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Magistrat Graz- Petersbach und Leonhardbach

Projektgebiet © Klaus Jureczko
Projektgebiet
© Klaus Jureczko
Neophytenbeseitigung © Klaus Jureczko
Neophytenbeseitigung
© Klaus Jureczko
Projektgebiet © Klaus Jureczko
Projektgebiet
© Klaus Jureczko
Neophytenbekämpfung © Klaus Jureczko
Neophytenbekämpfung
© Klaus Jureczko

Projektleiter: Herr Dipl.Soz. Klaus Jureczko


Es handelt sich dabei um ein Projekt des Magistrat Graz, welches in Zusammenarbeit mit AMS, des Vereins ERfA - Verein zur Wiedereingliederung in das Arbeitsleben, Land Steiermark und den Grazer Wirtschaftsbetrieben im Sommer 2009 umgesetzt wurde.
Ziel war es, „der Problematik der Ausbreitung von Neophyten an den Grazer Bächen und deren Bedrohung für die einheimische Flora und Tiervielfalt zu begegnen". Im gegenständlichen Pilotprojekt wurde der Petersbach auf relativ ganzer Länge und der Leonhardbach abschnittsweise bearbeitet.
An Neophyten wurden hauptsächlich das Indische Springkraut und der Japanknöterich entfernt, gelegentlich wurde auch Riesenbärenklau, Goldrute und Bambus sp. vorgefunden.


Zur praktischen Tätigkeit und den aufgetretenen Schwierigkeiten wird folgendes aus dem Evaluierungsbericht von Herrn Dipl.Soz. Jureczko zitiert:


...lag der Schwerpunkt auf dem Freilegen der gestalteten Ufer durch Beseitigung des Großdrüsigen Springkrautes und dem Mähen der Uferböschung. Hier wurden erste Erfahrungen gesammelt z. B., dass in den Wildbeerenhecken sehr oft das Springkraut übersehen wird und nur durch das Mähen und anschließende Wurzelziehen gesichert werden kann, dass die Neophyten nachhaltig beseitigt werden.

...Es wurde zu späteren Zeitpunkten zwei Mal nachgearbeitet; das zweite Mal leider etwas zu spät, so dass hier einzelne Pflanzen beim Beseitigen aussamen konnten.

...Arbeitsschwerpunkt war hier das Herausziehen des Springkrautes mit Wurzeln. Das gelingt zwar leicht, aber bei den kleinen Pflanzen, die im hohen Gras leicht übersehen werden, war es nur mit sorgfältiger Handarbeit lösbar. Die Handlungsreihe „erst Mahd, dann Auszupfen" hätte dazu geführt, dass Pflanzenstrünke übersehen und Wurzeln im Boden verblieben wären, um später neu auszutreiben.

...Es waren Unmengen von Pflanzen („wie gesät"), teilweise 2 Meter hoch und bis ins Wasser wachsend zu beseitigen. Arbeitserschwerend war hier bei schönem Wetter die starke Sonneneinstrahlung.
...Japanischer Stauden-Knöterich, auf 4 m2 Uferböschung wachsend, wurde gemäht. Nach mehreren Wochen hat er auf einer Fläche von 8 m2 neu ausgetrieben. Dem folgte der Entschluss (Ende Oktober), ihn mit Wurzeln auszugraben.
...Es gab vereinzelte Standorte, wo Japanischer Stauden-Knöterich auftrat, allerdings noch klein, nicht weitläufig. Da der Wurzelstock sehr fest im Uferbereich verankert war, hätte man beim Entfernen die Böschung mancherorts destabilisiert. Deswegen wurde an diesen Stellen nur der oberirdische Pflanzenteil entfernt.
...Vom Arbeitsteam wurden - stellenweise bis zu einer Entfernung von 20 Meter vom Bach - Neophyten herausgerissen. (Hier liegt die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass sich die Neophyten im nächsten Jahr das Bachufer zurück erobern). Es wurde zwei Mal nachgearbeitet.
...Das Gelände ist als schwierig einzustufen; selten besteht ein freier Zugang zum Wasser; weite Transportwege zu den Lagerungsplätzen, damit der Autokran auch freie Zufahrt und Arbeitsfreiheit hat.

 

Evaluierung der Maßnahme 2012

Im Oktober 2012 wurde von Frau Mag. Mojca Lederer eine Evaluierung der Neophyten-Bekämpfung am Petersbach durchgeführt.

 

Ergebnis: Sie sind wieder da!

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