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Starkstromanlagen

Allgemeine Informationen

Elektrische Leitungsanlagen im Sinne des Steiermärkischen Starkstromwegegesetzes sind elektrische Anlagen im Landesgebiet, die der Fortleitung elektrischer Energie dienen; hierzu zählen insbesondere auch Umspann-, Umform- und Schaltanlagen.

Die Errichtung und Inbetriebnahme von elektrischen Leitungsanlagen muss von der zuständigen Behörde bewilligt werden. Eine Bewilligungspflicht besteht nicht

  • für Anlagen unter 1.000 Volt
  • für Anlagen, die sich innerhalb des der Eigentümerin bzw. dem Eigentümer der elektrischen Anlage gehörenden Grundstücks befinden
  • für Anlagen, die ausschließlich dem ganzen oder teilweisen Betrieb von Eisenbahnen, dem Bergbau, der Luftfahrt, der Schifffahrt, der Post, der Landesverteidigung oder Fernmeldezwecken dienen

Eine Bewilligung ist, abgesehen von den oben genannten Ausnahmen, erforderlich für:

  • die Errichtung, den Betrieb und die Änderung einer elektrischen Leitungsanlage
  • die Durchführung von Vorarbeiten
  • die Einräumung von Zwangsrechten an fremdem Gut

Ein Antrag ist erforderlich für:

  • die Bewilligung einer elektrischen Leitungsanlage
  • die Durchführung von Vorarbeiten
  • die Durchführung eines Vorprüfungsverfahrens
  • die Einräumung von Zwangsrechten (Leitungsrechte oder Enteignung)
  • die Verlängerung von Baufristen

Folgende Umstände bzw. Ereignisse müssen der Behörde angezeigt werden:

  • die Fertigstellung der Anlage
  • die dauernde Außerbetriebnahme der Anlage

Hinweis: Auf elektrische Leitungsanlagen, die die Landesgrenzen überschreiten, ist das Starkstromwegegesetzes des Bundes anzuwenden.

Beachten Sie, dass für die Aufnahme und Ausübung einer Tätigkeit meist Genehmigungen und Verfahren nach mehreren Rechtsvorschriften erforderlich sind. Die hier angebotenen Informationen stellen daher möglicherweise nur einen Ausschnitt der erforderlichen Formalitäten dar.



Datenschutzrechtliche Bestimmungen

  1. Im Zuge dieses Verfahrens bekanntgegebene Daten und jene Daten, die die Behörde im Zuge des Ermittlungsverfahrens erhält, werden auf Grund des Art. 6 Abs. 1 lit. c und e Datenschutz-Grundverordnung in Verbindung mit den diesem Verfahren zugrundliegenden Materiengesetzen automationsunterstützt verarbeitet. Die Verarbeitung erfolgt zum Zweck der Abwicklung des eingeleiteten Verfahrens, der Beurteilung des Sachverhalts, der Erteilung der Bewilligung sowie auch zum Zweck der Überprüfung.
  2. Die allgemeinen Informationen
    • zu den zustehenden Rechten auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerruf und Widerspruch sowie auf Datenübertragbarkeit;
    • zum zustehenden Beschwerderecht bei der Österreichische Datenschutzbehörde;
    • zum Verantwortlichen der Verarbeitung und zum Datenschutzbeauftragten finden Sie auf der Datenschutz-Informationsseite ( https://datenschutz.stmk.gv.at).


Zuständigkeit

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