Pädagogisches Informationsmaterial

Der Start in eine/n Kinderkrippe / Kindergarten ist ein wichtiger Meilenstein für Kinder und Eltern. Der bisher vertraute Rahmen des Kindes, mit seinen Eltern, Großeltern und Freunden sowie den Wohnungen und Lebensbräuchen, wird nun erweitert. Die Bildung und Betreuung Ihres Kindes in der jeweiligen Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtung knüpft an den individuellen Bedürfnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten Ihres Kindes an, wobei stets das Spiel als Lernform im Vordergrund steht. KindergartenpädagogInnen begleiten Ihr Kind individuell auf seinen Lernwegen und bauen auf eine gute Zusammenarbeit mit Eltern / Erziehungsberechtigten.


Nachfolgend finden Sie Informationen und Einblicke in die Bildungsarbeit elementarer Bildungseinrichtungen und Gedanken zum sanften Eintritt:

Was bedeutet elementare Bildung?

Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen sind Orte, in denen Kinder miteinander lernen und spielen, Kreativität entfalten und Selbstbewusstsein entwickeln können - unabhängig von ihrer Herkunft und ihren individuellen Voraussetzungen. Angetrieben durch Neugierde und Kreativität bauen Kinder jene Kompetenzen auf, die Grundlage der gesamten Bildungslaufbahn bilden. KindergartenpädagogInnen und KinderbetreuerInnen begegnen Mädchen und Buben in einer wertschätzenden, vertrauensvollen und bedürfnisorientierten Art und Weise. Die Orientierung an den Interessen der Kinder und eine dementsprechende vorbereitete Umgebung unterstützen selbstgesteuerte Lernprozesse, die durch Impulse und Bildungsangebote des pädagogischen Personals angereichert werden. Kinder werden durch die Bildungsarbeit in Kinderkrippen, Kindergärten, Kinderhäusern und Horten in ihrer natürlichen Freude am Lernen begleitet.

Folgender Kurzfilm zeigt Ausschnitte aus dem Bildungsalltag und die Bedeutung der Bildungspartnerschaft mit den Erziehungsberechtigten.

Der BildungsRahmenPlan

Seit 2009 bildet der „bundesländerübergreifende BildungsRahmenPlan für elementare Bildungseinrichtungen" die pädagogische Grundlage der Arbeit in Kinderkrippen, Kindergärten, Alterserweiterten Gruppen, Horten und Kinderhäusern. Der BildungsRahmenPlan hält z. B. die individuelle Förderung jedes Kindes oder die Bildungspartnerschaft mit Eltern als wichtige Grundlagen fest. Die Interessen der Kinder sollen in sechs Bildungsbereichen gefördert werden: „Emotionen und soziale Beziehungen", „Ethik und Gesellschaft", „Sprache und Kommunikation", „Bewegung und Gesundheit", „Ästhetik und Gestaltung" und „Natur und Technik".  Mehr
 

Die ersten Tage in Kinderkrippe/ Kindergarten und die Eingewöhnungszeit

Für die Eingewöhnungszeit der neuen Kinder in die Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtung stehen unterschiedliche Eingewöhnungsmodelle bereit. Schnuppertage vor dem eigentlichen Eintritt sollen den Kindern die Gelegenheit geben, erste Kontakte zu knüpfen oder die Räumlichkeiten kennen zu lernen. Mit dem Eintritt in Kinderkrippe / Kindergarten steht der Bindungsaufbau zwischen Kind und Fachkraft bzw. zwischen Eltern / Erziehungsberechtigten und Einrichtungsteam im Vordergrund. Die Eingewöhnung des Kindes ist nicht nur abhängig vom Alter, sondern auch von den individuellen Faktoren wie zum Beispiel den Vorerfahrungen mit Trennungen. Planen Sie sich für die schrittweise Eingewöhnung ausreichend Zeit ein.


Nähere Informationen zur Eingewöhnungszeit finden Sie  hier.

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