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WIRKUNGSCONTROLLING - den spürbaren Mehrwert messbar machen:

Die Wirkungsorientierung beschäftigt sich mit zwei Hauptfragen:

  • Welche Wirkungen sollen bei der Bevölkerung bzw. bei spezifischen Ziel- und Anspruchsgruppen erreicht werden (WIRKUNGSZIELE)?
  • Sind wir mit unseren Maßnahmen am richtigen Weg bzw. sind die gewünschten Wirkungen auch eingetreten (WIRKUNGSINDIKATOREN)?

Das Wirkungscontrolling versucht Fakten zu diesen beiden Fragen zu liefern, um die Planung, Realisierung und Steuerung zu ermöglichen.

Durch das Wirkungscontrolling werden die Auswirkungen der gesetzten Maßnahmen (Wirkungsausprägungen) mit Hilfe von Indikatoren wie z.B. dem Autonomiezuwachs von Menschen mit Behinderung oder der Lebensqualität von Bewohnerinnen und Bewohnern einer Region beobachtet. Es geht damit über das klassische Controlling, das beim Output - also der quantitativen Leistungsmenge wie z.B. Anzahl an Beratungen pro Jahr oder Anzahl der Gutachten - aufhört, hinaus.

Im Wirkungscontrolling steht die Fragen der Effektivität einer Organisation im Vordergrund („Tun wir die richtigen Dinge?").  

Die Messung dieser Wirkungen durch konkrete Kennzahlen ist anspruchsvoll, aber es gibt nur wenige Themen, die absolut nicht messbar sind.

Vielmehr steht ein breites Spektrum an Instrumenten offen, das von Kundeninnen-/Kundenbefragungen über Beschwerdeanalysen bis hin zu Langzeitstudien reicht.

Überblick über die Wirkungsziele

Berichte über die Ergebnisse des Wirkungscontrollings

Mit der Umsetzung der Haushaltsreform ist die Steiermark Pionierin unter den Bundesländern und hat mit der Umsetzung der Wirkungsorientierung als zweite Säule der Reform politisches Neuland betreten. Insbesondere der Aspekt „Wirkungsorientierung" ist als „Work in Progress" zu sehen, der sich immer weiterentwickeln und verfeinern wird.

Das Landesbudget 2015 hat erstmals neben den monetären Werten (wieviel Geld?) auch Angaben zur Wirkungsorientierung (Geld wofür?) auf allen Budgetebenen enthalten. Ziele bzw. Maßnahmen wurden festgelegt und zu deren Messbarkeit Indikatoren definiert.

Die tatsächlich erreichten Ergebnisse wurden dem Landtag Steiermark mit dem Wirkungsbericht 2015 am 5. Juli 2016 vorgelegt. Mit dem Landesbudget 2016 begann dieser Steuerungskreislauf zum zweiten Mal und wird mit dem vorliegenden Wirkungsbericht 2016 fortgesetzt.  Derzeit wird am Wirkungsbericht für das Jahr 2017 gearbeitet.

Externe Verknüpfung Wirkungsbericht 2016

Die Fortschritte in Richtung erhöhter Transparenz, Verständlichkeit und vor allem Messbarkeit sind im zweiten Wirkungsbericht ersichtlich und zeigen, dass die

Wirkungsorientierung in der Politik und auf der Verwaltungsebene spürbar und positiv angekommen ist und einen wichtigen Aspekt im Hinblick auf einen bedarfsgerechten Einsatz der immer knapper werdenden Ressourcen darstellt





Externe Verknüpfung Wirkungsbericht 2015

Erstmals wurden dem Landtag Steiermark mit dem Wirkungsbericht 2015 die tatsächlich erreichten Ergebnisse des Wirkungscontrollings vorgelegt.

 

 

 

 

 

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