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Militär-Anerkennungsmedaille und Milizmedaille

Mit Wirkung vom 24. Juli 2006, BGBl. I Nr. 116/2006 führte das Bundesministerium für Landesverteidigung die Militär-Anerkennungsmedaille und die Milizmedaille als Auszeichungen ein.

Erstere kann an Personen verliehen werden, die sich durch hervorragende Leistungen auf militärischem oder zivilem Gebiet um die militärische Landesverteidigung besonders verdient gemacht haben. Letztere kann über die Fälle der Würdigung durch Wehrdienst-Auszeichnungen hinaus an Personen, die mit einer Funktion in der Einsatzorganisation des Bundesheeres betraut wurden - anlässlich der dauernden Beendigung dieser Funktion oder für die nachweisliche Teilnahme an einer freiwilligen Milizarbeit im Gesamtausmaß von mehr als 30 Tagen - in Anerkennung der erbrachten Tätigkeiten verliehen werden.

Die Militär-Anerkennungs-Medaille (MilAM) ist eine Brustdekoration. Die Medaille ist kreisrund, in Bronze patiniert und hat einen Durchmesser von 40 mm, beiderseits einen erhöhten Rand und eine Öse. Die Vorderseite zeigt zweizeilig den Schriftzug "Signum Laudis", der von einem nach oben hin offenen Lorbeerkranz umfasst wird. Die Rückseite der Medaille zeigt das militärische Hoheitszeichen mit der Umschrift "Bundesminsterium für Landesverteidigung" (analog der Einsatzmedaille). Das Dreiecksband ist weiß, 45 mm breit, mit einem ponceau Mittelstreifen, zwei ponceau Streifen sowie beiderseits mit einem ponceau Randstreifen versehen.

Die Milizmedaille (MiMed) ist ebenfalls eine Burstdekoration. Die Medaille ist kreisrund, in Bronze patiniert und hat einen Durchmesser von 40 mm, beiderseits einen erhöhten Rand und eine Öse. Die Vorderseite zeigt den den Schriftzug "Der Miliz", darunter das von Eichenlaub umgebene Hoheitszeichen (siehe auch WDM nur ohne die gekreuzten Schwerter). Die Rückseite zeigt einen dem Bundeswappen entprechenden Adler mit der Umschrift "Bundesministerium für Landesverteidigung" (analog der Einsatzmedaille). Das Dreiecksband ist kiefergrün (RAL 6028) und hat beiderseits weiße Randstreifen.

Quelle: Zeitung "Der Soldat" vom 20. September 2006, BMLV

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