Platz finden wird, in dem es aufgrund der beengten Platzverhältnisse nicht möglich ist, natürliche Uferböschungen auszubilden. Unter fachlicher Begleitung einer ökologischen Bauaufsicht werden im Anschluss daran Strukturmaßnahmen mit Holz, Wurzelstöcken und Wasserbausteinen gesetzt, um ein naturnahes Erscheinungsbild und damit Lebensraum für aquatische Organismen zu schaffen.

 naturnahe Uferstabilisierung © BBLSZ/Kienzl
naturnahe Uferstabilisierung
© BBLSZ/Kienzl
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