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NSG-b04 Hörfeld

Bez. Murau

GEBIETSBESCHREIBUNG

Das Hörfeld, eine Talwanne zwischen Gurktaler und Seetaler Apen, erstreckt sich von der Ortschaft Mühlen in der Steiermark entlang des Hörfeldbaches in südlicher Richtung und endet vor dem Ort Hüttenberg in Kärnten. Der Hörfeldbach bildet die Grenze. Das Hörfled wurde in beiden Bundesländern unter Schutz gestellt; insgesamt steht eine Fläche von 112,6 ha unter Naturschutz. Der steirische Anteil des Naturschutzgebietes grenzt im Norden und Osten an landwirtschaftlich bewirtschaftete Flächen (Äcker und Mähwiesen), im Westen an bewaldete Hänge und geht im Süden in der Kärntner Anteil über.

Das Flachmoor besteht überwiegend aus Schilf- und Seggentorf. In der Torfmasse befinden sich oft ausgedehnte Wasserpolster. Zahlreich sind die Seeaugen (Quell- bzw. Kelchtümpel), auch als "Kolke" bezeichnet, die durch einen starken Quellwasserauftrieb aus dem Untergrund hervorgerufen werden.

Die Bestrebungen zur Verbesserung der wasserwirtschaftlichen Verhältnisse in diesem Talboden gehen bis in das Jahr 1920 zurück. Jedoch kam es erst in den fünfziger Jahren zu größeren Meliorationsprojekten (im Zuge der fortschreitenden Technisierung und der landwirtschaftlichen Entwickung). Zahlreiche Entwässerungsgräben zeugen davon. Nach STEINER (in Druck) kommt dem Hörfeld nationale Bedeutung zu.

 

Hinweis: Das NSG ist auch ESG Nr. 10 

 

Nummer des Naturschutzgebietes: 4b
Größe des Naturschutzgebietes: 21ha
Seehöhe des Naturschutzgebietes: 930m
Verordnung zum Naturschutzgebiet: 25.5.1987

 

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