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Seveso-Betriebe

Allgemeine Informationen

Als Seveso-Betriebe bezeichnet man Betriebe, in denen gefährliche Stoffe oberhalb von gewissen, stoffabhängigen Mengenschwellen vorhanden sein können.

Bei Überschreiten einer unteren Mengenschwelle spricht man von „Betrieben der unteren Klasse“, bei Überschreiten einer oberen Mengenschwelle von „Betrieben der oberen Klasse“.

Als Betrieb wird dabei der gesamte Bereich bezeichnet, der unter der Aufsicht einer Inhaberin oder eines Inhabers steht und in dem gefährliche Stoffe vorhanden sind.

Rechtsgrundlagen: Die Basis bildet die Europäische Richtlinie 2012/18/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 4. Juli 2012 zur Beherrschung der Gefahren schwerer Unfälle mit gefährlichen Stoffen. Diese Richtlinie wurde auf Bundesebene in mehreren Rechtsmaterien (Gewerbeordnung, Abfallwirtschaftsgesetz, Mineralrohstoffgesetz etc.) umgesetzt.

Auf Landesebene erfolgte die Umsetzung im Wesentlichen im Steiermärkischen Seveso Gesetz. Dieses kommt nur zur Anwendung, wenn ein Betrieb nicht nach Bundesrecht zu genehmigen ist.

Die Mengenschwellen der gefährlichen Stoffe sind in allen genannten Rechtsmaterien ident. Als Beispiel sei an dieser Stelle auf die Anlage 5 der Gewerbeordnung verwiesen.

Zuständigkeit

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