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PHÖNIX 2008 geht an die Fachabteilung 19D

Hauptpreis für das Projekt „Gipskartonplatten-Recycling“

Abfallinnovationspreis "PHÖNIX – Einfall statt Abfall"

Auszeichnungsurkunde © ÖWAV
Auszeichnungsurkunde
© ÖWAV

Der Abfallinnovationspreis wurde heuer bereits zum 10. Mal vergeben. Mit dem Projekt "Gipskartonplatten-Recycling" der Fachabteilung 19D gelang es den Jubiläums-Phönix in die Steiermark zu holen.

Besonders erfreulich dabei ist, dass mit der Firma Cemex in Bruck an der Mur (Entsorgungsfachbetrieb) sowie der Fa. Knauf in Weißenbach bei Liezen (Gipskartonplattenhersteller), zwei Partner gewonnen werden konnten, die aktiv an der großtechnischen Umsetzung des im Rahmen einer Diplomarbeit an der Montanuniversität Leoben erarbeiteten Aufbereitungsverfahrens arbeiten.

v.l.n.r.: DI Harald Schlögelhofer, Diplomant Montanuniversität Leoben, DI Josef Mitterwallner, Generalsekretär DDr. Reinhard Mang, Lebensministerium, Dr. Wilhelm Himmel, Herwig Glössl, Transbeton-Lieferbeton GmbH, ein Unternehmen der Cemex Gruppe, Mag. Andreas Bauer, Firma Knauf und Mag. Karin Sundl (unterstützende Praktikantin) bei der Verleihung.

Ein Kooperationsprojekt zwischen Verwaltung, Wirtschaft und Lehre

Gemeinsam mit der Fa. Cemex (Entsorgungsfachbetrieb) und der Fa. Knauf (Gipskartonplattenhersteller) ist es gelungen, im Rahmen einer Diplomarbeit an der Montanuniversität Leoben, ein Verfahren zu entwickeln, mit dem qualitätsgesicherte Gipsfraktionen aus gemischten Bauabfällen gewonnen werden, die sich für den Widereinsatz in der Gipskartonplattenproduktion eignen.

Gipsrohfraktion

Ziele und Hintergrund

Das im Sommer 2005 von der FA19D im Rahmen einer Externe Verknüpfung Ferialarbeit initiierte Projekt "Gipskartonplatten-Recycling" hat zum Ziel, sowohl bei Neubaumaßnahmen anfallende Gipskarton-Verschnittplatten als auch bei Umbau- und Sanierungsarbeiten anfallende Gipskarton-Abbruchplatten in technisch und wirtschaftlich interessanten Dimensionen zu erfassen und einem stofflichen Recycling im Zuge der Gipskartonplattenherstellung zuzuführen.

Gipsabfälle werden derzeit fast ausschließlich deponiert, was neben der Verschwendung des Rohstoffes Gips auch eine Reihe von negativen Umweltauswirkungen mit sich bringt, wie beispielsweise erhöhte Sulfatkonzentrationen im Sickerwasser oder die Bildung von Schwefelwasserstoff. Andererseits stößt die Aufschließung natürlicher Gipsvorkommen auf immer stärker werdenden Widerstand in der Bevölkerung.

Gipskartonabfälle

Die Preisträger des Phönix 2008:

zum Phönix 2008 © ÖWAV
zum Phönix 2008
© ÖWAV

1. Platz:

  • Gipskartonplatten-Recycling, DI Dr. Wilhelm Himmel, DI Josef Mitterwallner,
    Fachabteilung 19D des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung

3 mal 2. Plätze:

  • STAN – Freeware für Stoffflussanalysen, DI Oliver Cencic,
    Institut für Wassergüte, Ressourcenmanagement und Abfallwirtschaft (TU Wien)

  • "InfraHUM" und "InfraKLASS" zur Bestimmung von Humus in Komposten, DI Katharina Meissl, Dr. Ena Smidt und DI Johannes Tintner (Universität für Bodenkultur Wien)

  • Nachhaltige FCKW Entsorgung am Bau, DI Richard Obernosterer,
    Ressourcen Management Agentur (RMA)

Sonderpreis Abfallvermeidung:

  • umpädicus“-Ausbildungslehrgang zum/r qualifizierten UmweltpädagogIn,
    Liese Esslinger (Rosalie Factory), Ing. Daniela List und Dr. Karin Dullnig (eco4ward) 

Sonderpreis für kommunale Projekte:

  • Optimierung kommunaler Abfalllogistik in Vorarlberg,
    Herbert Koschier, Umweltverband Vorarlberger Gemeindehaus

Bildergalerie

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