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Schloss-Geschichte

 

11. Jhd.:   Erste urkundliche Erwähnung von St. Martin

ab 1144:   St. Martin ist im Besitz des Stiftes Admont (729 J.)

1638:       Schloss und Schlosskirche werden in der heutigen Form erbaut

1919:       Beginn der Volksbildung durch Josef Steinberger

1936:       St. Martin wird Landeseigentum

1980:       Zubau der Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft St. Martin

1982:       Umbau und Generalsanierung des Schlosses

St. Martin scheint bereits in der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts urkundlich als Besitz der Externe Verknüpfung Aribonen auf. Seit 1144 sind Schloss und Kirche als Propstei des Externe Verknüpfung Stiftes Admont nachgewiesen, wobei schon im Jahr 1072 Teile des Gutes als Schenkung an den Stift gegangen waren. 1557 wurde zu einem Externe Verknüpfung Renaissance-Schloss umgebaut. 1638 erfolgte unter dem Baumeister Peter Fasoll ein weiterer Umbau des Schlosses. Die Innenausstattung der separat stehenden Schloss-Kirche aus den Jahren 1738-1740 ist eines der Hauptwerke von Externe Verknüpfung Josef Stammel. Im 19. Jahrhundert gehörte der groß angelegte Park bei den Weihern (als ad Wiarn bereits seit 1185 nachgewiesen) rund um die Quelle des Bründlbaches zum Schloss, welche wiederum mit zahlreichen Teichen, Alleen und Grotten gestaltet war.

Das Schloss ist ein viereckiger, zweistöckiger Bau mit einem Arkadenhof. An je zwei der Gebäudeecken befinden sich Türme. Man findet heute noch Reste der einstigen Grabenanlagen.

1914 begann Dr. Josef Steinberger seine volksbildnerische Tätigkeit im Schloss St. Martin. Zu Beginn des 1. Weltkrieges musste er das Schloss verlassen. Er kehrte 1919 nach St. Martin zurück. Bis 1936 gehörte das Schloss dem Stift Admont und ist seitdem im Besitz des Externe Verknüpfung Landes Steiermark. 1938 wurde Steinberger abermals vertrieben. Von 1938 - 1945 war Filibert Gragger zum Direktor vom "Martinshof" ernannt. Ab 1941 wird das Schloss Herberge für Parteiveranstaltungen und Schulungen der Nationalsozialisten. Die Nordseite des Schlosses wurde durch Bombentreffen 1944 und 1945 vollständig zerstört. 1945 konnte die Bildungstätigkeit durch Josef Steinberger wiederaufgenommen werden, 1952 wurde der Wiederaufbau des Schlosses fertiggestellt. 1982 Neubau der Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft, gleichzeitig Umbau und Ausgestaltung des Schlosses zum Bildungshaus in seiner heutigen Form.

 

Archiv © Archiv St. Martin
Archiv
© Archiv St. Martin
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